Mandys Abenteuerwelt

Abseilen durch Wasserfälle in Dalat

Vietnam ist wahrhaftig ein Land voller Abenteuer und Überraschungen.

Ich hatte das Glück für vier Wochen in Vietnam zu reisen und einer meiner besten Tage davon war in Dalat. Die Stadt Dalat liegt im zentralen Hochland und bietet daher viel Möglichkeiten die Natur mit Abenteuer zu verbinden. Ich hatte mich für eine 1-Tages Abseiltour für nur $25 entschieden.

Diese Aktivität involviert wandern, schwimmen, von der Klippe springen, rutschen und natürlich abseilen. Für so wenig Geld waren meine Erwartungen nicht sehr hoch, umso mehr wurde ich überrascht. Mein Freund und ich wurden von einem Taxi abgeholt und zum Treffpunkt außerhalb von Dalat gefahren. Mitten im Hochland stiegen wir aus und trafen unsere Tourguides und ein weiteres Paar.

Nach kurzer Begrüßung und Vorstellung wurden wir mit der Ausrüstung vertraut gemacht und erhielten eine ausführliche Einweisung. dsc01910

Mit der Ausrüstung sind wir dann los gewandert. Nach etwa 20 Minuten kamen wir an der ersten Klippe an. Dort haben wir uns 22 Meter tief abgeseilt. Schon kurz danach ging es ins Wasser: abseilen durch einen 15 Meter hohen Wasserfall. Wir wateten durch kniehohes Wasser durch die Schlucht, sprangen von einer Klippe und sind auf natürliche Wasserrutschen im Wasser entlanggeglitten.

Die Herrausforderung

Auf einem riesigen Felsen haben wir eine Pause eingelegt. Unsere zwei Guides bereiteten uns ein tolles Mittag zu mit belegten Baguettes und Früchten. Während wir aßen, konnten wir die Aussicht auf den Wasserfall genießen, und uns mental auf die nächste Herausforderung vorbereiten: abseilen durch einen 30 Meter hohen Wasserfall, mit der Schwierigkeit etwa fünf Meter über dem Wasser bereits das Seil loszulassen um dann rückwärts im freien Fall im Wasser zu landen, möglichst unfallfrei.dsc01943

Der Wasserstrom war gewaltig stark und der Felsen sehr rutschig. Ich bin einige Male weggerutscht, habe mir mein Knie am Felsen angeschlagen und ich kam an den Punkt wo ich dachte dass ich es nicht schaffe. Das Problem allerdings, hat man erst einmal angefangen, gibt es kein zurück mehr.

Als ich dann so am Seil hing, mal wieder weggerutscht, das Wasser schoss mir ins Gesicht, das Seil fest im Griff, stemmte ich mit letzter Kraft meine Beine wieder gegen den Felsen. Langsam und vorsichtig ging ich weiter bis ich endlich das Ende des Felsen erreicht. Dies war der Punkt an dem ich nun das Seil loslassen musste um etwas weitere fünf Meter im freien Fall ins Wasser zu fallen. Nach der Anstrengung war dies sehr befreien

Nach dieser Abseilerfahrung war es ein Leichtes von der 11 Meter hohen Klippe zu springen. Den Rest der Tour sind wir in der Schlucht meistens im Wasser gewandert und haben die Natur genossen. Dies war ein herrlicher Tag über sich selbst hinauszuwachsen und gleichzeitig die Natur zu genießen.Vietnam

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