Mandys Abenteuerwelt

Wochenende in Athen – eine gute Idee!

Im Dezember nach Athen um ein bisschen Kultur und Sonne tanken- was für eine gute Idee! Gerade in der kalten Jahreszeit hier in Berlin, sehne ich mich nach etwas Sonne. Durch meine Skyscanner-Suche mit flexiblem Reiseziel bin ich auf Athen überhaupt erst gekommen. RyanAir bietet einen Flug am Samstag morgen um 6:20Uhr vom Flughafen Schönefeld an. Einen Rückflug gab es über Easyjet für Sonntag um 20:35Uhr. So hatten wir zwei volle Tage. Diesmal ging es ja mit meiner Cousine Ariane für ein Wochenende auf Tour.

Ankunft und Anfahrt zum Hotel

Um 10:20Uhr sind wir in Athen gelandet, konnten somit fast drei Stunden im Flieger schlafen. Nachdem wir mitten in der Nacht zum Flughafen mussten, war dies wirklich nötig. Ausgeruht saßen wir dann schon kurz vor 11Uhr im Zug zur Innestadt Athen. Das Ticket für den Zug ist nicht ganz billig, 18Euro pro Person für Hin-und Zurück (innerhalb von 48 Stunden). Einmal mussten wir noch umsteigen, um zu unserem Hotel nahe des Omonia Platzes zu gelangen. Das es ja nur drei U-Bahnlinien gibt, war dies keine Herausforderung. Im Hotel angekommen haben wir uns erst mal frisch gemacht und unsere kleine Rucksäcke abgestellt. Viel hatten wir zwar nicht mit, aber immer alle rumschleppen ist ja bei einem Citytrip nicht so angenehm.

Stadtrundgang am Samstag

Die Innenstadt Athens ist doch relativ übersichtlich. Natürlich stand die Akropolis gleich für heute auf unserem Programm, so machten wir uns auf dem den Weg. Vom Omonia Platz sind wir die Stadiou Straße entlang gelaufen, vorbei am Klafthmonos und am Kolokotroni Platz bis zum Syntagma Platz. Ein schöner Platz mit vielen Luftballonverkäufern. Am Parlament haben wir eine Wachablösung mit ansehen können. Im nahe gelegenen National Garten haben wir dann ein überteuertes Mittag gegessen. Gestärkt ging es nun zum Hadrians Tor und zum Tempel des Zeus. Der Tempel bzw. das wenige was davon übrig ist, ist eingezäunt aber sehr gut zu sehen. Für 6 Euro Eintritt kann das Gelände betreten werden. Hadrians Tor ist sehr nahe der Acropolis, dorthin führte uns nun unser Weg.

Akropolis – Athen’s Highlight

In der Nebensaison kostet der Eintritt nur 10Euro statt 20Euro, ein weiteres Plus für die Nebensaison in Athen. Ohne Anstehen ging es direkt auf das Gelände. Am Dionysus Theater vorbei und auch am Herodeon. Von oben konnten wir gute Bilder von diesen beiden Sehenswürdigkeiten machen. Im Herodeon finden im Sommer sogar heute noch Veranstaltungen statt. Oben am Pantheon waren schon mehr Touristen unterwegs, dennoch konnte wir ungestört Fotos von dieser wichtigen und einzigartigen Sehenswürdigkeit machen. Nikes Tempel und Erechtheion haben uns auch sehr gut gefallen. Von der Akropolis bot sich uns eine fantastische Aussicht über Athen.

mehr von Athen…

Auf dem Weg nach unten ging es für uns an der Ancient Agora, Roman Agora um am Tower of Winds vorbei. In die große beeindruckende Kathedrale Mitropolis sind wir dann auch noch reingegangen. Durch mehrere Fußgängernzonen und Gassen machten wir uns langsam auf den Rückweg zu unserem Hotel. Da es in der Altstadt viele Patisserien gab, konnten wir allerdings nicht widerstehen und mussten noch eine „süße“ Pause einlegen. Die Törtchen waren ein Hochgenuss!

Griechischer Abend in Athen

Für den abend hatten wir uns eine Abendveranstaltung mit griechischem Tanz gebucht. Pünktlich um 20.30Uhr wurden wir von unserem Hotel mit einem privaten Transfer abgeholt. In einer typisch griechischen Taverne wurde uns ein vier-Gänge Menü serviert, auf der Bühne fand ei abwechslungsreiches Programm statt. Es wurde gesungen, getanzt und auch ein Feuertanz war mit dabei. Bei einigen Tänzen wurde das Publikum mit auf die Bühne gebeten zum Mittanzen. Das Essen und die Unterhaltung haben diesen Tag rund um vervollständigt.

Mysterium Seilbahn zum Berg Lycabettus

Da wir die Hauptattraktionen ja schon am Samstag uns angeschaut hatten, sollte es am morgen nun zum Lycabettus Berg gehen. Dort oben auf diesem Berg sollte uns eine kleine Kirche und eine atemberaubende Sicht über die Stadt erwarten. Unser Weg führte uns diesmal an der Nationalen Bibliothek, an der Akademie von Athen und am Numismatischen Museum vorbei. Alle drei Gebäude wurden im typisch antiken-griechischen Stil gebaut. Wir nährten uns dem Berg und machten uns auf die Suche nach der Seilbahn. Diese Seilbahn war auf unserer Karte eingezeichnet, jedoch konnten wir keine Ausschilderung finden und auch nicht diese besagte Seilbahn. So sind wir dann den Berg hinaufgelaufen. Lange hat es gar nicht gedauert und die tolle Aussicht hat uns belohnt. Innerhalb von 30Minuten waren wir oben an der kleinen Kirche. Diese Kirche ist wirklich sehr klein, aber gefüllt mit Bildern und Statuen.

Wo ist denn nun diese Seilbahn?

Oben angekommen haben wir uns dennoch gefragt wo diese Seilbahn sein soll. Auch dort haben wir keine Anhaltspunkte für die Existenz finden können. So sind wir auch wieder runter gelaufen. Es hat mir natürlich gar keine Ruhe gelassen, das es diese Seilbahn doch geben soll. Hatte ich doch auch im Internet gelesen das die Auffahrt 5Euro kostet….. erst am Flughafen hatte ich wieder Internet und konnte das Geheimnis lüften. Diese Seilbahn fährt IM Berg hinauf, und der Startpunkt unten trägt wohl den Namen des Restaurants vom Berg, denn dort im Restaurant endet auch die Fahrt. Da wir nicht runter in das Restaurant gegangen sind, konnten wir das also nicht sehen. Also ist das Mysterium um die Seilbahn gelöst. Da es nicht super heiß war und wir auch Zeit hatten, war es ja gar nicht schlimm das wir rauf und runter gelaufen sind. Es gibt wohl schlimmeres 😉

Athens Nationaler Garten und der Zoo

Nach unserer Bergbesteigung sind wir uns den Nationalen Garten nochmal genauer anschauen gegangen. Auf der Karte sieht der ja riesig aus, ist er aber gar nicht. An einem Kiosk haben wir uns einen kleinen Snack gegönnt und sind dann mit der U-Bahn M2 Richtung Flughafen gefahren. Unser Ziel: der Zoo von Athen.

Schwierige Anfahrt zum Zoo

Der befindet sich doch sehr weit außerhalb vom Stadtzentrum. Praktischerweise jedoch auf dem Weg zum Flughafen. Von der Station Doukissis Plakentias mussten wir den Bus 319 nehmen. Glücklicherweise mussten wir nur 10 Minuten waren, denn dieser Bus fährt nur einmal in der Stunde. Im völlig überfüllten Bus sind wir dann fast 40 Minuten mitgefahren, bis zum Outletcenter. Im Internet hatten wir gelesen das der Zoo sich direkt daneben befinden soll. „Direkt“ ist doch sehr relativ…. 2 km sind wir schließlich noch gelaufen. Um 14Uhr waren wir dann endlich im Zoo. Hier haben wir erst mal ein Sandwich gegessen und haben uns auf Entdeckungstour begeben.

Delphinen Show im Zoo

Das Highlight war dann um 15.30Uhr die Delphinenshow. Die Show war darauf aufgebaut Wissen über die Delphine zu vermitteln, das fand ich doch sehr positiv. Der Athener Zoo kann definitiv mit seiner Vogelvielfalt punkten und natürlich sind die Delphine einen Besuch wert. Für den Rückweg hatten wir uns vom Geschenkshop ein Taxi rufen lassen. Nochmal zwei Kilometer bis zum Bus laufen wollten wir auf keinen Fall, und die Abfahrtzeiten des Busses hatten wir auch nicht. Für 11 Euro haben wir uns zurück zur U-Bahnstation fahren lassen. Das Taxi brauchte nur 10 Minuten. Mit der nächsten Bahn ging es dann zum Flughafen, so waren wir überpünktlich dort. So hieß es Abschied nehmen von Athen.

Noch einmal nach Athen?

Klar, ich würde noch einmal dort hinfliegen. Gern hätte ich mir doch noch den Hafen angesehen und hätte gern noch mehr den Puls der Stadt fühlen wollen. Also warum nicht mal wieder in der Nebensaison dem Berliner Winter entfliehen?

3 Kommentare

  • Kirsten

    Wow, so ein blauer Himmel. Danke für den Tipp. Bisher ist die Mittelmeer-Region mehr ein Frühlings- bis Herbstziel für mich gewesen, aber du hast überzeugt: eine Städtetrip im Winter sieht sehr attraktiv aus!

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    • Mandy Mill

      Hi Kirsten, ja nichts wie hin auch im Winter! Ist sogar entspannter als in der Hauptsaison und auch günstiger 😉 Schreib mir doch wenn Du auch mal wieder die Welt entdecken warst. vielleicht hast Du ja Lust mal einen Gastbeitrag zu schreiben? Liebe Grüße, Mandy

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  • Kirsten

    Oh welch gute Idee, das mache ich gerne!

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