Tasmanien hat mich während meiner Zeit in Australien besonders überrascht. Statt roter Erde und trockener Landschaften erwarten dich hier grüne Berge, dichte Wälder und wunderschöne Seen. Kaum zu glauben, dass diese Landschaft ebenfalls zu Australien gehört!
Über einen Monat habe ich auf Tasmanien verbracht und dabei viele schöne Orte entdeckt. Einer davon war der Cradle Mountain Nationalpark, der für seine beeindruckende Berglandschaft und zahlreichen Wanderwege bekannt ist.
Wir haben einen ganzen Tag im Nationalpark verbracht, sind um den Dove Lake gewandert, zum Marion’s Lookout aufgestiegen und haben anschließend noch einige kleinere Wanderwege und Wasserfälle erkundet.
Besonders der Aufstieg zum Marion’s Lookout ist mir in Erinnerung geblieben. Der Weg war anstrengender als erwartet, aber die Aussicht hat sich wirklich gelohnt.
In diesem Beitrag zeige ich dir die schönsten Wanderungen im Cradle Mountain Nationalpark, erzähle von meinen Erfahrungen und gebe dir praktische Tipps für deinen eigenen Besuch in Tasmanien.

Inhaltsübersicht
Für Eilige: Cradle Mountain Nationalpark auf einen Blick
- Lage: Im Nordwesten von Tasmanien, Australien.
- Zeit einplanen: Mindestens einen ganzen Tag, wenn du mehrere Wanderungen unternehmen möchtest.
- Bekannteste Wanderung: Dove Lake Circuit, etwa 6 Kilometer und 2 bis 3 Stunden Gehzeit.
- Mein persönliches Highlight: Der Aufstieg zum Marion’s Lookout mit einer wunderschönen Aussicht auf die umliegende Berglandschaft.
- Anreise: Mit dem Mietwagen zum Visitor Centre und anschließend mit dem Shuttlebus weiter in den Nationalpark.
Mein Tipp: Wenn du nur wenig Zeit hast, würde ich mich auf den Dove Lake konzentrieren. Für den Marion’s Lookout solltest du zusätzliche Zeit und ausreichend Kondition mitbringen.
Cradle Mountain ohne Mietwagen entdecken
Du möchtest den Cradle Mountain Nationalpark besuchen, aber nicht selbst fahren? Ab Launceston werden geführte Tagesausflüge angeboten, bei denen du die beeindruckende Landschaft Tasmaniens entdecken kannst.

Die schönsten Wanderungen im Cradle Mountain Nationalpark
Im Cradle Mountain Nationalpark gibt es zahlreiche Wanderwege, von kurzen Spaziergängen durch den Regenwald bis zu anspruchsvollen Bergwanderungen. Besonders schön ist die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Seen, Wäldern und Bergen.
Wir haben uns für den Dove Lake Circuit entschieden und unterwegs auch den Aufstieg zum Marion’s Lookout unternommen. Anschließend waren wir noch auf einigen ruhigeren Wanderwegen unterwegs und haben uns die Wasserfälle in der Nähe der Ranger Station angesehen.
Für mich war gerade diese Mischung besonders schön. Innerhalb eines Tages konnten wir ganz unterschiedliche Landschaften entdecken.
Dove Lake Circuit: Rundwanderung um den See
- Länge: etwa 6 Kilometer
- Dauer: 2 bis 3 Stunden
- Schwierigkeit: mittelschwer (Grade 3)
Der Dove Lake Circuit führt auf rund sechs Kilometern einmal um den See. Unterwegs wechseln sich Holzstege, Waldwege und teilweise unebene Abschnitte ab. Besonders schön sind die Ausblicke auf den Cradle Mountain, der sich direkt hinter dem See erhebt. Für die Rundwanderung solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen.
Wir sind im Uhrzeigersinn gestartet. Der Wanderweg führte uns über Holzstege und durch kleine Waldabschnitte direkt am See entlang. Unterwegs gab es immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Berge.
Obwohl der Morgen noch recht kühl gewesen war, wurde es mit der Zeit überraschend warm. Die Sonne zeigte sich inzwischen und wir nutzten die Bänke entlang des Weges für kleine Pausen.
Besonders schön fand ich die ruhigen Abschnitte durch den Wald. Hier konnten wir die Natur genießen und entdeckten zwischendurch sogar einige kleine Bewohner des Nationalparks.
Für die reine Rundwanderung solltest du ungefähr zwei bis drei Stunden einplanen. Wenn du gerne fotografierst oder unterwegs längere Pausen machen möchtest, darf es auch etwas mehr sein.

Marion’s Lookout: Der anstrengende Aufstieg lohnt sich
Der Aufstieg zum Marion’s Lookout war für mich das anstrengendste, aber auch eines der schönsten Erlebnisse unseres Tages.
Vom Wanderweg aus entschieden wir uns spontan, zusätzlich zum Aussichtspunkt aufzusteigen. Ein Teil unserer Strecke verlief auf dem bekannten Overland Track, einem mehrtägigen Fernwanderweg durch Tasmanien.
Der Weg wurde zunehmend steiler und verlangte mir einiges ab. Mittlerweile brannte die Sonne vom Himmel und mein Puls ging ordentlich nach oben.
Ich gebe zu, zwischendurch fühlte es sich an, als würde ich gerade den Mount Everest besteigen. Natürlich ist der Marion’s Lookout längst nicht so hoch, aber in diesem Moment kam es mir durchaus so vor.

Oben angekommen war die Anstrengung schnell vergessen.
Vor uns lag die wunderschöne Berglandschaft des Cradle Mountain Nationalparks. Die Seen, die grünen Hänge und die weite Aussicht waren eine echte Belohnung für den Aufstieg.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Stille. Nach dem anstrengenden Weg nach oben einfach nur dazusitzen, die Landschaft anzusehen und diesen Moment zu genießen, war für mich etwas ganz Besonderes.
Irgendwann mussten wir natürlich wieder hinunter. Die Erinnerung an diese Aussicht ist mir aber bis heute geblieben.
Mein Tipp: Der Aufstieg zum Marion’s Lookout ist deutlich anstrengender als die Wanderung um den Dove Lake. Je nach Route musst du mit steilen Abschnitten rechnen, die teilweise mit Ketten gesichert sind. Plane mehrere Stunden ein und informiere dich vorab über die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten. Bei schlechtem Wetter oder schlechter Sicht würde ich auf den Aufstieg verzichten.

Wombat Pool und Lake Lilla: Unterwegs auf ruhigeren Wegen
Nach einer ausgiebigen Pause am Marion’s Lookout machten wir uns wieder an den Abstieg zum Dove Lake. Bergab war der Weg zwar weniger anstrengend, trotzdem mussten wir auf den steilen Abschnitten gut aufpassen.
Wieder am See angekommen, war unser Wandertag aber noch längst nicht vorbei. Wir machten noch einen Abstecher zum Wombat Pool und zum Lake Lilla.
Auf diesen ruhigeren Wegen waren wir zeitweise ganz allein unterwegs. Wir redeten wenig, genossen die Landschaft und hielten immer wieder Ausschau nach einheimischen Tieren.
Gerade diese Mischung aus dem anstrengenden Aufstieg, der wunderschönen Aussicht und den ruhigeren Wanderwegen hat mir besonders gut gefallen.

Enchanted Walk: Ein kurzer Spaziergang durch den Regenwald
Nach unseren Wanderungen rund um den Dove Lake fuhren wir mit dem Shuttlebus zurück zur Ranger Station.
Hier gibt es mehrere kürzere Wanderwege, die durch den Wald und zu kleinen Wasserfällen führen.
Einer davon ist der Enchanted Walk. Der kurze Rundweg führt durch eine ganz andere Landschaft als die offenen Bergregionen rund um den Dove Lake.
Bei unserem Besuch war allerdings eine Brücke gesperrt, sodass wir den Rundweg nicht vollständig gehen konnten.
Das war natürlich etwas schade, aber zum Glück gab es noch weitere Wanderwege in der Umgebung.
Mein Tipp: Der Enchanted Walk eignet sich besonders, wenn du nach einer längeren Wanderung noch etwas Zeit hast oder einen kurzen Spaziergang unternehmen möchtest. Informiere dich vor deinem Besuch über mögliche Wegsperrungen.
Pencil Pine Falls und Knyvet Falls: Wasserfälle im Nationalpark
Zum Abschluss unseres Tages wollten wir uns noch die Wasserfälle im Cradle Mountain Nationalpark ansehen.
In der Nähe der Ranger Station befinden sich unter anderem der Pencil Pine Falls and Rainforest Walk und der Knyvet Falls Walk.
Beide Wege konnten wir bei unserem Besuch problemlos gehen.
Schon aus einiger Entfernung hörten wir das Rauschen des Wassers. Nach den offenen Landschaften rund um den Dove Lake war der Wald mit seinen Wasserfällen noch einmal ein schöner Kontrast.
Für mich war das ein gelungener Abschluss unseres Wandertages.
Anschließend brachte uns der Shuttlebus zurück zum Besucherzentrum. Von dort fuhren wir wieder zu unserer Olivenfarm in Lower Barrington, wo Hazel, unsere Gastgeberin, bereits mit einem leckeren Abendessen auf uns wartete. Nach so vielen Wanderungen hatten wir uns das wirklich verdient.

Cradle Mountain Nationalpark besuchen: Meine Tipps zur Planung
Der Cradle Mountain Nationalpark liegt im Nordwesten von Tasmanien und gehört zum Cradle Mountain-Lake St Clair National Park. Die Landschaft ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Tasmanian Wilderness.
Für deinen Besuch solltest du mindestens einen ganzen Tag einplanen. So bleibt genügend Zeit für eine längere Wanderung und einige kleinere Spaziergänge.
Anreise zum Cradle Mountain Nationalpark
Am einfachsten erreichst du den Cradle Mountain Nationalpark mit einem Mietwagen. Der nördliche Parkeingang liegt ungefähr 1,5 Stunden von Devonport und rund 2 bis 2,5 Stunden von Launceston entfernt.
Wir sind damals von Lower Barrington gestartet, wo wir als freiwillige Helfer auf einer Olivenfarm gearbeitet haben. Von dort benötigten wir ungefähr eine Stunde bis zum Besucherzentrum.
Schon die Fahrt war abwechslungsreich. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die teilweise lustigen und ungewöhnlichen Briefkästen entlang der Straße.
Am Visitor Centre angekommen, parkten wir unser Auto und gönnten uns erst einmal einen Kaffee. Der Himmel war noch bewölkt und trotz des australischen Sommers war es am Morgen ziemlich kühl.
Anschließend besorgten wir uns Karten und Informationen zu den Wanderwegen, bevor es mit dem Shuttlebus weiterging.
Mein Tipp: Wenn du eine längere Wanderung planst, würde ich möglichst früh am Besucherzentrum starten. So hast du genügend Zeit für Pausen und musst dich am Nachmittag nicht beeilen.
Cradle Mountain ohne Mietwagen besuchen
Du hast keinen Mietwagen oder möchtest nicht selbst durch Tasmanien fahren? Dann kannst du den Cradle Mountain Nationalpark auch im Rahmen einer organisierten Tagestour besuchen.
Besonders ab Launceston werden geführte Ausflüge angeboten. Je nach Tour stehen Wanderungen, Aussichtspunkte und weitere Naturerlebnisse auf dem Programm.
Das ist eine praktische Alternative, wenn du dich nicht selbst um die Anfahrt kümmern möchtest.
Achte bei der Auswahl darauf, wie viel Zeit tatsächlich im Nationalpark vorgesehen ist und welche Wanderungen im Programm enthalten sind.

Shuttlebus im Cradle Mountain Nationalpark
Vom Besucherzentrum bringt dich ein Shuttlebus zu den wichtigsten Ausgangspunkten für Wanderungen.
Die Fahrt bis zum Dove Lake dauert ungefähr 20 Minuten. Unterwegs hält der Bus unter anderem an der Ranger Station, Snake Hill und Ronny Creek.
Wir haben den Shuttlebus ebenfalls genutzt. Nach unseren Wanderungen rund um den Dove Lake sind wir damit zur Ranger Station gefahren, um noch einige kleinere Wege und Wasserfälle zu erkunden.
Während der regulären Shuttlezeiten ist die Zufahrt mit dem eigenen Auto eingeschränkt. Deshalb solltest du dein Fahrzeug am Besucherzentrum abstellen.
Die Busse fahren täglich, allerdings ändern sich die Betriebszeiten je nach Jahreszeit. Im australischen Sommer sind sie länger unterwegs als im Winter.
Informiere dich deshalb vor deinem Besuch über die aktuellen Fahrzeiten.
Wichtig: Während der regulären Shuttlezeiten darfst du nicht mit dem eigenen Auto zum Dove Lake fahren. Außerhalb dieser Zeiten ist die Zufahrt für geeignete Fahrzeuge eingeschränkt möglich, allerdings gibt es nur wenige Parkplätze. Wohnmobile, Wohnwagen und Fahrzeuge mit Anhängern dürfen die Dove Lake Road nicht befahren.
Eintritt und Nationalparkpass
Für den Besuch des Cradle Mountain Nationalparks benötigst du einen gültigen Nationalparkpass.
Wenn du ausschließlich den Cradle Mountain für einen Tag besuchen möchtest, ist der spezielle Cradle Mountain Icon Daily Pass eine Möglichkeit.
Die aktuellen Preise (Stand November 2026) sind:
| Ticket | Preis |
|---|---|
| Erwachsene ab 18 Jahren | 30,70 AUD |
| Kinder von 5 bis 17 Jahren | 12,30 AUD |
| Familienticket (2 Erwachsene, 3 Kinder) | 73,75 AUD |
Der Shuttlebus ist bei diesem Tagespass bereits enthalten.
Wenn du mehrere Nationalparks in Tasmanien besuchen möchtest, kann sich der Holiday Pass lohnen. Dieser kostet derzeit 98,35 AUD pro Fahrzeug mit bis zu acht Personen und gilt bis zu zwei Monate. Für den Shuttlebus am Cradle Mountain fallen zusätzlich 15,50 AUD pro Erwachsenen an.
Besuchst du ausschließlich den Cradle Mountain Nationalpark, ist der Icon Daily Pass eine praktische Alternative, da der Shuttlebus bereits enthalten ist.
Mein Tipp: Vergleiche die verschiedenen Nationalparkpässe vor deiner Reise. Gerade bei einer längeren Rundreise kann ein Pass für mehrere Nationalparks sinnvoller sein als einzelne Tageskarten.
Die aktuellen Preise findest du auf der offiziellen Website des Tasmania Parks & Wildlife Service.

Beste Reisezeit für den Cradle Mountain Nationalpark
Den Cradle Mountain Nationalpark kannst du grundsätzlich das ganze Jahr über besuchen. Allerdings solltest du das Wetter in Tasmanien nicht unterschätzen.
Selbst im australischen Sommer kann es morgens empfindlich kühl sein. Das haben wir bei unserem Besuch selbst erlebt.
Als wir am Besucherzentrum ankamen, war der Himmel noch bewölkt und die Temperaturen waren recht frisch. Im Laufe des Tages verzogen sich die Wolken und die Sonne kam heraus.
Während unseres Aufstiegs zum Marion’s Lookout wurde es schließlich richtig warm. Da hatte ich die kühlen Temperaturen vom Morgen schon fast vergessen.
Für Wanderungen sind die australischen Sommermonate von Dezember bis Februar besonders beliebt. Die Tage sind länger und bieten mehr Zeit für ausgedehnte Touren.
Aber auch im Herbst kann sich ein Besuch lohnen. Dann verfärbt sich das Laub der heimischen Fagus-Pflanzen teilweise gelb, orange und rot.
Im Winter musst du dagegen häufiger mit Schnee, Eis und schwierigen Wanderbedingungen rechnen.
Wichtig: Das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern. Selbst im Sommer sind Regen, Wind und niedrige Temperaturen möglich.
Was solltest du zum Wandern mitnehmen?
Auch wenn du nur einen Tagesausflug zum Cradle Mountain planst, solltest du gut vorbereitet sein.
Für deine Wanderungen empfehle ich:
- Feste Wanderschuhe mit gutem Profil
- Eine wind- und wasserdichte Jacke
- Warme Kleidung für kühlere Temperaturen
- Ausreichend Trinkwasser
- Proviant für unterwegs
- Sonnenschutz und Sonnenbrille
- Eine Wanderkarte oder eine offline gespeicherte Route
Für längere Bergwanderungen gehören außerdem zusätzliche warme und wasserdichte Kleidung sowie eine passende Notfallausrüstung ins Gepäck.
Besonders wichtig finde ich Kleidung, die du je nach Wetter an- und ausziehen kannst.
Wir hatten an einem einzigen Tag sowohl einen kühlen, bewölkten Morgen als auch ziemlich warme Temperaturen während unserer Wanderung.
Prüfe vor anspruchsvollen Touren unbedingt die Wettervorhersage und erkundige dich im Visitor Centre nach den aktuellen Bedingungen.

Wie viel Zeit solltest du für den Cradle Mountain einplanen?
Für einen ersten Besuch würde ich mindestens einen ganzen Tag empfehlen.
Schon die Wanderung um den Dove Lake dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Wenn du zusätzlich zum Marion’s Lookout aufsteigen möchtest, benötigst du deutlich mehr Zeit und eine gute Kondition.
Auch die kürzeren Wanderwege rund um die Ranger Station sind einen Besuch wert.
Wenn du nur einen halben Tag zur Verfügung hast, würde ich mich auf den Dove Lake Circuit konzentrieren. Für eine längere Wanderung mit zusätzlichen Aussichtspunkten ist ein ganzer Tag deutlich entspannter.
Möchtest du mehrere anspruchsvolle Wanderungen unternehmen, können sich auch zwei Tage im Nationalpark lohnen.
Wir waren damals nur einen Tag dort und haben trotzdem viele unterschiedliche Landschaften gesehen. Besonders die Kombination aus dem Dove Lake, dem Marion’s Lookout und den Wasserfällen hat mir gut gefallen.
Wo übernachten am Cradle Mountain Nationalpark?
Wenn du mehrere Wanderungen im Cradle Mountain Nationalpark unternehmen möchtest, lohnt es sich, eine Unterkunft in der Nähe zu buchen. So kannst du morgens früh starten und musst nach einem langen Wandertag nicht noch mehrere Stunden zurückfahren.
Direkt in der Umgebung des Besucherzentrums gibt es verschiedene Unterkünfte, von gemütlichen Cabins bis zu komfortablen Lodges mitten in der Natur.
Eine Übernachtung würde ich besonders empfehlen, wenn du zwei Tage im Nationalpark verbringen oder eine längere Wanderung unternehmen möchtest.
Wir haben damals auf einer Olivenfarm in Lower Barrington gewohnt, wo wir als freiwillige Helfer gearbeitet haben. Von dort sind wir für einen Tagesausflug zum Cradle Mountain gefahren. Die Anfahrt dauerte ungefähr eine Stunde.
Für unseren Besuch hat das gut funktioniert. Wenn du allerdings mehrere Wanderungen planst, ist eine Unterkunft direkt am Nationalpark praktischer.
Mein Tipp: Achte bei der Unterkunftssuche auf die Entfernung zum Visitor Centre. Gerade für einen frühen Wanderstart ist eine kurze Anfahrt angenehm.

Mein Fazit: Lohnt sich der Cradle Mountain Nationalpark?
Für mich gehört der Cradle Mountain Nationalpark zu den schönsten Naturerlebnissen meiner Tasmanien-Reise.
Besonders beeindruckt hat mich die abwechslungsreiche Landschaft. Morgens standen wir noch bei kühlen Temperaturen am Besucherzentrum, später wanderten wir bei Sonnenschein um den Dove Lake und schließlich ziemlich erschöpft zum Marion’s Lookout hinauf.
Gerade dieser Aufstieg ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Der Weg war anstrengend, aber oben angekommen war die Mühe schnell vergessen. Die Aussicht auf die Berge und Seen und vor allem die Stille waren für mich etwas ganz Besonderes.
Auch die ruhigeren Wanderwege und die Wasserfälle haben mir gut gefallen. Es war schön, an einem einzigen Tag so viele unterschiedliche Seiten des Nationalparks kennenzulernen.
Wenn du gerne wanderst und die Natur liebst, würde ich dir einen Besuch im Cradle Mountain Nationalpark auf jeden Fall empfehlen. Plane ausreichend Zeit ein und unterschätze das wechselhafte Wetter nicht.
Ich persönlich würde bei einer weiteren Tasmanien-Reise sogar zwei Tage einplanen, um noch mehr Wanderwege zu entdecken.
Tasmanien hat mich mit seiner grünen Landschaft wirklich überrascht. Und der Cradle Mountain Nationalpark war einer der Orte, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.
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