Wer 4 Tage London einplant, hat genug Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und trotzdem noch Raum für Märkte, spannende Viertel und entspannte Pausen zwischendurch. Buckingham Palace, Tower Bridge, London Eye und Westminster lassen sich gut auf mehrere Tage verteilen, ohne dass dein Städtetrip in Dauerstress ausartet.
Vier Tage sind deshalb ideal, wenn du London zum ersten Mal besuchst und möglichst viel sehen möchtest, aber nicht jeden Tag komplett durchplanen willst. In meinem Reiseplan verbindest du die großen Klassiker mit Borough Market, Notting Hill, Greenwich und einigen ruhigeren London-Momenten abseits der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Inhaltsübersicht
Für Eilige: Mein 4-Tage-Plan für London
Du möchtest direkt wissen, was du in 4 Tagen London sehen kannst? So würde ich die Tage aufteilen:
- Tag 1: Buckingham Palace, Westminster, London Eye, Covent Garden, Soho und Chinatown
- Tag 2: Tower of London, Tower Bridge, Borough Market, St. Paul’s Cathedral und Southbank
- Tag 3: Museum, Notting Hill, Portobello Road, Kensington Gardens und Hyde Park
- Tag 4: Greenwich, Greenwich Market, Themse und Aussicht über die Londoner Skyline
Besonders praktisch zum Übernachten: Westminster für kurze Wege zu vielen Klassikern, Covent Garden für eine sehr zentrale Lage oder Bankside und London Bridge, wenn du gerne rund um die Themse unterwegs bist.
Mein Planungstipp: Reserviere vor allem Tower of London, London Eye und Westminster Abbey möglichst vorab. Bei nur vier Tagen ist es schade, wertvolle Reisezeit in langen Warteschlangen zu verbringen.
Warum 4 Tage in London ideal sind
Vier Tage reichen für London sehr gut aus, wenn du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen und trotzdem etwas mehr von der Stadt erleben möchtest als nur die klassischen Highlights.
Mit 4 Tagen London musst du dich nicht ständig zwischen Sehenswürdigkeiten entscheiden. Du kannst die großen Highlights auf mehrere Tage verteilen, Wege sinnvoll kombinieren und zwischendurch bewusst Pausen einbauen. Genau das macht für mich den Unterschied zwischen „möglichst viel abhaken“ und London tatsächlich entspannt zu erleben.
Diese Reisedauer eignet sich besonders für:
- Erstbesucher:innen, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen möchten
- Wiederkehrer:innen, die Klassiker mit neuen Vierteln kombinieren wollen
- alle, die Sightseeing, gutes Essen und etwas Freiraum miteinander verbinden möchten
Wenn du noch unsicher bist, ob 3, 4 oder 5 Tage besser zu deiner Reise passen, findest du in meinem Vergleich eine ausführliche Einschätzung: Wie viele Tage London einplanen?
Tipps für deine 4-Tage-Planung
Bei einem 4-Tage-Trip nach London lohnt es sich, ein paar Dinge vorab zu organisieren. Du musst deshalb nicht jeden Tag minutiös durchplanen. Gerade Tickets, Wege und die Lage deiner Unterkunft entscheiden aber darüber, wie entspannt du vor Ort unterwegs bist.
Wichtige Tickets vorher buchen
Für besonders beliebte Sehenswürdigkeiten würde ich Tickets möglichst vorab reservieren. So kannst du deinen Tag besser planen und vermeidest, dass ein gewünschter Termin bereits ausgebucht ist.
Besonders sinnvoll ist eine Vorabbuchung für:
- Tower of London inklusive Kronjuwelen – Tickets & Zeiten prüfen*
- London Eye – Tickets vergleichen*
- Westminster Abbey – Zeitslot reservieren*
- Tower Bridge mit Ausstellung und Glasboden – Tickets ansehen*
- Sky Garden kostenlos oder alternativ The Shard – Aussicht & Preise vergleichen*
Welche London Tickets sich wirklich lohnen und bei welchen Sehenswürdigkeiten du dir das Geld sparen kannst, zeige ich dir in meinem ausführlichen Ticket-Guide.
Wege möglichst sinnvoll kombinieren
London ist riesig. Deshalb habe ich die Sehenswürdigkeiten in meinem Reiseplan so kombiniert, dass du nicht ständig quer durch die Stadt fahren musst.
Trotzdem solltest du nicht jede freie Minute verplanen. Gerade an der Southbank, auf einem Markt oder in Vierteln wie Notting Hill bleibt man schnell länger hängen als gedacht. Etwas Puffer macht deine vier Tage deutlich entspannter.
Kontaktlos zahlen oder Oyster Card nutzen
Für Bus, Tube und andere öffentliche Verkehrsmittel kannst du eine kontaktlose Bankkarte beziehungsweise ein kompatibles Smartphone oder eine Oyster Card nutzen. Wichtig ist, dass du für deine Fahrten immer dasselbe Zahlungsmittel verwendest.
Für Fahrten innerhalb der Londoner Zonen gilt beim Pay-as-you-go-System ein tägliches Kostenlimit. Dadurch musst du für einen klassischen Städtetrip normalerweise nicht für jede einzelne Fahrt überlegen, welches Ticket du kaufen solltest.
Zeit für Märkte und Essen einplanen
Borough Market, Camden oder Brick Lane würde ich nicht nur als schnellen Zwischenstopp betrachten. Wenn du gerne verschiedene Gerichte probierst und durch Marktstände schlenderst, plane lieber etwas mehr Zeit ein.
Gerade der Borough Market lässt sich in dieser Route sehr gut mit Tower Bridge und Southbank verbinden.
Einen Plan für Regentage haben
Regen muss deinen London-Plan nicht durcheinanderbringen. Viele Museen bieten kostenlosen Eintritt und lassen sich gut als Alternative oder Ergänzung einbauen.
Praktisch sind zum Beispiel das British Museum oder das Natural History Museum. Bei beliebten Museen kann es trotzdem sinnvoll sein, vorab einen kostenlosen Eintrittsslot zu reservieren.
Und wenn das Wetter gar nicht mitspielen möchte, bleibt immer noch ein Pub. Es gibt schlechtere Orte, um auf die nächste trockene Stunde zu warten.

Dein 4-Tages-Plan für London
Was muss man in 4 Tagen London sehen? Mein Reiseplan verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Märkten, spannenden Vierteln und etwas Zeit zum Durchatmen. Die einzelnen Tage sind so aufgebaut, dass die Wege möglichst sinnvoll bleiben und du London trotzdem nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten abarbeitest.
Tag 1: Die Klassiker und dein London-Start
Route: Buckingham Palace -> St. James’s Park -> Westminster -> London Eye -> Southbank -> Covent Garden -> Soho -> Chinatown
Am ersten Tag deines 4-tägigen London-Trips stehen einige der bekanntesten Wahrzeichen auf dem Programm. Gleichzeitig bekommst du einen guten ersten Eindruck von der Stadt, ohne dafür ständig lange Strecken mit der Tube zurücklegen zu müssen.
Morgens: Buckingham Palace und Westminster
Starte am Buckingham Palace und spaziere anschließend durch den St. James’s Park in Richtung Westminster. Ich finde diese Strecke für den ersten Morgen besonders schön, weil du direkt einige der bekanntesten London-Motive miteinander verbinden kannst.
Weiter geht es zur Westminster Abbey, zu Big Ben und den Houses of Parliament. Für einen schönen Blick auf Big Ben lohnt es sich, noch ein Stück über die Westminster Bridge zu laufen.
Wenn du die Westminster Abbey auch von innen sehen möchtest, plane dafür ausreichend Zeit ein und reserviere dein Ticket möglichst vorab. Ansonsten kannst du sie bei diesem Reiseplan auch nur von außen ansehen und direkt zur Themse weiterlaufen.
Mittags: London Eye und Southbank
Auf der anderen Seite der Westminster Bridge wartet bereits das London Eye. Wenn du London zum ersten Mal besuchst, bekommst du von oben einen guten Überblick über die Stadt.
Plane danach etwas Zeit für die Southbank ein. Statt direkt zur nächsten Sehenswürdigkeit weiterzulaufen, kannst du hier an der Themse entlangschlendern, bei den Buchständen stöbern oder eine Pause in einem der Cafés einlegen.
Kleiner Tipp: Am London Eye kann die Warteschlange ziemlich lang werden. Wenn du an diesem Tag noch Westminster Abbey besichtigen möchtest, würde ich deshalb nicht beide Attraktionen spontan einplanen.

Nachmittags: Covent Garden, Soho und Chinatown
Am Nachmittag geht es weiter nach Covent Garden. Rund um die Markthallen findest du Geschäfte, Cafés und Straßenkünstler. Für mich gehört das Viertel zu den Orten, an denen man ruhig etwas mehr Zeit einplanen darf, statt nur kurz für ein Foto vorbeizuschauen.
Von Covent Garden kannst du anschließend bequem weiter durch Soho bis nach Chinatown laufen. Hier brauchst du keinen festen Zeitplan mehr. Schau einfach, wie viel Energie du nach dem ersten Sightseeing-Tag noch hast.
Abends: West End oder entspannter Tagesabschluss
Wenn du am Abend noch Lust auf Programm hast, bietet sich ein Musical im West End an. Viele Theater liegen rund um Soho und Covent Garden, sodass du keine großen zusätzlichen Wege mehr hast.
Alternativ lässt du den ersten Tag bei einem Essen oder einem Drink ausklingen. Gerade nach einem langen Anreisetag würde ich den Abend nicht unnötig vollpacken.

Tag 2: Geschichte, Architektur und Themse
Route: Tower of London -> Tower Bridge -> Borough Market -> Millennium Bridge -> St. Paul’s Cathedral -> Southbank
An Tag 2 deiner 4 Tage London bleibst du größtenteils rund um die Themse. Dadurch lassen sich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten gut miteinander verbinden, ohne dass du ständig mit der Tube quer durch London fahren musst.
Morgens: Tower of London und Tower Bridge
Starte möglichst früh am Tower of London. Für die Festung und die Kronjuwelen solltest du genügend Zeit einplanen, denn hier gibt es deutlich mehr zu sehen, als man von außen zunächst vermuten könnte.
Anschließend geht es weiter zur Tower Bridge. Schon der Spaziergang über die Brücke lohnt sich und ist kostenlos. Wenn du zusätzlich die Ausstellung und den Glasboden besuchen möchtest, solltest du dafür weitere Zeit einplanen.
Mein Tipp: Wenn du den Tag entspannt halten möchtest, würde ich nicht automatisch jede Sehenswürdigkeit auch von innen besichtigen. Tower of London wäre für mich an diesem Vormittag die Besichtigung, für die ich am meisten Zeit reservieren würde.

Mittags: Borough Market
Nach so viel Geschichte kommt der Borough Market genau richtig. Hier findest du Streetfood, britische Spezialitäten und Gerichte aus aller Welt.
Plane für den Markt ruhig etwas mehr Zeit ein. Gerade wenn du dich nicht schon vorher für einen Stand entscheidest, kann die Auswahl erstaunlich viel Zeit kosten.
Nachmittags: Millennium Bridge, St. Paul’s und Tate Modern
Vom Borough Market kannst du anschließend entlang der Themse in Richtung Tate Modern und Millennium Bridge laufen. Von der Brücke hast du einen besonders schönen Blick auf die Kuppel der St. Paul’s Cathedral.
Ob du St. Paul’s Cathedral oder die Tate Modern auch von innen besuchst, würde ich von deiner Zeit und deinen Interessen abhängig machen. Beides noch ausführlich einzuplanen, macht den Nachmittag schnell ziemlich voll.
Wenn du vor allem London erleben möchtest, reicht es auch, über die Millennium Bridge zu spazieren, St. Paul’s von außen anzusehen und anschließend wieder gemütlich an die Themse zurückzukehren.
Abends: London vom Wasser erleben
Wenn du nach dem Sightseeing noch Energie hast, kannst du den Tag mit einer Bootsfahrt auf der Themse ausklingen lassen. Vom Wasser wirken Tower Bridge, London Eye und die Skyline noch einmal ganz anders.
Alternativ bleibst du einfach an der Southbank, suchst dir etwas zu essen und lässt den Tag ohne weiteres Programm ausklingen. Nach einem langen Sightseeing-Tag ist manchmal genau das die bessere Variante.
Tag 3: Museen, Notting Hill und grüne Oasen
Route: Natural History Museum oder V&A -> Kensington Gardens -> Notting Hill -> Portobello Road -> Hyde Park
Nach zwei Tagen mit vielen klassischen Sehenswürdigkeiten wird es an Tag 3 etwas ruhiger. Heute verbindest du eines der großen Londoner Museen mit viel Grün und einem der bekanntesten Viertel der Stadt.
Morgens: Museum in South Kensington
Starte den Tag in South Kensington. Hier liegen gleich mehrere bekannte Museen nah beieinander, sodass du je nach Interesse wählen kannst.
Besonders beliebt sind das Natural History Museum mit seiner beeindruckenden Architektur und das Victoria and Albert Museum, wenn du dich für Kunst, Design und Kultur interessierst.
Der reguläre Eintritt in beide Museen ist kostenlos. Für das Natural History Museum empfiehlt sich trotzdem eine kostenlose Reservierung vorab, besonders zu beliebten Besuchszeiten.
Mein Tipp: Entscheide dich für ein Museum, statt möglichst viele in einen Vormittag zu packen. London läuft schließlich nicht weg.
Du möchtest lieber ins British Museum? Dann starte dort am Morgen und fahre anschließend mit der Tube nach Notting Hill. Für die kompaktere Route durch West London passen Natural History Museum oder V&A allerdings besser.
Mittags: Kensington Gardens und Hyde Park
Nach dem Museumsbesuch geht es ins Grüne. Durch die Kensington Gardens kannst du entspannt in Richtung Hyde Park spazieren und dabei eine Pause vom Trubel der Stadt einlegen.
Wie lange du hier bleibst, würde ich vom Wetter abhängig machen. Bei Sonnenschein lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen. Bei typisch britischem Regen darf dieser Teil des Tages auch deutlich kürzer ausfallen.

Nachmittags: Notting Hill und Portobello Road
Anschließend geht es weiter nach Notting Hill. Das Viertel ist bekannt für seine bunten Häuser, hübschen Straßenzüge und die Portobello Road.
Rund um die Portobello Road findest du Geschäfte, Cafés und Marktstände. Besonders lebendig wird es an den großen Markttagen. Wenn du gerne fotografierst oder einfach ohne festen Plan durch die Straßen schlenderst, solltest du hier etwas mehr Zeit einplanen.
Abends: Pub oder Essen im Viertel
Nach Notting Hill musst du für den Abend nicht unbedingt wieder quer durch London fahren. Bleib einfach im Westen der Stadt und such dir ein Restaurant oder einen Pub für einen entspannten Tagesabschluss.
Nach drei Sightseeing-Tagen darf der Abend ruhig einmal ohne weiteres Pflichtprogramm auskommen.
Tag 4: Greenwich, Ausblicke und ein entspannter Abschied
Route: Bootsfahrt nach Greenwich -> Greenwich Park -> Royal Observatory -> Greenwich Market -> Themse
Am letzten Tag deiner 4 Tage London geht es raus aus dem geschäftigen Zentrum. Greenwich fühlt sich deutlich entspannter an und zeigt dir noch einmal eine andere Seite der Stadt. Für mich passt das besonders gut zum letzten Reisetag, weil du weiterhin einiges sehen kannst, aber nicht mehr von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen musst.
Morgens: Mit dem Boot nach Greenwich
Besonders schön ist die Anreise über die Themse. Statt einfach nur von A nach B zu fahren, wird so bereits der Weg nach Greenwich zum Sightseeing.
Wenn du schneller unterwegs sein möchtest, erreichst du Greenwich natürlich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vormittags: Greenwich Park und Aussicht
Vom Zentrum Greenwichs geht es hinauf durch den Greenwich Park. Oben angekommen hast du einen schönen Blick über das historische Greenwich und die moderne Skyline rund um Canary Wharf.
Hier befindet sich auch das Royal Observatory mit dem berühmten Nullmeridian. Wenn du das Observatory besichtigen möchtest, solltest du zusätzliche Zeit dafür einplanen. Für den Reiseplan ist der Besuch optional.
Mittags: Greenwich Market
Zurück im Zentrum bietet sich der Greenwich Market für die Mittagspause an. Hier findest du Streetfood, kleine Läden sowie Stände mit Kunst, Design und verschiedenen Handwerksprodukten.
Gerade am letzten Tag finde ich einen Markt praktisch: Du kannst etwas essen, noch ein bisschen stöbern und musst dafür nicht schon wieder einen festen Besichtigungstermin im Blick behalten.
Nachmittags: Greenwich ohne festen Zeitplan
Nach dem Mittagessen kannst du den Nachmittag nach Lust und Energie gestalten. Spaziere an der Themse entlang, schau dir das maritime Greenwich näher an oder besuche eine weitere Sehenswürdigkeit.
Interessant sind zum Beispiel die Cutty Sark oder das National Maritime Museum. Du musst aber nicht noch einen Programmpunkt unterbringen, nur weil Zeit dafür vorhanden wäre.
Wenn du genug gesehen hast, kannst du auch einfach noch etwas durch Greenwich schlendern und den letzten Nachmittag ruhiger angehen.
Abends: Ein letzter Blick auf London
Für die Rückfahrt kannst du noch einmal das Boot nehmen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück ins Zentrum fahren.
Wenn dein letzter Abend noch frei ist, bietet sich zum Abschluss ein Aussichtspunkt oder ein gemütliches Abendessen an. Ich würde dafür bewusst nichts mehr fest in den Reiseplan packen. So bleibt etwas Luft für einen Ort, den du während der vergangenen Tage entdeckt hast und noch einmal besuchen möchtest.
Praktische Checkliste für 4 Tage London
Damit du vor der Abreise nicht noch einmal den ganzen Reiseplan durchsuchen musst, findest du hier die wichtigsten Punkte für deine 4 Tage London auf einen Blick:
- Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten möglichst vorab reservieren
- zentrale Unterkunft wählen, um unnötige Fahrzeiten zu vermeiden
- Öffnungszeiten und gebuchte Zeitfenster in den Tagesplan eintragen
- für Bus und Tube kontaktlose Karte, Smartphone oder Oyster Card nutzen
- bequeme Schuhe einpacken, denn trotz Tube wirst du viel zu Fuß unterwegs sein
- Powerbank mitnehmen, besonders wenn du Navigation und Tickets auf dem Smartphone nutzt
- etwas Puffer zwischen den einzelnen Programmpunkten lassen
- vorab prüfen, an welchem Wochentag du Notting Hill und den Portobello Road Market besuchst
- für Regentage ein Museum oder eine andere Indoor-Alternative vormerken
- nicht jede Sehenswürdigkeit von innen einplanen
Mein wichtigster Tipp: Versuche nicht, vier Tage London bis zur letzten Stunde zu füllen. Die Route gibt dir eine gute Struktur, aber gerade Märkte, Parks und Viertel machen mehr Spaß, wenn noch etwas Zeit für spontane Stopps bleibt.

Wo übernachten bei 4 Tagen London? Meine Hotel-Tipps
Bei nur vier Tagen in London würde ich vor allem auf die Lage achten. Ein etwas günstigeres Hotel weit außerhalb kann sich schnell relativieren, wenn du jeden Morgen und Abend lange mit der Tube unterwegs bist.
Für diesen Reiseplan sind Westminster, Covent Garden sowie Bankside und London Bridge besonders praktisch. Von dort erreichst du viele Stationen deiner vier Tage schnell zu Fuß oder mit wenigen Fahrten.
Wellington Hotel by Blue Orchid: praktisch für Westminster
Eine gute Wahl, wenn du zentral, aber etwas ruhiger wohnen möchtest. Die Lage passt besonders gut zu Tag 1 mit Buckingham Palace und Westminster.
citizenM London Bankside: ideal für die Themse
Modernes Hotel in praktischer Lage südlich der Themse. Borough Market, Tate Modern und die Southbank liegen ganz in der Nähe, wodurch das Hotel besonders gut zu Tag 2 deines Reiseplans passt.
The Z Hotel Covent Garden: mitten im Zentrum
Wenn du abends gerne noch zu Fuß unterwegs bist, ist Covent Garden besonders praktisch. Restaurants, West End, Soho und Chinatown liegen direkt vor der Tür oder nur einen kurzen Spaziergang entfernt.
Point A Hotel London Westminster: zentral und unkompliziert
Eine interessante Option, wenn dir eine zentrale Lage wichtiger ist als ein großes Hotelzimmer. Westminster und die Southbank erreichst du schnell, wodurch sich das Hotel gut als Ausgangspunkt für einen kurzen London-Trip eignet.
Noch unsicher, welches Viertel zu dir passt? In meinem ausführlichen Guide vergleiche ich die besten Gegenden mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen:
Tipp zur Buchung
Londoner Hotelpreise können je nach Reisezeit und Nachfrage deutlich schwanken. Vergleiche deshalb frühzeitig die Preise und achte bei der Buchung auf die Stornierungsbedingungen.
Reist du mit Kindern, findest du hier zusätzlich Unterkünfte, bei denen Lage und Alltagstauglichkeit besonders wichtig sind:
Häufige Fragen zu 4 Tagen London
Das hängt vor allem von deiner Unterkunft und den kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten ab. Viele Museen und einige Aussichtspunkte kannst du kostenlos besuchen. Für Tower of London, London Eye oder Westminster Abbey solltest du dagegen zusätzliches Budget einplanen. Auch beim Essen ist die Spanne groß: Märkte und Pubs sind meist günstiger als Restaurants im Zentrum.
Nicht unbedingt. Du kannst Bus und Tube auch mit einer kontaktlosen Bankkarte oder einem kompatiblen Smartphone bezahlen. Eine Oyster Card ist weiterhin eine Alternative. Wichtig ist, für deine Fahrten immer dasselbe Zahlungsmittel zu verwenden, damit die Fahrten korrekt zusammengezählt werden.
Für beliebte Sehenswürdigkeiten mit festen Zeitfenstern würde ich Tickets möglichst vorab reservieren. Das gilt besonders, wenn Tower of London, London Eye oder Westminster Abbey fest zu deinem 4-Tage-Programm gehören. So kannst du deinen Tagesablauf besser planen und musst vor Ort weniger improvisieren.
Fazit: Was kannst du in 4 Tagen London sehen?
4 Tage London sind für einen ersten Besuch eine sehr gute Reisedauer. Du hast genug Zeit für die großen Klassiker wie Buckingham Palace, Westminster, Tower Bridge und London Eye, kannst aber auch Viertel wie Notting Hill entdecken, über Märkte schlendern und mit Greenwich noch eine ruhigere Seite der Stadt kennenlernen.
Für mich liegt genau darin der Vorteil von vier Tagen: Du musst nicht versuchen, möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst wenig Zeit unterzubringen. Mit einer sinnvollen Tagesplanung bleiben die Wege überschaubar und trotzdem genug Möglichkeiten für Pausen und spontane Stopps.
Natürlich wirst du auch nach vier Tagen längst nicht alles von London gesehen haben. Das musst du aber auch nicht. Lieber würde ich beim ersten Besuch einige Orte bewusst erleben, als mit einer endlosen Liste von Sehenswürdigkeiten durch die Stadt zu laufen.
Wenn du noch überlegst, ob vielleicht 3 oder 5 Tage besser zu deinen Plänen passen, findest du hier meinen ausführlichen Vergleich:
Wie viele Tage London einplanen? 1 bis 5 Tage im Vergleich

Deine 4 Tage London buchen
Wenn dein Reiseplan steht, kannst du hier direkt die wichtigsten Preise und Verfügbarkeiten prüfen:
- Hotels in zentraler Lage vergleichen* – praktisch, wenn du möglichst wenig Zeit mit langen Fahrten verbringen möchtest
- Tickets und Aktivitäten in London ansehen* – für Tower of London, London Eye und weitere Sehenswürdigkeiten mit Zeitfenster
Gerade bei einem kurzen Städtetrip würde ich die wichtigsten Tickets vorab organisieren. So bleibt vor Ort mehr Zeit für London und weniger für Warteschlangen und spontane Neuplanung.
Plane deine London-Reise weiter
Du möchtest noch etwas genauer planen? Dann helfen dir meine weiteren London-Guides:
Vergleiche zuerst, wie viele Tage du für London einplanen solltest, finde das passende Viertel zum Übernachten oder prüfe, welche London Tickets sich vorab wirklich lohnen.
Wenn du weniger Zeit hast, findest du außerdem meine Route für einen Tag in London. Für einen längeren Aufenthalt kannst du einen meiner Tagesausflüge ab London einplanen.
Noch mehr Erfahrungen, Sehenswürdigkeiten und praktische Tipps habe ich dir in meinem London Blog zusammengestellt.
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