Du suchst nach Blogartikel-Ideen für deinen Reiseblog und fragst dich, worüber du eigentlich noch schreiben könntest? Vielleicht hast du schon einige Reisen erlebt, trotzdem erscheinen 20, 50 oder irgendwann sogar 100 Blogartikel erst einmal ziemlich viel.
Dabei brauchst du für viele verschiedene Blogartikel keinesfalls genauso viele Reisen. Oft stecken neue Themen längst in den Reisen, die du bereits gemacht hast.
Das habe ich selbst allerdings erst mit der Zeit gelernt. Als ich mit meinem Reiseblog angefangen habe, habe ich aus einzelnen Reisen längst nicht so viele Beiträge geschrieben, wie ich es heute tun würde.
Ein ziemlich gutes Beispiel dafür ist meine dreiwöchige Reise durch Kuba. Aus diesen drei Wochen sind gerade einmal zwei Blogartikel entstanden: einer über meine Reiseroute für drei Wochen Kuba und einer über Viñales. Das war’s.
Wenn ich heute auf diese Reise zurückblicke, sehe ich sofort, wie viele weitere Themen darin gesteckt hätten. Einzelne Orte, Erfahrungen, praktische Fragen zur Reiseplanung und vieles mehr hätte ich ausführlicher aufgreifen können.

Und genau darum geht es in diesem Beitrag. Ich zeige dir 20 Blogartikel-Ideen für deinen Reiseblog, die du aus deinen eigenen Reiseerfahrungen entwickeln kannst. Die Liste ist ausdrücklich keine Reihenfolge, die du abarbeiten solltest. Nicht jede Idee passt zu jeder Reise und nicht jedes Thema braucht einen eigenen Blogartikel.
Inhaltsübersicht
Gute Blogartikel-Ideen stecken oft schon in deinen Reisen
Gerade am Anfang liegt es nahe, über eine Reise einen großen Reisebericht zu schreiben.
Du warst drei Wochen auf Kuba? Dann schreibst du eben über deine dreiwöchige Rundreise. Du warst ein Wochenende in Rom? Daraus wird dein Rom-Reisebericht.
So habe ich es lange selbst gemacht. Grundsätzlich ist daran auch nichts falsch. Allerdings stecken in einer einzigen Reise meistens viel mehr Themen, als man zunächst denkt.
Nehmen wir einen Städtetrip. Vielleicht hast du dort:
- in einem Hotel übernachtet,
- mehrere Sehenswürdigkeiten besucht,
- einen Tagesausflug gemacht,
- eine Stadtführung gebucht,
- verschiedene Stadtteile kennengelernt,
- Restaurants ausprobiert,
- den öffentlichen Nahverkehr genutzt
- und vorher überlegt, wie viele Tage du überhaupt bleiben solltest.
Allein daraus könnten ganz unterschiedliche Blogartikel entstehen.
Bevor du also denkst, dir würden die Ideen für neue Blogartikel ausgehen, schau dir zuerst deine bisherigen Reisen noch einmal genauer an. Genau dabei helfen dir die folgenden 20 Ideen.
20 Blogartikel-Ideen für Reiseblogger
1. Dein Reiseziel im Überblick
Ein klassischer Reisebericht oder Guide hat weiterhin seine Berechtigung.
Du kannst darin deine wichtigsten Erfahrungen bündeln und Lesern einen ersten Überblick geben: Was hat dir gefallen? Was sollte man gesehen haben? Wie viel Zeit hattest du und für wen eignet sich das Reiseziel?
Versuche dabei nicht, einfach Informationen zusammenzutragen, die ohnehin überall stehen. Viel hilfreicher sind deine eigenen Erfahrungen und Einschätzungen. Genau sie machen deinen Beitrag persönlich und unterscheiden ihn von einem allgemeinen Reiseführer.
2. Sehenswürdigkeiten, die du wirklich besucht hast
Aus einem allgemeinen Reisebericht kann ein ausführlicher Beitrag über die Sehenswürdigkeiten eines Ortes entstehen.
Dabei musst du nicht jede Attraktion erwähnen, die Google Maps ausspuckt. Viel interessanter finde ich persönliche Einschätzungen.
Welche Sehenswürdigkeit hat dich überrascht? Wo würdest du beim nächsten Mal mehr Zeit einplanen? Was war schön, aber sehr voll? Und was würdest du vielleicht sogar auslassen?
3. Ein einzelnes besonderes Erlebnis
Manche Reiseerlebnisse verdienen mehr als einen kurzen Absatz in einem Reisebericht.
Vielleicht warst du auf einer besonderen Tour, hast einen Kochkurs gemacht, bist mit dem Kajak unterwegs gewesen oder hast eine außergewöhnliche Führung erlebt.
Wenn du anschließend viel darüber erzählen kannst, kann daraus ein eigener Erfahrungsbericht entstehen.
Gerade hier liegt meiner Erfahrung nach viel Potenzial für persönliche Inhalte, denn niemand hat ein Erlebnis ganz genauso wahrgenommen wie du.
4. Ein Tagesausflug
Hast du während deiner Reise einen Ort außerhalb deines eigentlichen Urlaubsortes besucht?
Dann schau, ob daraus ein eigener Beitrag werden könnte.
Gerade bei Tagesausflügen kannst du viele praktische Fragen beantworten: Wie kommst du hin? Wie viel Zeit solltest du einplanen? Was kannst du vor Ort machen? Und lohnt sich der Ausflug überhaupt?
5. Eine Tour oder Aktivität
Auch eine einzelne Tour oder Aktivität kann genügend Stoff für einen Artikel liefern. Besonders sinnvoll ist das, wenn Reisende vor der Buchung viele Fragen haben und wissen möchten, was sie tatsächlich erwartet.
Wie läuft die Tour ab? Wie lange dauert sie? Was solltest du mitnehmen? Für wen eignet sie sich? Und würdest du sie selbst noch einmal buchen?
Persönliche Erfahrungen sind hier besonders wertvoll. Die Beschreibung des Veranstalters verrät schließlich selten, wie sich die Tour tatsächlich angefühlt hat.
6. Deine Reiseroute
Wenn du mehrere Orte besucht hast, kannst du deine komplette Route vorstellen.
Spannend ist dabei nicht nur, wo du warst und wie lange du geblieben bist. Schreib auch darüber, wie gut die Route für dich funktioniert hat: Wo hättest du gerne länger bleiben wollen? War ein Ortswechsel im Nachhinein unnötig? Und würdest du die Reise heute noch einmal genauso planen?
Genau daraus können Leser viel für ihre eigene Planung mitnehmen.
7. Ein einzelner Ort deiner Rundreise
Eine Rundreise besteht meistens aus mehreren Stationen.
Warum also jede davon nur in zwei Absätzen abhandeln?
Wenn du an einem Ort genügend erlebt hast, kann daraus ein eigener Artikel mit deinen persönlichen Tipps, Sehenswürdigkeiten und Erfahrungen entstehen.
Genau das habe ich bei meiner Kuba-Reise zumindest mit Viñales gemacht. Bei anderen Stationen meiner Rundreise dagegen nicht.
8. Dein Hotel oder deine Unterkunft
Nicht jedes Hotel braucht einen eigenen Blogartikel.
Wenn du aber mehrere Nächte dort verbracht hast und wirklich etwas dazu sagen kannst, kann ein Erfahrungsbericht sinnvoll sein.
Wie fandest du die Lage? Wie waren Zimmer und Frühstück? Was hat dir besonders gefallen? Was weniger? Und wem würdest du das Hotel empfehlen?
Gerade persönliche Einschätzungen können hier hilfreicher sein als eine lange Liste mit Ausstattungsmerkmalen.
9. Die Gegend, in der du übernachtet hast
Manchmal ist gar nicht das Hotel die interessanteste Frage, sondern die Gegend, in der du gewohnt hast.
Gerade bei größeren Städten oder Urlaubsorten suchen Reisende häufig danach, wo sie am besten übernachten sollten. Wenn du eine Gegend selbst kennengelernt hast, kannst du dazu Erfahrungen liefern, die sich vor der Reise nur schwer einschätzen lassen.
War die Lage praktisch? Konntest du abends zu Fuß essen gehen? War es ruhig oder mittendrin? Wie weit waren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder der Strand entfernt? Und würdest du beim nächsten Besuch wieder dort übernachten?
Solche Erfahrungen können anderen Reisenden helfen einzuschätzen, ob die Gegend auch zu ihren eigenen Plänen passt.
10. Die schönsten Strände
Bei einem Badeurlaub besuchst du wahrscheinlich nicht nur einen Strand.
Statt alle Strände lediglich in deinem Reisebericht aufzuzählen, kannst du deine Erfahrungen miteinander vergleichen.
Wo war das Wasser besonders klar? Welcher Strand war dir persönlich zu voll? Wo konntest du einen entspannten Tag verbringen? Und welcher eignet sich vielleicht besonders gut zum Schwimmen, Schnorcheln oder für einen längeren Strandtag?
Gerade diese persönlichen Unterschiede helfen Lesern dabei, einen Strand zu finden, der zu ihren eigenen Vorstellungen passt.

11. Essen und kulinarische Erfahrungen
Auch Essen gehört für mich zu einer Reise dazu.
Vielleicht hast du einen Markt besucht, ein Gericht entdeckt, das du vorher überhaupt nicht kanntest, oder mehrere Restaurants ausprobiert.
Du musst daraus nicht zwangsläufig einen klassischen Restaurantguide machen. Auch ein persönlicher Beitrag über kulinarische Erfahrungen kann interessant sein.
Wichtig finde ich auch hier: Schreib über das, was du tatsächlich erlebt und probiert hast.
12. Wie viel hat deine Reise gekostet?
Die Frage nach den Kosten beschäftigt viele Reisende bereits lange vor der Buchung.
Wenn du deine Ausgaben noch nachvollziehen kannst, kannst du deine tatsächlichen Reisekosten aufschlüsseln: Flug, Unterkunft, Mietwagen, Aktivitäten, Restaurants oder Eintritte.
Gerade solche konkreten Beispiele helfen bei der eigenen Budgetplanung oft mehr als eine pauschale Aussage darüber, ob ein Reiseziel günstig oder teuer ist.
Schreib auf jeden Fall dazu, wann du gereist bist und wie du unterwegs warst. Schließlich macht es einen großen Unterschied, ob du im einfachen Gästehaus oder im guten Mittelklassehotel übernachtest. Und Preise können sich natürlich ebenfalls verändern.
13. Fortbewegung vor Ort: Brauchst du einen Mietwagen?
Mietwagen, Bus, Bahn, Taxi oder alles zu Fuß?
Was vor Ort irgendwann ganz selbstverständlich erscheint, kann bei der Reiseplanung eine wichtige Frage sein.
Gerade wenn du selbst vorher lange überlegt hast, ob du beispielsweise einen Mietwagen brauchst oder wie du am besten von A nach B kommst, könnte darin ein eigenes Thema stecken.
Erzähle dabei nicht nur, wofür du dich entschieden hast, sondern auch, wie gut es funktioniert hat und was du beim nächsten Mal vielleicht anders machen würdest.
14. Deine Erfahrungen mit der Reisezeit
Du warst außerhalb der Hauptsaison unterwegs? Während der Regenzeit? Im Hochsommer? Oder vielleicht im Februar an einem typischen Sommerreiseziel?
Dann beschreibe, wie du diese Zeit tatsächlich erlebt hast.
Natürlich kannst du nach einer einzigen Reise keine allgemeingültige Wettervorhersage treffen. Deine persönlichen Erfahrungen können aber trotzdem bei der Entscheidung helfen.
Ich finde gerade die Kombination aus sachlichen Informationen und eigenen Eindrücken bei solchen Artikeln hilfreich.
15. Ein Kurztrip mit konkretem Zeitrahmen
Wie viel schafft man eigentlich an einem Tag, einem Wochenende oder innerhalb von drei Tagen?
Wenn du selbst nur begrenzt Zeit hattest, kannst du genau diese Erfahrung nutzen.
Dabei finde ich realistische Einschätzungen besonders wichtig. Niemandem hilft ein Tagesplan, bei dem man im Urlaub im 20-Minuten-Takt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit rennt.
Zeige lieber, was du tatsächlich geschafft hast und wo noch genug Zeit blieb, einfach mal durch eine Altstadt zu laufen oder irgendwo etwas essen zu gehen.
16. Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?
Nicht alles läuft auf Reisen perfekt.
Vielleicht war deine Route zu voll, das Hotel ungünstig gelegen oder du hast für eine Sehenswürdigkeit viel zu wenig Zeit eingeplant.
Genau diese Erfahrungen können einen hilfreichen Artikel ergeben.
Du musst deinen Lesern schließlich nicht nur erzählen, was toll war. Manchmal ist ein ehrliches „Das würde ich heute anders machen“ viel wertvoller.
17. Zwei Orte oder Reiseziele miteinander vergleichen
Du kennst zwei Inseln, zwei Stadtteile oder zwei beliebte Urlaubsorte und kannst beide aus eigener Erfahrung einschätzen?
Dann kann ein Vergleich anderen Reisenden bei ihrer Entscheidung helfen.
Für wen eignet sich welcher Ort? Wo ist mehr los? Wo sind die schöneren Strände? Welche Unterschiede sind bei Lage, Atmosphäre oder Aktivitäten wichtig? Und welche Variante würdest du selbst wählen?
Wichtig ist dabei natürlich, dass du beide Seiten tatsächlich kennst. Gerade dann kannst du einen Vergleich liefern, der über allgemeine Informationen hinausgeht.
18. Eine konkrete Frage zur Reiseplanung beantworten
Manchmal steckt eine der besten Blogartikel-Ideen in einer einzigen Frage.
Überlege einmal, was du selbst vor deiner Reise wissen wolltest.
Wie viele Tage brauche ich? Lohnt sich ein Mietwagen? Wo sollte ich übernachten? Ist der Ort teuer? Kann ich dort ohne Auto Urlaub machen?
Wenn eine Frage genügend Erklärungsbedarf hat, kann daraus ein eigener Beitrag entstehen.
Ich würde dafür tatsächlich einmal zurückdenken: Was hast du selbst vor deiner Reise bei Google gesucht?
Vielleicht findest du genau dort eine Idee für deinen nächsten Blogartikel.
19. „Lohnt sich das?“ aus deiner persönlichen Perspektive
Ich finde solche Beiträge besonders interessant, wenn sie tatsächlich auf eigenen Erfahrungen beruhen.
Nicht jedes bekannte Reiseziel begeistert jeden Menschen gleichermaßen. Und nicht jede teure Attraktion ist automatisch ihr Geld wert.
Erkläre deshalb nicht nur, ob sich etwas deiner Meinung nach lohnt, sondern vor allem warum du zu dieser Einschätzung kommst.
Was hat dir gefallen? Was nicht? Für wen könnte das Erlebnis trotzdem genau richtig sein?
So entsteht eine ehrliche Einschätzung statt eines einfachen Ja oder Nein.
20. Das Thema, das dir bei deiner eigenen Planung gefehlt hat
Diese Idee würde ich bei jeder Reise im Hinterkopf behalten.
Gab es eine Frage, zu der du selbst kaum hilfreiche Informationen gefunden hast?
Vielleicht waren die vorhandenen Beiträge veraltet. Vielleicht fehlten konkrete Erfahrungen. Oder du konntest die Antwort erst herausfinden, nachdem du selbst vor Ort warst.
Genau darin kann eine besonders gute Blogartikel-Idee für deinen Reiseblog stecken. Denn du kennst nicht nur die Frage, sondern kannst sie anschließend aus eigener Erfahrung beantworten.
Wenn du vor deiner Reise lange nach dieser Information gesucht hast, bist du wahrscheinlich nicht die einzige Person mit dieser Frage.
So findest du in 10 Minuten neue Blogartikel-Ideen für deinen Reiseblog
Wenn du gerade keine Blogartikel-Ideen hast, nimm dir einmal deine letzte größere Reise vor. Zehn Minuten reichen für eine erste Ideensammlung völlig aus.
Schritt 1: Schreib auf, was du erlebt hast
Notiere zunächst alles, was dir zu deiner Reise einfällt:
- Welche Orte hast du besucht?
- Wo hast du übernachtet?
- Welche Sehenswürdigkeiten hast du gesehen?
- Welche Touren und Ausflüge hast du gemacht?
- Wie bist du herumgekommen?
- Welche Entscheidungen musstest du vor der Reise treffen?
- Welche Fragen hattest du bei der Planung?
- Was hat besonders gut funktioniert?
- Was würdest du heute anders machen?
Schritt 2: Mach daraus mögliche Blogartikel
Gehe anschließend die 20 Blogartikel-Ideen aus diesem Beitrag durch und überlege, welche davon zu deinen Notizen passen.
Aus „Wir haben drei Nächte in Stadtteil XY gewohnt“ könnte zum Beispiel ein Beitrag über die beste Gegend zum Übernachten entstehen. Aus „Wir waren uns unsicher, ob wir einen Mietwagen brauchen“ vielleicht ein Artikel genau zu dieser Frage.
Wahrscheinlich wirst du ziemlich schnell mehrere mögliche Themen entdecken.
Schritt 3: Schreib noch nicht sofort los
Eine lange Ideenliste bedeutet allerdings nicht, dass du all diese Artikel auch schreiben solltest.
Sammle zunächst deine möglichen Themen. Im nächsten Schritt kannst du prüfen, bei welchen du wirklich etwas Hilfreiches aus eigener Erfahrung beitragen kannst und welche davon für deine Leser interessant sind.

Nicht jede Reise muss 20 Blogartikel ergeben
Nach dieser Liste könntest du jetzt natürlich anfangen, aus jedem Wochenendtrip 20 verschiedene Beiträge herauszupressen.
Das ist ausdrücklich nicht meine Empfehlung.
Manche Reisen geben sehr viel her. Bei anderen gibt es vielleicht nur zwei oder drei Themen, zu denen du wirklich etwas Hilfreiches beitragen kannst.
Ich würde deshalb immer überlegen:
Habe ich genug eigene Erfahrung, um zu diesem Thema einen guten Artikel zu schreiben?
Und genauso wichtig:
Interessiert dieses Thema überhaupt jemanden?
Dabei hilft es, deine Zielgruppe gut zu kennen. Denn nicht jedes Thema, das du selbst interessant findest, ist automatisch für die Leser deines Reiseblogs relevant.
Nur weil sich aus einer Erfahrung theoretisch ein eigener Blogartikel machen lässt, bedeutet das noch lange nicht, dass du ihn schreiben solltest.
Genau deshalb würde ich eine Blogartikel-Idee erst kurz prüfen, bevor ich mehrere Stunden ins Schreiben investiere.
Prüfe deine Blogartikel-Idee, bevor du stundenlang schreibst
Das ist einer der Punkte, die ich heute anders machen würde.
Eine gute Blogartikel-Idee für deinen Reiseblog allein reicht nicht unbedingt aus, wenn du langfristig über Google gefunden werden möchtest.
Bevor du mehrere Stunden in einen Artikel investierst, solltest du deshalb zumindest prüfen, ob Menschen nach diesem Thema suchen und welche konkrete Frage sie dabei beantwortet haben möchten.
Dafür musst du noch keine umfangreiche Keyword-Recherche machen. Gib deine Idee zunächst selbst bei Google ein und schau dir die Suchergebnisse an. Welche Art von Beiträgen erscheint dort? Geht es eher um einen Reisebericht, eine konkrete Entscheidung, eine Route oder beispielsweise einen Vergleich?
Auch die vorgeschlagenen Suchanfragen können dir Hinweise darauf geben, welche Fragen rund um dein Thema gestellt werden.
Du musst deswegen nicht deine persönlichen Reiseerfahrungen gegen irgendwelche SEO-Regeln austauschen. Für mich gehört beides zusammen.
Deine Erfahrung liefert den Inhalt. Die Suchintention hilft dir dabei zu verstehen, was deine Leser eigentlich wissen möchten.
Gerade wenn du mit deinem Reiseblog mehr Leser erreichen möchtest, lohnt es sich, diesen Schritt vor dem Schreiben zu machen und nicht erst, wenn der Artikel längst fertig ist.
Wenn der Artikel später bereits über Google gefunden wird, kannst du über die Google Search Console sehen, für welche Suchanfragen er tatsächlich Impressionen und Klicks bekommt. Diese Daten können dir wiederum neue Ideen für Ergänzungen oder weitere Beiträge liefern.
Schau noch einmal auf deine bisherigen Reisen
Wenn du gerade vor deinem Reiseblog sitzt und glaubst, dass dir die Themen ausgehen, würde ich nicht sofort die nächste Reise buchen, nur damit du neuen Content hast.
Schau stattdessen noch einmal auf die Reisen zurück, die du bereits gemacht hast. Vielleicht stellst du dabei fest, dass dir gar nicht die Reiseerfahrungen fehlen.
Du hast sie bisher nur als eine Reise betrachtet und nicht als viele einzelne Erfahrungen, Fragen und Geschichten.
Meine drei Wochen in Kuba sind dafür für mich rückblickend das perfekte Beispiel. Ich habe eine komplette Rundreise erlebt und daraus gerade einmal zwei Beiträge geschrieben.
Heute sehe ich deutlich, wie viele Erfahrungen dieser Reise ich zusätzlich hätte aufgreifen können. Nicht, weil aus jeder einzelnen Urlaubserfahrung unbedingt ein Blogartikel entstehen muss. Sondern weil einige davon anderen Reisenden bei ihrer Planung wirklich hätten helfen können.
Für neue Blogartikel brauchst du deshalb nicht ständig neue Reiseziele.
Manchmal stecken die besten Blogartikel-Ideen längst in den Reisen, die du schon gemacht hast.
Du möchtest deinen Reiseblog weiterentwickeln?
Neue Blogartikel sind nicht immer der nächste sinnvolle Schritt. Manchmal steckt auch in deinen bereits veröffentlichten Beiträgen noch viel Potenzial. Warum ich deshalb inzwischen regelmäßig ältere Artikel überarbeite, zeige ich dir in meinem Beitrag über Content-Updates für Reiseblogger.
Warum Content-Updates für Reiseblogger oft wichtiger sind als neue Blogbeiträge
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