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Movie2Menu Berlin: Meine Erfahrungen mit dem Dinner zum Film

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Einen Film nicht nur sehen, sondern auch schmecken? Genau das ist die Idee hinter Movie2Menu in Berlin. Das Konzept fand ich sofort spannend und so freute ich mich über die Einladung, einen der Abende selbst auszuprobieren.

Zusammen mit meiner Cousine Ariane machte ich mich auf den Weg nach Kreuzberg. Auf dem Programm stand ausgerechnet Ratatouille. Ein Film über Essen, Kochen und die französische Küche könnte für dieses Konzept wohl kaum besser passen.

Was uns erwartete, war allerdings weder ein klassischer Kinobesuch noch ein gewöhnliches Dinner. Stattdessen wurden wir für einen Abend selbst ein kleines bisschen Teil des Films.

Wie Movie2Menu funktioniert, was wir passend zu Ratatouille serviert bekamen und ob ich den vergleichsweise hohen Preis angemessen finde, erfährst du in diesem Erfahrungsbericht.

Festlich rot beleuchteter Dinnerbereich von Movie2Menu Berlin mit Samtsofa, gedeckten Tischen und Ratatouille-Dekoration
Movie2Menu Berlin, Ratatouille-Abend
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Hinweis: Ich wurde von Movie2Menu zu diesem Erlebnis eingeladen. Meine Meinung und meine Erfahrungen in diesem Beitrag sind davon unabhängig.

Movie2Menu Berlin auf einen Blick

  • Ort: studio32, Kottbusser Damm 74, Berlin-Kreuzberg
  • Konzept: Filmvorführung mit abgestimmten Speisen, Getränken und weiteren Sinneseindrücken
  • Unser Film: Ratatouille
  • Einlass bei unserem Besuch: 18:30 Uhr
  • Sitzplätze: bei unserem Besuch etwa 40 Plätze an drei langen Tafeln
  • Menü: mehrere kleine Gerichte, Snacks und Dessert passend zum Film
  • Getränke: alkoholische oder alkoholfreie Begleitung wählbar
  • Besonderheit: Speisen, Getränke, Gerüche und andere Elemente greifen bestimmte Momente des Films auf
  • Preis: abhängig vom jeweiligen Film und dem dazu entwickelten Menü
  • Tickets: Aktuelle Filme, Termine und Preise findest du hier: Movie2Menu Tickets buchen

Was ist Movie2Menu?

Das Konzept hinter Movie2Menu lässt sich eigentlich ziemlich einfach zusammenfassen: Filme schmeckbar machen.

Dabei geht es nicht nur darum, ein bestimmtes Gericht zu servieren, sobald auf der Leinwand etwas gegessen wird. Unterschiedliche Situationen und Stimmungen des Films werden aufgegriffen und über mehrere Sinne erlebbar gemacht.

Mal spielt ein Gericht die Hauptrolle, mal ein Getränk. An anderer Stelle sind es ein Geruch, Licht, Farben oder die Stimmung im Raum.

Mit Ratatouille hatten wir natürlich einen Film erwischt, bei dem Essen ohnehin eine ziemlich große Rolle spielt. Wie kreativ die Idee umgesetzt wird, merkten wir aber schon kurz nach unserer Ankunft.

Leuchtendes Movie2Menu-Logo auf einer Leinwand beim Dinner zum Film in Berlin-Kreuzberg mit Ratatouille-Bezug
Movie2Menu Berlin

Typisch Berlin: Erst einmal in den Hinterhof

Schon die Ankunft bei Movie2Menu Berlin passte irgendwie zum Abend.

Wir landeten in einem Kreuzberger Hinterhof und zunächst deutete hier wirklich wenig darauf hin, dass irgendwo ein besonderes Dinner mit Filmvorführung auf uns wartete. Ein Kino lässt sich hier jedenfalls nicht erahnen.

Typisch Berlin eben.

Um 18:30 Uhr wurden wir schließlich aus einem Fenster in der zweiten Etage gerufen: Es kann losgehen.

Also hoch in den zweiten Stock. Wir waren mit unseren Namen angemeldet und wurden freundlich empfangen.

Drinnen wirkte alles gemütlich. In einer Ecke entdeckten wir passende Ratatouille-Dekoration, dazu gab es eine Sofaecke mit kleinen Tischen und eine Bar.

Noch bevor wir unsere Plätze im Filmraum einnahmen, begann das eigentliche Erlebnis.

Ein enger Berliner Hinterhof mit bunten Graffitiwänden, Paletten und Altbau im Licht
Ein schmaler Hinterhof in Berlin-Kreuzberg führt zu Movie2Menu

Kochmütze auf: Unser Ratatouille-Abend beginnt

Zuerst ging es in eine kleine Fotoecke. Hier lagen verschiedene Accessoires bereit, mit denen wir uns passend zum Thema verkleiden konnten.

Natürlich schnappte ich mir eine Kochmütze und einen Kochlöffel.

Zur Begrüßung gab es außerdem Popcorn und ein Getränk. Schon beim ersten Probieren wurde klar, dass wir an diesem Abend nicht unbedingt mit klassischen Kinogeschmäckern rechnen sollten.

Das Popcorn war unter anderem mit Kreuzkümmel und weiteren Gewürzen verfeinert. Zunächst ungewöhnlich, aber überraschend lecker.

Bei den Getränken konnten wir zwischen einer alkoholischen und einer alkoholfreien Variante wählen. Ich entschied mich für den Lavendel-Drink mit Alkohol und fand ihn richtig gut.

Der Abend fing also schon einmal vielversprechend an.

Pop-up-Charakter, der zum Erlebnis passt

Die Location ist eher klein und hat einen gewissen Pop-up-Charakter. Teilweise werden die einzelnen Bereiche beispielsweise durch Vorhänge voneinander getrennt und insgesamt geht es durchaus etwas beengt zu.

Doch genau das hat für mich erstaunlich gut gepasst.

Es fühlte sich nicht nach einer großen Eventveranstaltung an. Vielmehr hatten wir ein bisschen das Gefühl, irgendwo in einem Kreuzberger Hinterhof einen besonderen Ort entdeckt zu haben, von dem draußen kaum jemand etwas ahnt.

Mit rund 40 Gästen blieb die Gruppe überschaubar. Der Abend wirkte dadurch persönlicher und fast ein wenig exklusiv.

Gedämpftes Licht, französische Musik, die Dekoration und die passenden Outfits des Teams taten ihr Übriges. Schon vor Beginn des Films war die richtige Stimmung da.

Diese etwas versteckte, kleine Location gehört für mich rückblickend sogar zum Charme von Movie2Menu. Eine große und perfekt durchgestylte Eventlocation hätte sich vermutlich weniger besonders angefühlt.

Zwei rosafarbene Drinks mit Eis stehen neben einer roten Blumendekoration Menu-Abend zu Ratatouille in Berlin.
Willkommensgetränke Movie2Menu

So funktioniert Movie2Menu Berlin während des Films

Am Eingang hatten wir unsere Sitzplatznummern 23 und 24 bekommen.

Im Filmraum standen drei lange Tafeln vor der Leinwand. Bei unserem Besuch war für etwa 40 Gäste eingedeckt. Wir saßen an der mittleren Tafel relativ weit vorne.

Bevor Ratatouille startete, wurden wir begrüßt und erfuhren, wie der Abend ablaufen würde.

Während des Films werden nach und nach Speisen und Getränke serviert. Sofort zugreifen solltest du allerdings nicht unbedingt.

Ertönt eine Klingel, ist der passende Moment gekommen, das jeweilige Gericht zu probieren oder das Getränk zu trinken.

So verbinden sich bestimmte Szenen auf der Leinwand mit dem, was gerade vor dir auf dem Tisch steht.

Dann wurde das Licht gedimmt und Ratatouille begann.

Wenn Ratatouille plötzlich schmeckbar wird

Schon die ersten kulinarischen Überraschungen zeigten, dass sich das Team einiges hatte einfallen lassen.

Unser erster Drink wurde stilecht in einer kleinen Mülltonne serviert.

Danach folgten kleine Häppchen mit Arancini, Käse und Erdbeere. Weiter ging es mit frischem Baguette und einer Buttercreme, begleitet von einem Glas Weißwein.

Mit der Zeit machte es richtig Spaß, darauf zu warten, wann die nächste Klingel ertönt und welche Verbindung es zur entsprechenden Filmszene geben würde.

Dann kam einer meiner Lieblingsmomente des Abends.

Wir müssen die Suppe retten

Im Film muss die Suppe gerettet werden. Und plötzlich stand auch vor uns ein kleiner Topf.

Mit einigen bereitgestellten Zutaten konnten wir unsere eigene Suppe noch ein wenig „retten“. Solche kleinen Aktionen haben mir besonders gut gefallen.

Man schaut nicht einfach nur Ratatouille und bekommt nebenbei etwas zu essen. Für einen kurzen Moment macht man selbst mit und wird Teil der Szene.

Und ganz nebenbei war die Suppe auch noch richtig lecker.

Cremige Suppe im kleinen Topf auf rot-weiß karierter Tischdecke beim Ratatouille-Abend
Wir retten die Suppe

Ein Omelett aus der kleinen Pfanne

Als der kleine Chef im Film ein Omelett zubereitete, bekamen auch wir eines serviert. Passenderweise kam es in einer kleinen Pfanne auf den Tisch. Später folgte noch ein Glas Rotwein.

Obwohl ich Ratatouille bereits kannte, nahm ich den Film durch diese kleinen Details tatsächlich anders wahr. Statt einfach der Handlung zu folgen, wartete ich neugierig darauf, welche Szene als Nächstes kulinarisch aufgegriffen wird.

Mein kulinarisches Highlight: Linguinis Spezialgericht

Dann kam mein persönlicher Favorit des Abends: Linguinis Spezialgericht.

Ein Traum! Hier passten Geschmack, Präsentation und die entsprechende Filmszene für mich besonders gut zusammen.

Spätestens in diesem Moment verstand ich, was mit „Filme schmeckbar machen“ gemeint ist. Das Gericht stand nicht einfach nur vor uns. Durch das richtige Timing gehörte es plötzlich zur Szene dazu.

Cremiges Gericht mit knusprigem Topping auf rot-weiß karierter Tafel beim Ratatouille-Abend von Movie2Menu in Berlin
Linguinis Spezialgericht

Eine kurze Pause mit Crêpes

Während des Films gab es eine Pause und wir verließen für kurze Zeit unsere Plätze an den Tafeln.

Im Foyer bekamen wir etwas zu trinken und wer wollte, konnte sich zusätzlich einen Crêpe nehmen.

Die Unterbrechung fand ich angenehm. Schließlich passiert während des Films ziemlich viel und so hatten wir zwischendurch Gelegenheit, kurz aufzustehen und uns über das bisher Erlebte auszutauschen.

Als wir anschließend zurück in den Filmraum kamen, hatte sich die Stimmung dort komplett verändert.

Rattengift im Schwarzlicht

Der Raum war nun in Schwarzlicht getaucht. Auf den Tischen wartete bereits unser nächstes Getränk: „Rattengift“.

Das leuchtend gelbe Getränk kam im Schwarzlicht natürlich besonders gut zur Geltung.

An solchen Momenten zeigt sich schön, dass Movie2Menu nicht einfach versucht, Gerichte aus einem Film nachzukochen. Auch Farben, Licht, Gerüche und Stimmungen können Teil der Inszenierung sein.

Wenig später durften wir sogar Gusteaus Testament verspeisen. Es wurde in Form einer Oblate serviert, die wir in eine schwarze Knoblauchcreme dippen konnten.

Danach folgten noch ein prickelndes Getränk und eingelegte Trauben.

Gedeckter Tisch mit Getränken vor einer Leinwand zum Filmabend in Kreuzberg
Unser Blick vom Tisch: Bei Movie2Menu schauen wir den Film direkt beim Dinner.

Und natürlich: Ratatouille

Ein Gericht durfte bei diesem Film natürlich nicht fehlen. Irgendwann stand tatsächlich Ratatouille vor uns.

Nach all den kleinen kulinarischen Anspielungen und Überraschungen während des Films war es fast schon der Gang, auf den man automatisch gewartet hatte.

Zum Abschluss wurde uns zunächst ein Teller mit einem versiegelten Umschlag und zwei Löffeln hingestellt. Was es damit auf sich hatte, war im ersten Moment noch nicht klar.

Kurz darauf folgte ein kleiner Topf mit Mousse au Chocolat, den wir uns teilten. Damit war zumindest das Rätsel um die zwei Löffel gelöst.

Im Umschlag wartete schließlich noch eine letzte Überraschung auf uns: unser Foto aus der Fotoecke vom Beginn des Abends.

Ich fand das einen richtig schönen Abschluss. So nahmen wir neben all den Eindrücken auch noch eine persönliche Erinnerung an unseren Ratatouille-Abend mit nach Hause.

Was mir bei Movie2Menu besonders gut gefallen hat

Movie2Menu lebt für mich vor allem von der Überraschung. Du weißt nie genau, was als Nächstes passiert oder wie eine bestimmte Szene umgesetzt wird.

Bei Ratatouille liegt es natürlich nahe, viele Gerichte aus dem Film aufzugreifen. Trotzdem beschränkte sich der Abend nicht darauf.

Mal ging es um einen Geschmack, mal um einen Geruch, eine Farbe oder die Atmosphäre einer Szene. Zwischendurch durften wir selbst etwas tun und dann wartete schon wieder die nächste kleine Überraschung auf dem Tisch.

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir:

  • das ungewöhnlich gewürzte Popcorn
  • der Drink aus der kleinen Mülltonne
  • das gemeinsame „Retten“ der Suppe
  • das Omelett in der kleinen Pfanne
  • Linguinis Spezialgericht
  • das leuchtende Rattengift im Schwarzlicht
  • Gusteaus essbares Testament
  • das Ratatouille
  • unser Foto als Erinnerung

Ein großes Plus: der Service

Auch das Team vor Ort hat einen großen Anteil daran, dass der Abend so gut funktionierte.

Ich komme selbst aus der Servicebranche und achte deshalb wahrscheinlich etwas mehr darauf, wie Gäste empfangen und durch einen Abend begleitet werden. Guten Service weiß ich sehr zu schätzen – vielleicht auch, weil er inzwischen leider nicht mehr überall selbstverständlich ist.

Bei Movie2Menu habe ich mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Das Team war aufmerksam, professionell und gleichzeitig angenehm locker.

Bei einem Konzept wie diesem ist eine gute Organisation ohnehin besonders wichtig. Speisen und Getränke müssen vorbereitet, an rund 40 Gäste verteilt und ziemlich genau mit den entsprechenden Filmszenen abgestimmt werden.

Während unseres Besuchs funktionierte dieses Zusammenspiel richtig gut und hat für mich viel zum hochwertigen Gesamteindruck beigetragen.

Angerichtetes Gemüsegericht mit Zucchini, Schnittlauch und grüner sowie orangefarbener Sauce beim Ratatouille-Abend
Ratatouille-Menü

Einen Kritikpunkt habe ich trotzdem

Ganz perfekt war unser Movie2Menu-Abend für mich nicht.

Die langen Tafeln passen wunderbar zum gemeinsamen Dinner und unterstützen die besondere Atmosphäre. Für das eigentliche Filmschauen fand ich die Sitzordnung allerdings nicht optimal.

Wir saßen relativ weit vorne, trotzdem wurde mir die Sicht auf die Leinwand teilweise von meiner Sitznachbarin verdeckt.

Wenn du den jeweiligen Film noch nicht kennst und wirklich jede Szene verfolgen möchtest, könnte das etwas störend sein.

Meinen Gesamteindruck hat dieser Punkt nicht entscheidend beeinflusst. Bei einer zukünftigen Location würde ich mir allerdings eine Sitzordnung wünschen, bei der alle Gäste etwas freier auf die Leinwand schauen können.

Movie2Menu plant möglicherweise einen Umzug. Sollte sich dadurch auch die Raum- und Sitzsituation verändern, werde ich diesen Erfahrungsbericht aktualisieren, sobald ich Genaueres weiß.

Was kostet Movie2Menu in Berlin?

Einen einheitlichen Eintrittspreis gibt es bei Movie2Menu nicht.

Die Preise können je nach Film und den dazu entwickelten Speisen beziehungsweise dem gesamten Menü variieren. Vor der Buchung solltest du deshalb immer beim jeweiligen Event nach dem aktuellen Ticketpreis schauen.

Bei unserer Ratatouille-Veranstaltung lag der reguläre Preis bei rund 160 Euro pro Person.

Keine Frage: Das ist viel Geld für einen Abend.

Nach unserem Besuch stellte sich deshalb natürlich die Frage, ob das Gebotene diesen Preis auch rechtfertigt.

Eine gedruckte Ratatouille-Karte mit Polaroidfoto und Movie2Menu-Schriftzug erinnert an das Dinner zum Film in Berlin.
Unsere Erinnerung an diesen schönen Abend.

Ist Movie2Menu den Preis wert?

Nach unserem Ratatouille-Abend würde ich sagen: Ja, für mich war der Preis angemessen.

Movie2Menu würde ich allerdings nicht mit einem normalen Kinobesuch plus anschließendem Restaurantbesuch vergleichen. Der Film ist vielmehr die Grundlage für ein komplett inszeniertes Dinner.

Über den Abend verteilt bekamen wir zahlreiche Speisen und Getränke serviert. Dazu kamen das Willkommensgetränk, Popcorn, der Crêpe während der Pause und viele kleine Überraschungen.

Auch Licht, Musik, Dekoration, Gerüche und die Outfits des Teams gehören dazu.

Der professionelle Service und die stimmige Inszenierung sorgten dafür, dass sich der Abend trotz der kleinen Pop-up-Location hochwertig anfühlte. Die überschaubare Gruppe und die etwas versteckte Location gaben dem Ganzen gleichzeitig einen fast exklusiven Charakter.

Natürlich bleiben rund 160 Euro für Ratatouille viel Geld. Movie2Menu wäre deshalb nichts, was ich spontan für irgendeinen freien Abend buchen würde.

Für einen besonderen Anlass, als Geschenk oder wenn du nach einem außergewöhnlichen Erlebnis in Berlin suchst, sieht das für mich anders aus.

Gemessen daran, was wir über den gesamten Abend geboten bekamen und wie aufwendig alles auf den Film abgestimmt war, fand ich den Preis für Ratatouille angemessen.

Für wen lohnt sich Movie2Menu Berlin?

Movie2Menu könnte gut zu dir passen, wenn du Filme magst und gleichzeitig gerne neue kulinarische Erlebnisse ausprobierst.

Auch für einen Geburtstag, ein besonderes Date oder einen gemeinsamen Abend mit Freunden kann ich mir das Konzept gut vorstellen.

Du solltest allerdings Lust darauf haben, dich auf die Inszenierung einzulassen. Wenn du in erster Linie einen Film in Ruhe und mit perfekter Sicht sehen möchtest, ist ein klassisches Kino vermutlich die bessere Wahl.

Bei Movie2Menu steht der Film nicht allein im Mittelpunkt. Es ist das Zusammenspiel aus Film, Essen, Getränken und den vielen kleinen Ideen drumherum, für das du letztlich bezahlst.

Movie2Menu eignet sich natürlich auch wunderbar für einen grauen oder regnerischen Tag. Noch mehr Ideen findest du in meinen Tipps für Berlin bei Regen.

Mein Fazit zu Movie2Menu Berlin

Unser Ratatouille-Abend hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Schon der etwas versteckte Eingang im Kreuzberger Hinterhof, die französische Musik beim Empfang und mein Lavendel-Drink machten neugierig auf das, was noch kommen würde.

Spätestens als wir unsere Suppe retten mussten und später Linguinis Spezialgericht vor uns stand, hatte mich die Idee überzeugt.

Die Sitzordnung ist der einzige Punkt, den ich persönlich verbessern würde. Das änderte für mich aber wenig am gelungenen Gesamteindruck.

Besonders spannend finde ich, dass Movie2Menu einen Film nicht ausschließlich über passende Gerichte erlebbar macht. Getränke, Gerüche, Licht und Stimmungen gehören ebenfalls dazu. Manchmal ist es nur ein kleines Detail, das eine Verbindung zur Leinwand herstellt.

Genau deshalb würde ich Movie2Menu Berlin gerne noch einmal bei einem völlig anderen Film ausprobieren. Bei Ratatouille liegt das Thema Essen schließlich auf der Hand. Umso neugieriger bin ich darauf, wie das Team einen Film „schmeckbar“ macht, bei dem Essen gar nicht im Mittelpunkt steht.

Ich würde jedenfalls wiederkommen. Und wahrscheinlich ist das nach einem Abend wie diesem die beste Antwort auf die Frage, ob sich Movie2Menu für mich gelohnt hat.

Zwei Frauen stoßen bei Movie2Menu Berlin mit Getränken an, während Ratatouille als Film und Dinner erlebt wird.
Ein gelungener Abend bei Movie2Menu.

Genau solche Orte mag ich an Berlin. Wenn du abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten unterwegs sein möchtest, findest du in meinem Beitrag über alternatives Berlin noch mehr ungewöhnliche Orte und Erlebnisse.

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