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Streetart in Berlin: Meine liebsten Orte für Graffiti & Urban Art

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Streetart in Berlin gehört für mich genauso zur Stadt wie der Fernsehturm, die Berliner Mauer oder die vielen unterschiedlichen Kieze. Du findest riesige Murals an Hausfassaden, kleine Kunstwerke in Hinterhöfen, Graffiti auf ehemaligen Industriegeländen und Arbeiten, an denen du wahrscheinlich vorbeilaufen würdest, wenn du nicht ganz genau hinschaust.

Obwohl ich in Berlin lebe und schon an vielen dieser Kunstwerke vorbeigekommen bin, hat mir vor allem eine Streetart-Tour gezeigt, wie vielfältig Urban Art eigentlich ist. Denn Streetart ist viel mehr als Graffiti. Stencils, Paste-ups, Sticker und kleine Installationen gehören genauso dazu wie die riesigen Murals, die schon von Weitem auffallen.

Seitdem schaue ich bei meinen Spaziergängen durch Berlin tatsächlich genauer auf Hauswände, Hinterhöfe und kleine Details. Ich hätte vorher nicht gedacht, wie viel Streetart ich dabei schlicht übersehen habe.

Bunte Streetart mit Murals, Paste-ups und Stickern bedeckt eine verwitterte Berliner Hausfassade nahe verschiedener Kieze.
Haus Schwarzenberg
Dieser Beitrag kann Werbe-Links/Affiliate enthalten – diese sind mit Sternchen* gekennzeichnet. Mehr dazu.

In diesem Beitrag zeige ich dir meine liebsten Orte für Streetart in Berlin, die ich selbst entdeckt habe. Dazu gehören bekannte Spots wie das RAW-Gelände und die East Side Gallery, aber auch weniger offensichtliche Orte wie der Moabiter Stadtgarten. Mein persönliches Highlight ist allerdings der Teufelsberg.

Für Eilige: Meine Streetart-Tipps für Berlin

Wenig Zeit: Hackescher Markt, Kreuzberg und Friedrichshain lassen sich gut miteinander verbinden.

Für bekannte Murals: Kreuzberg und East Side Gallery

Für Streetart auf eigene Faust: RAW-Gelände und die Straßen rund um Kreuzberg

Mein persönlicher Favorit: Teufelsberg. Plane dafür einen eigenen Ausflug ein.

Für mehr Hintergrundwissen: Eine geführte Streetart-Tour lohnt sich besonders, wenn du mehr über Künstler, Techniken und die Geschichten hinter den Werken erfahren möchtest.

Wo findest du die beste Streetart in Berlin?

Streetart findest du in Berlin fast überall. Wenn du gezielt danach suchen möchtest, gibt es aber einige Gegenden und Orte, die sich besonders gut eignen:

  • Berlin-Mitte rund um den Hackeschen Markt: viele unterschiedliche Streetart-Techniken und kleine Arbeiten, die du leicht übersehen kannst
  • Moabit rund um den Moabiter Stadtgarten: Streetart in einer für Berlin eher ungewöhnlichen Kulisse
  • Kreuzberg: bekannte Murals und jede Menge kleinere Arbeiten in den Straßen
  • Friedrichshain und das RAW-Gelände: Graffiti und wechselnde Streetart zwischen alten Backsteinhallen
  • East Side Gallery: Kunst auf einem erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer
  • Teufelsberg: Streetart, Lost-Place-Atmosphäre und Berliner Geschichte an einem Ort
  • Schöneberg rund um Urban Nation: Urban Art auf der Straße und im Museum
  • Artpark Tegel: großformatige Murals an Hausfassaden

Wenn du zum ersten Mal in Berlin bist und nur wenig Zeit hast, würde ich vor allem Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain miteinander kombinieren. Damit bekommst du bereits ziemlich unterschiedliche Seiten der Berliner Streetart-Szene zu sehen.

Den Teufelsberg würde ich dagegen als eigenen Ausflug planen. Der Weg aus dem Zentrum braucht etwas mehr Zeit, dafür ist er für mich auch der außergewöhnlichste Streetart-Ort in Berlin.

Bunte Graffiti und Schriftzüge an der East Side Gallery in Berlin, die eine Wand bedecken.
East Side Gallery

Streetart in Berlin-Mitte: Rund um den Hackeschen Markt

Dass du mitten im touristischen Zentrum Berlins interessante Streetart entdecken kannst, überrascht vielleicht zunächst. Rund um den Hackeschen Markt lohnt es sich aber, den Blick zwischendurch von den bekannten Sehenswürdigkeiten auf Hauswände, Türen und kleine Hinterhöfe zu richten.

Ich selbst habe bereits eine Streetart-Tour durch diese Gegend mitgemacht. Besonders spannend fand ich dabei nicht nur die einzelnen Kunstwerke, sondern vor allem zu erfahren, wie unterschiedlich Streetart entstehen kann.

Vorher hätte ich wahrscheinlich vieles einfach unter Graffiti zusammengefasst. Während der Tour habe ich schnell gemerkt, dass sich ein genauerer Blick lohnt. Neben klassischen Graffiti und großen Murals begegnen dir beispielsweise Stencils, Paste-ups, Sticker und kleine Installationen.

Gerade diese unscheinbaren Arbeiten fand ich besonders interessant. Ein riesiges Mural an einer Hausfassade übersiehst du kaum. Manche Werke verstecken sich dagegen an Hausecken, Türen oder Mauern und fallen dir erst auf, wenn du weißt, wonach du suchen musst.

Bunte Streetart mit Porträt, Plakaten und Wegweisern in der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin-Mitte
Streetart in Mitte

Streetart zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt

Wenn du vom Alexanderplatz in Richtung Hackescher Markt läufst, lohnt es sich, nicht einfach nur der nächsten Sehenswürdigkeit entgegenzulaufen. Entlang der S-Bahn-Bögen und rund um die Bahntrasse kannst du immer wieder Streetart entdecken.

Gerade die Vielfalt macht die Strecke interessant. Manche Arbeiten bleiben länger erhalten, andere verschwinden, werden übermalt oder durch neue ersetzt. Unter anderem kannst du hier Werke von El Bocho entdecken, einem Berliner Streetart-Künstler, dessen Paste-ups und wiederkehrende Figuren an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchen.

Auch auf dem Gelände der Brauerei Lemke am Hackeschen Markt lohnt es sich, die Augen offen zu halten. Hier habe ich ebenfalls Streetart entdeckt. Dadurch lässt sich die Suche nach Urban Art ganz nebenbei in einen Spaziergang durch Mitte integrieren.

Buntes Streetart-Mural mit geometrischen Formen schmückt eine Backsteinwand in Berlin zwischen Pflanzen und alten Fässern.
Auf dem Gelände der Lemke Brauerei
Bunte Streetart mit abstrakten Formen und Figuren schmückt eine Berliner Hauswand neben einem Außenbereich mit Tischen.
Lemke Brauerei Mitte

Streetart muss übrigens nicht immer flach an einer Wand kleben oder gesprüht sein. Unter den S-Bahn-Bögen habe ich eine kleine dreidimensionale Installation entdeckt. Zwischen Graffiti und unzähligen Stickern wäre ich daran ohne die Streetart-Tour wahrscheinlich einfach vorbeigelaufen.

Genau das mag ich an Streetart in Berlin: Du musst nicht immer einen bestimmten Spot ansteuern. Zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt kannst du schon einiges entdecken und anschließend direkt zum Haus Schwarzenberg weiterlaufen.

Auf einer rauen Betonfläche liegen bunte Sticker und Paste-ups neben orangefarbenen und schwarzen Graffiti in Berlin.
kleine dreidimensionale Installation

SOBR: Von tanzenden Figuren zu abstrakten Mustern

Ein Künstler, dessen Arbeiten mir auf dieser Strecke besonders aufgefallen sind, ist SOBR. Vielleicht kennst du seine früheren Paste-ups aus der Serie „It’s Time to Dance“. Darauf sind tanzende Menschen zu sehen, häufig begleitet von Konfetti. Das Projekt startete bereits 2012 und seine Tänzer tauchten nicht nur in Berlin auf.

Bei meiner Streetart-Tour habe ich erfahren, dass SOBR diese Motive inzwischen nicht mehr verwendet. Unser Guide erzählte uns, dass dabei unter anderem die Bildrechte der abgebildeten Personen eine Rolle gespielt haben.

Heute kannst du von SOBR auch ganz andere Arbeiten entdecken. Abstrakte schwarz-weiße Muster übersetzen Techno gewissermaßen in eine visuelle Form. Genau solche Paste-ups haben wir während unserer Tour entlang der S-Bahn-Bögen entdeckt.

Besonders interessant fand ich den Zusammenhang mit seinen früheren Arbeiten. Ohne die Erklärung unseres Guides hätte ich die schwarz-weißen Muster vermutlich einfach als abstrakte Streetart wahrgenommen und niemals mit den bekannten Tänzern in Verbindung gebracht.

Streetart mit Paste-ups und Schablonen an einer Backsteinwand im Haus Schwarzenberg nahe dem Hackeschen Markt in Berlin
Abstrakte schwarz-weiße Paste-ups von SOBR entlang der S-Bahn-Bögen in Berlin-Mitte.

Haus Schwarzenberg: Streetart im Hinterhof

Einer der bekanntesten Streetart-Spots rund um den Hackeschen Markt ist das Haus Schwarzenberg in der Rosenthaler Straße. Obwohl ich die Gegend gut kenne, finde ich den Kontrast hier immer wieder spannend.

Von der belebten Rosenthaler Straße gelangst du durch einen eher unscheinbaren Eingang in einen Hinterhof, dessen Wände mit Graffiti, Stickern, Paste-ups und anderen Streetart-Arbeiten bedeckt sind. Statt einer ordentlich kuratierten Galerie erwartet dich ein ziemliches Durcheinander aus unterschiedlichen Stilen und Künstlern. Genau das macht für mich den Reiz aus.

Das Haus Schwarzenberg ist allerdings nicht nur wegen der Streetart interessant. Seit Mitte der 1990er-Jahre hat sich der Gebäudekomplex zu einem Ort für Kunst und alternative Kultur entwickelt. Heute befinden sich hier unter anderem Ateliers, Galerien, kulturelle Einrichtungen und das Anne Frank Zentrum.

Besonders auffällig ist das Anne-Frank-Porträt des australischen Künstlers Jimmy C, das mit seiner charakteristischen Technik aus vielen einzelnen Farbpunkten und Farbflächen gestaltet wurde. Daneben verändern sich die Wände ständig. Neue Sticker und Paste-ups kommen hinzu, andere Arbeiten verschwinden unter neuen Schichten.

Bunte Streetart schmückt einen historischen Hinterhof am Hackeschen Markt in Berlin mit Murals, Stickern und Graffiti.
Haus Schwarzenberg

Gerade das gefällt mir am Haus Schwarzenberg: Bei zwei Besuchen kannst du durchaus unterschiedliche Dinge entdecken. Laufe deshalb nicht nur einmal schnell durch den Hof, sondern schau auch auf Türen, Mauern und Hauseingänge. Einige Arbeiten übersiehst du beim ersten Blick ziemlich leicht.

Wenn du ohnehin am Hackeschen Markt unterwegs bist, würde ich hier auf jeden Fall hineinschauen. Der Abstecher lässt sich perfekt mit den Streetart-Spots entlang der S-Bahn-Bögen verbinden.

Adresse: Rosenthaler Straße 39, Berlin-Mitte

Mein Tipp: Wenn du mehr Zeit hast, kannst du den Streetart-Stopp mit einem Besuch des Anne Frank Zentrums verbinden.

Streetart in Moabit: Rund um den Moabiter Stadtgarten

Moabit gehört vielleicht nicht zu den ersten Berliner Stadtteilen, die dir beim Thema Streetart einfallen. Dabei habe ich gerade rund um den Moabiter Stadtgarten einiges entdeckt.

Schon auf dem Gelände selbst findest du großflächige Graffiti, Murals und auffällige Porträts. Besonders gut gefällt mir hier die Kulisse: Alte Mauern und Gebäude, Kopfsteinpflaster und Grün treffen auf bunt bemalte Flächen. Dadurch wirkt die Streetart hier ganz anders als beispielsweise mitten in Kreuzberg.

Es lohnt sich außerdem, nicht nur durch den Stadtgarten zu laufen. Auch in der direkten Umgebung kannst du Streetart entdecken. Wenn du genug Zeit hast, würde ich deshalb noch ein wenig durch die umliegenden Straßen spazieren und einfach die Augen offen halten.

Für mich ist genau das der Reiz an Moabit. Du läufst nicht von einem bekannten Mural zum nächsten, sondern entdeckst die Kunst eher nebenbei. Und da Streetart ständig verändert und übermalt wird, findest du bei deinem Besuch möglicherweise schon wieder ganz andere Motive als ich.

Bunte Berliner Streetart mit großflächigen Graffiti, einer Figur und Murals entlang eines überwachsenen Kopfsteinpflasterwegs
Moabiter Stadtgarten

Ein Mural solltest du in Moabit allerdings gezielt ansteuern: An der Stromstraße 36 findest du das großformatige Werk „As Long As You Are Standing, Give A Hand To Those Who Have Fallen“ von Herakut, Onur und Wes21. Es entstand 2018 im Rahmen des Berlin Mural Fest.

Zu sehen ist eine junge Person mit einem Elefanten im Arm. Daneben steht der Satz „As long as you are standing, give a hand to those who have fallen“. Das Motiv wird als Botschaft für Solidarität und gegenseitige Unterstützung interpretiert.

Ich bin auf das Mural bei meinem Streifzug durch Moabit gestoßen und finde, dass es schon allein durch seine Größe beeindruckt. Gleichzeitig lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen, denn neben dem Motiv spielt auch die Botschaft eine wichtige Rolle.

Adresse: Stromstraße 36, Berlin-Moabit

Ein großes Berliner Streetart-Wandbild zeigt ein Mädchen mit einem Elefanten vor einer grauen Hausfassade.
Das Mural „As Long As You Are Standing, Give A Hand To Those Who Have Fallen“ von Herakut, Onur und Wes21 in Berlin-Moabit

Streetart in Kreuzberg: Murals und kleine Kunstwerke zwischen den Kiezen

Kreuzberg gehört für mich auf jeden Fall zu einem Streetart-Guide für Berlin dazu. Hier musst du nicht unbedingt eine feste Route ablaufen, denn Streetart gehört an vielen Stellen einfach zum Stadtbild. Gerade rund um die Oranienstraße, das Kottbusser Tor und in den umliegenden Straßen kannst du beim Spazierengehen immer wieder neue Arbeiten entdecken.

Dabei lohnt es sich, nicht nur nach den großen bekannten Murals Ausschau zu halten. Zwischen den Hausfassaden findest du kleinere Arbeiten, Sticker und Paste-ups, die du erst auf den zweiten Blick bemerkst.

Genau das ist mir bei meiner Streetart-Tour wieder aufgefallen: Wenn du erst einmal einige Künstler und ihre typischen Stile kennst, läufst du plötzlich mit einem ganz anderen Blick durch die Straßen. Seitdem entdecke ich Arbeiten, an denen ich früher wahrscheinlich einfach vorbeigegangen wäre.

Engeika von Fin DAC

Ein Mural, das ich selbst fotografiert habe und besonders schön finde, ist Engeika des irischen Künstlers Fin DAC.

Die riesige Geisha mit ihrem auffälligen orangefarbenen Kimono nimmt einen großen Teil der Hausfassade ein. Besonders spannend finde ich, wie Fin DAC die Architektur des Gebäudes in das Kunstwerk einbezogen hat. Schau dir das Mural deshalb nicht nur aus der Entfernung an, sondern achte auch auf die Details der Fassade.

Für mich ist Engeika ein schönes Beispiel dafür, wie sehr Streetart einen eigentlich unscheinbaren Ort verändern kann.

Adresse: Köpenicker Straße 9

Ein Berliner Streetart-Wandgemälde zeigt eine bunt gekleidete Frau zwischen Backsteinhäusern und überwucherten Mauern.
Engeika des irischen Künstlers Fin DAC

Astronaut/Cosmonaut von Victor Ash

Ein weiterer Berliner Streetart-Klassiker ist der riesige schwarz-weiße Astronaut/Cosmonaut von Victor Ash. Das Mural entstand bereits 2007 und nimmt fast eine komplette Hausfassade ein. Obwohl sich Streetart normalerweise schnell verändert, gehört dieses Werk mittlerweile schon lange zum Kreuzberger Stadtbild.

Ich habe den Astronauten auch während meiner Streetart-Tour besucht. Interessant fand ich dabei, dass es direkt rund um das bekannte Mural noch wesentlich mehr zu entdecken gibt.

In der Mariannenstraße findest du beispielsweise auch Arbeiten von Paradox. Wenn du seinen unverwechselbaren Stil einmal kennst, wirst du ähnliche Werke an verschiedenen Stellen in Berlin wiedererkennen.

Genau das mag ich an einer geführten Streetart-Tour: Du stehst zwar zunächst vor einem bekannten Mural, erfährst aber gleichzeitig, welche kleineren Arbeiten sich direkt in der Umgebung befinden und wer dahintersteckt.

Adresse: Oranienstraße 195, zu sehen von der Mariannenstraße

Mein Tipp: Laufe anschließend nicht direkt zum nächsten bekannten Mural weiter. Gerade in Kreuzberg lohnt es sich, auch die umliegenden Fassaden, Hauseingänge und Seitenstraßen genauer anzuschauen.

Großes Berliner Mural mit einer astronautischen Figur an einer Hausfassade und Graffiti im urbanen Stadtbild
Astronaut/Cosmonaut von Victor Ash

Let It Bleed: Local Art in Kreuzberg

Schräg gegenüber vom Astronauten habe ich außerdem den kleinen Laden Let It Bleed entdeckt. Schon die Fassade passt perfekt in die Umgebung. Rund um den Eingang findest du zahlreiche kleine Streetart-Arbeiten, Sticker und unterschiedliche Motive. Allein hier lohnt es sich, kurz genauer hinzuschauen.

Im Schaufenster steht passend dazu „Local Art“. Für mich war der Laden eine schöne Ergänzung während der Streetart-Tour. Statt der typischen Berlin-Souvenirs kannst du hier lokale Kunst entdecken.

Gerade diese Mischung gefällt mir an Kreuzberg: Du kommst vielleicht wegen eines bekannten Murals wie dem Astronauten und entdeckst direkt daneben schon wieder etwas, das du vorher überhaupt nicht auf dem Plan hattest.

Bunte Streetart mit Stickern, Schildern und dem Schriftzug „LET IT BLEED“ an einer Berliner Hausfassade
Let It Bleed in Kreuzberg: Schon rund um den Eingang gibt es jede Menge kleine Streetart-Arbeiten zu entdecken.

RAW-Gelände: Streetart zwischen alten Backsteinhallen

Das RAW-Gelände in Friedrichshain ist für mich einer der Orte in Berlin, an denen Streetart einfach dazugehört. Zwischen den alten Backsteinhallen findest du bemalte Wände, Graffiti und kleinere Arbeiten praktisch überall auf dem Gelände.

Ich mag hier besonders, dass du nicht wegen eines einzigen bekannten Murals herkommst. Viel spannender finde ich es, einfach über das Gelände zu laufen und immer wieder etwas Neues zu entdecken. Einige Wände verändern sich regelmäßig, sodass es bei deinem Besuch schon wieder ganz anders aussehen kann als auf meinen Fotos.

Auch bekannte Künstler und Crews haben auf dem RAW-Gelände ihre Spuren hinterlassen. Dazu gehört beispielsweise die Berliner 1UP Crew. Rund um das Urban Spree waren außerdem bereits zahlreiche internationale Streetart-Künstler aktiv.

Für mich macht aber gerade die Mischung den Reiz aus. Du musst hier nicht jedes Werk einem Künstler zuordnen können. Schau dir die alten Hallen, Mauern und Durchgänge einfach etwas genauer an. Streetart findest du auf dem RAW-Gelände eigentlich an jeder Ecke.

Mein Tipp: Wenn du ohnehin in Friedrichshain unterwegs bist, kannst du das RAW-Gelände gut mit der East Side Gallery verbinden. Die beiden Orte liegen nah genug beieinander, zeigen aber zwei ziemlich unterschiedliche Seiten urbaner Kunst in Berlin.

Bunte Graffiti schmücken eine alte Backsteinhalle am RAW-Gelände und zeigen die raue Vielfalt urbaner Kunst in Berlin.
Raw Gelände Berlin

Die East Side Gallery ist wahrscheinlich der bekannteste Ort für urbane Kunst in Berlin. Gleichzeitig unterscheidet sie sich deutlich vom RAW-Gelände oder den Streetart-Spots rund um den Hackeschen Markt. Hier geht es nicht um ständig wechselnde Graffiti und Paste-ups, sondern um Kunst, die unmittelbar mit der Geschichte Berlins verbunden ist.

Auf einem rund 1,3 Kilometer langen erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer gestalteten nach dem Mauerfall 118 Künstlerinnen und Künstler aus 21 Ländern die heutige East Side Gallery. Viele der Werke beschäftigen sich mit Freiheit, politischen Veränderungen und der überwundenen deutschen Teilung.

Das bekannteste Motiv ist sicherlich „Mein Gott, hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“ von Dmitri Vrubel, meist einfach als Bruderkuss bezeichnet. Vor diesem Bild ist entsprechend fast immer einiges los.

Ich würde dir trotzdem empfehlen, nicht nur den Bruderkuss zu fotografieren und anschließend wieder umzudrehen. Sehr bekannt ist beispielsweise auch Birgit Kinders „Test the Rest“ mit einem Trabant, der scheinbar durch die Berliner Mauer bricht.

Wenn du die East Side Gallery entlangläufst, verändert sich der Blick auf die Mauer immer wieder. Manche Werke sind bunt und fast spielerisch, andere deutlich politischer oder nachdenklicher. Gerade diese Mischung finde ich spannend.

Für mich macht aber vor allem die Verbindung zwischen Kunst und Berliner Geschichte diesen Ort besonders. Du schaust hier schließlich nicht auf irgendeine bemalte Wand, sondern auf einen erhaltenen Teil der ehemaligen Berliner Mauer.

Bunte Streetart auf einem erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer an einer breiten Kreuzung in Berlin mit Radfahrern
East Side Gallery, Berliner Mauer

Mein Tipp: Nimm dir Zeit und laufe einen größeren Teil der Gallery entlang. Die bekanntesten Motive sind schnell fotografiert, aber einige der weniger bekannten Arbeiten fand ich mindestens genauso interessant.

Der Besuch ist kostenlos und rund um die Uhr möglich. Anschließend kannst du gut zum RAW-Gelände weiterlaufen und an einem Tag zwei ziemlich unterschiedliche Seiten der Berliner Urban-Art-Szene kennenlernen.

Teufelsberg: Mein liebster Streetart-Ort in Berlin

Wenn du mich nach meinem persönlichen Lieblingsort für Streetart in Berlin fragst, muss ich nicht lange überlegen: der Teufelsberg. Ich war inzwischen schon dreimal dort und würde trotzdem wieder hinfahren. Gerade weil sich die Streetart ständig verändert, gibt es bei jedem Besuch etwas Neues zu entdecken.

Schon der Ort selbst ist außergewöhnlich. Die ehemalige Abhörstation mit ihren markanten Radarkuppeln erinnert an die Zeit des Kalten Krieges und bildet heute eine ziemlich besondere Kulisse für Urban Art. Große Teile der Gebäude und Außenflächen sind mit Graffiti und Murals bedeckt. Dazwischen verstecken sich kleinere Arbeiten, die du erst beim Herumlaufen bemerkst.

Besonders gut gefällt mir, dass du hier nicht einfach von einem bekannten Kunstwerk zum nächsten gehst. Der Teufelsberg ist vielmehr eine riesige Streetart-Galerie, die du selbst erkundest. Du läufst durch die ehemalige Abhörstation und entdeckst hinter der nächsten Ecke schon wieder ein neues Werk.

Bunt bemalte Gebäude mit großen Kuppeln und Graffiti an der Fassade in einem urbanen Umfeld.
Teufelsberg

Meine drei Besuche waren dadurch nie vollkommen gleich. Werke verschwinden, werden übermalt und neue kommen hinzu. Für mich ist das einer der Gründe, warum sich sogar ein zweiter oder dritter Besuch lohnt.

Was den Teufelsberg für mich aber wirklich besonders macht, ist die Mischung aus Streetart, Berliner Geschichte, Lost-Place-Atmosphäre und Aussicht. Dazu liegt das Gelände mitten im Grunewald. Von oben kannst du an verschiedenen Stellen weit über Berlin schauen. Das ist ein schöner Kontrast zu den dicht bebauten Streetart-Spots in Kreuzberg oder Friedrichshain.

Wenn du dich wirklich für Streetart interessierst und genügend Zeit in Berlin hast, würde ich den Teufelsberg deshalb ziemlich weit oben auf deine Liste setzen. Für mich lohnt sich der Weg aus dem Zentrum jedes Mal.

Mein Tipp: Plane den Teufelsberg nicht einfach zwischen zwei Sehenswürdigkeiten in Mitte ein. Er liegt außerhalb der klassischen Sightseeing-Route und ist für mich ein eigenes Erlebnis, für das du dir ausreichend Zeit nehmen solltest.

Ich habe den Teufelsberg mittlerweile mehrfach besucht und einen ausführlichen Erfahrungsbericht über den Teufelsberg in Berlin geschrieben. Dort findest du meine Tipps zur Anreise, zum Besuch und dazu, was dich auf dem Gelände erwartet.

Wandgemälde mit zwei Porträts und Graffiti an einem Gebäude.
Murals Teufelsberg

Urban Nation und Streetart in Schöneberg

Wenn du noch tiefer in das Thema Urban Art eintauchen möchtest, kannst du einen Abstecher nach Schöneberg machen. Dort befindet sich das Urban Nation Museum in der Bülowstraße.

Das Besondere daran ist für mich der Perspektivwechsel: Streetart und Urban Art begegnen dir hier nicht nur draußen im öffentlichen Raum, sondern werden auch im Museum als Kunstform gezeigt. Dadurch kannst du dich intensiver mit unterschiedlichen Künstlern, Techniken und Entwicklungen der Urban-Art-Szene beschäftigen.

Aber schau nicht nur ins Museum. Auch rund um die Bülowstraße lohnt es sich, die Augen offen zu halten. An Fassaden und in den umliegenden Straßen kannst du weitere Streetart und großformatige Murals entdecken.

Gerade wenn das Wetter bei deinem Berlin-Besuch einmal nicht mitspielt oder du nach deinen Streetart-Spaziergängen noch mehr über Urban Art erfahren möchtest, ist Urban Nation für mich eine gute Ergänzung.

Adresse: Bülowstraße 7, Berlin-Schöneberg

Mein Tipp: Verbinde den Museumsbesuch mit einem kleinen Spaziergang durch die Bülowstraße und die Umgebung. So bekommst du Urban Art drinnen und draußen zu sehen.

Artpark Tegel: Steht noch auf meiner Berlin-Liste

Einen Streetart-Ort möchte ich dir nicht vorenthalten, obwohl ich selbst tatsächlich noch nicht dort war: den Artpark Tegel.

Hier stehen vor allem großformatige Murals im Mittelpunkt. Internationale Künstlerinnen und Künstler haben komplette Hausfassaden gestaltet, sodass du die Kunstwerke schon aus einiger Entfernung sehen kannst. Damit unterscheidet sich der Artpark deutlich von Orten wie Kreuzberg oder dem Hackeschen Markt, wo für mich gerade die Mischung aus großen und ganz kleinen Arbeiten den Reiz ausmacht.

Ich habe mir schon länger vorgenommen, den Artpark selbst anzusehen. Bisher hat es einfach noch nicht geklappt. Sobald ich dort war, werde ich diesen Abschnitt deshalb mit meinen eigenen Eindrücken und Fotos ergänzen.

Wenn du speziell große Murals sehen möchtest oder die bekannteren Streetart-Orte Berlins bereits kennst, kannst du den Artpark Tegel aber schon jetzt für deine eigene Tour vormerken.

Welche Arten von Streetart kannst du in Berlin entdecken?

Eines habe ich vor allem durch meine Streetart-Tour gelernt: Streetart ist viel mehr als gesprühte Schrift auf einer Wand. Seitdem achte ich viel stärker darauf, mit welcher Technik ein Kunstwerk entstanden ist.

Einige Formen begegnen dir in Berlin besonders häufig:

Graffiti: Schriftzüge oder bildliche Arbeiten, die meist direkt mit Sprühfarbe auf Wände und andere Flächen aufgetragen werden.

Murals: Großformatige Wandbilder, die teilweise komplette Hausfassaden bedecken. Einige der bekanntesten Beispiele findest du in Kreuzberg und Tegel.

Stencils: Motive, die mithilfe von Schablonen aufgetragen werden. Dadurch lässt sich dasselbe Motiv vergleichsweise einfach an unterschiedlichen Orten wiederholen.

Paste-ups: Zuvor auf Papier gestaltete Arbeiten, die anschließend auf Wände oder andere Flächen im öffentlichen Raum geklebt werden.

Sticker: Kleine Motive und Schriftzüge, die du besonders an Laternen, Schildern, Türen und Hauseingängen findest. Sie sind schnell übersehen, deshalb lohnt sich hier ein genauerer Blick.

Installationen: Streetart kann auch dreidimensional sein. Ein schönes Beispiel dafür habe ich unter den S-Bahn-Bögen in Mitte entdeckt. Ohne meine Streetart-Tour wäre ich daran wahrscheinlich einfach vorbeigelaufen.

Daneben gibt es zahlreiche Mischformen und weitere Techniken. Und genau das finde ich inzwischen besonders spannend: Manchmal ist nicht das riesige Mural das interessanteste Kunstwerk, sondern eine kleine Arbeit, die sich irgendwo zwischen Stickern und Graffiti versteckt.

Mehrere gerahmte Streetart-Werke und Graffiti bedecken eine rotbraune Ziegelwand in Berlin nahe Haus Schwarzenberg.
Kleine Streetart-Fotogalerie unter den S-Bahn-Bögen in Berlin-Mitte.

Streetart in Berlin auf eigene Faust oder mit Tour?

Beides hat für mich seinen Reiz. Wenn du einfach losziehen, fotografieren und unterwegs Streetart entdecken möchtest, kannst du Berlin wunderbar auf eigene Faust erkunden. Kreuzberg und Friedrichshain eignen sich dafür besonders gut.

Gerade dort würde ich gar nicht versuchen, jedes Kunstwerk vorher auf Google Maps zu speichern. Laufe durch die Straßen und schau, was du unterwegs findest. Streetart verändert sich schließlich ständig und ein Teil des Spaßes besteht für mich gerade darin, nicht schon vorher zu wissen, was hinter der nächsten Ecke auftaucht.

Eine geführte Streetart-Tour würde ich dir trotzdem empfehlen, wenn du mehr über die Kunst und die Menschen dahinter erfahren möchtest. Ich habe inzwischen sowohl eine deutschsprachige als auch eine englischsprachige Streetart-Tour in Berlin mitgemacht und fand gerade die Hintergrundinformationen spannend.

Interessant ist auch, dass die Guides teilweise selbst in der Streetart-Szene aktiv sind. Dadurch bekommst du noch einmal einen ganz anderen Einblick. Bei meinen Touren haben uns die Guides teilweise sogar eigene Arbeiten gezeigt. Für mich macht genau das eine gute Streetart-Tour aus: Du erfährst nicht nur, wer ein bestimmtes Werk geschaffen hat, sondern bekommst Geschichten und Zusammenhänge mit, die du beim Spaziergang auf eigene Faust kaum erkennen würdest.

Und plötzlich fallen dir auch die kleinen Dinge auf. Ich habe mehr über unterschiedliche Techniken und Künstler gelernt und Arbeiten wahrgenommen, an denen ich vorher wahrscheinlich einfach vorbeigelaufen wäre.

Bunte Streetart mit Paste-ups, Graffiti und einer Metallskulptur an einer Berliner Hauswand im urbanen Hinterhof
Dreidimensionale Streetart unter den S-Bahn-Bögen in Berlin-Mitte.

Für mich liegt genau darin der größte Unterschied: Auf eigene Faust siehst du Streetart. Bei einer guten Tour verstehst du deutlich mehr davon.

Wenn du zum ersten Mal tiefer in die Berliner Streetart-Szene eintauchen möchtest, würde ich eine Tour eher am Anfang deines Aufenthalts einplanen. Danach erkennst du einige Künstler, Techniken und Stile wieder, wenn du selbst durch Berlin läufst.

Gut zu wissen: Das Angebot an deutschsprachigen Streetart-Touren ist aktuell deutlich kleiner. Derzeit gibt es nur eine deutschsprachige Tour, während du mehrere Touren auf Englisch findest. Prüfe deshalb bei der Buchung unbedingt die angegebene Sprache.

Tour-Tipp: Wenn du mehr über Künstler und Techniken erfahren möchtest, lohnt sich eine geführte Streetart-Tour. Das deutschsprachige Angebot ist aktuell begrenzt, auf Englisch hast du mehr Auswahl.

Meine Streetart-Route durch Berlin für einen halben Tag

Wenn du mehrere Streetart-Spots miteinander verbinden möchtest, würde ich nicht versuchen, alle Orte aus diesem Beitrag an einem Tag abzuhaken. Dafür liegen sie zu weit auseinander und einige verdienen deutlich mehr Zeit.

Für einen halben Tag würde ich mich auf Mitte und Friedrichshain konzentrieren:

Hackescher Markt -> Haus Schwarzenberg -> East Side Gallery -> RAW-Gelände

Starte rund um den Hackeschen Markt und halte schon entlang der S-Bahn-Bögen Ausschau nach Streetart. Von dort geht es ins Haus Schwarzenberg, bevor du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter zur East Side Gallery fährst. Laufe dort einen Teil der ehemaligen Berliner Mauer entlang und anschließend weiter Richtung RAW-Gelände.

Damit bekommst du bereits ziemlich unterschiedliche Seiten der Berliner Urban-Art-Szene zu sehen: kleine Paste-ups und Sticker in Mitte, Kunst auf der Berliner Mauer und schließlich Graffiti und wechselnde Streetart zwischen den alten Backsteinhallen des RAW-Geländes.

Wenn du noch Zeit und Lust hast, kannst du anschließend nach Kreuzberg weiterfahren. Für einen entspannten halben Tag würde ich Kreuzberg aber nicht mehr fest einplanen. Gerade dort macht es Spaß, ohne Zeitdruck durch die Straßen zu laufen und auch mal dort abzubiegen, wo vorher kein Mural auf Google Maps gespeichert war.

Mein Tipp: Wenn du genauso oft zum Fotografieren stehen bleibst wie ich, plane lieber etwas mehr Zeit ein. Bei Streetart dauert „Ich schaue nur kurz“ erstaunlich oft länger als gedacht.

Moabit würde ich separat erkunden. Auch für den Teufelsberg solltest du aufgrund der Lage einen eigenen Zeitblock einplanen.

Bunte Wandmalerei einer Frau mit Sonnenbrille, die eine Spraydose hält, in einem urbanen Umfeld.
Teufelsberg

Welcher Streetart-Ort in Berlin lohnt sich am meisten?

Das hängt vor allem davon ab, was du sehen und erleben möchtest.

Für Streetart beim Spazierengehen: Kreuzberg oder Friedrichshain. Hier kannst du einfach loslaufen und unterwegs große Murals genauso wie kleine Paste-ups, Sticker und Graffiti entdecken.

Für Streetart und Berliner Geschichte: East Side Gallery. Nirgendwo sonst in diesem Beitrag sind Kunst und die Geschichte der geteilten Stadt so unmittelbar miteinander verbunden.

Für mehr Hintergrundwissen: Eine geführte Streetart-Tour. Besonders spannend fand ich die Geschichten über einzelne Künstler und Techniken, die ich alleine wahrscheinlich nie erfahren hätte.

Für große Murals: Artpark Tegel. Diesen Ort habe ich selbst allerdings noch nicht besucht und kann ihn deshalb bisher nur als zusätzlichen Tipp nennen.

Mein persönlicher Favorit: der Teufelsberg. Ich war inzwischen dreimal dort und gerade die Mischung aus Streetart, Geschichte, alten Gebäuden, den riesigen Radarkuppeln und der Aussicht über Berlin macht den Ort für mich besonders.

Wenn du genug Zeit hast und dich wirklich für Streetart interessierst, würde ich den Teufelsberg deshalb ganz oben auf deine Liste setzen. Wenn du Streetart dagegen unkompliziert in dein Berlin-Sightseeing integrieren möchtest, sind Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte praktischer.

Was ich an Streetart in Berlin aber am meisten mag: Du musst nicht immer wissen, wo du suchen sollst. Laufe durch die Stadt und halte die Augen offen. Manche der schönsten Arbeiten habe ich genau dann entdeckt, wenn ich eigentlich auf dem Weg zu etwas ganz anderem war.

Zwei große Radome mit Graffiti auf einem ehemaligen Militärgelände, eine Person steht davor.
Mein Lieblingsspot: Teufelsberg

Berlin weiter planen

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3 Tage Berlin: Meine Route verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit verschiedenen Kiezen und lässt trotzdem Raum für eigene Entdeckungen.

Alternative Touren in Berlin: Wenn dir eine klassische Stadtrundfahrt zu langweilig ist, findest du hier weitere besondere Touren und Erlebnisse in der Hauptstadt.

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Berlin Sehenswürdigkeiten: Du möchtest deine Streetart-Spots mit den Klassikern der Stadt kombinieren? Hier findest du meinen Überblick mit Tipps für deine Planung.

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