Wenn du dich fragst, ob sich die Westminster Abbey lohnt, kann ich dir die Besichtigung vor allem empfehlen, wenn du dich für britische Geschichte und beeindruckende Architektur interessierst. Für mich gehört die berühmte Abtei zu den Highlights in London, auch wenn der Eintritt nicht gerade günstig ist.
Im Inneren erwarten dich nicht nur kunstvolle Glasfenster und mittelalterliche Kapellen. Du stehst hier an einem Ort, an dem seit Jahrhunderten britische Könige und Königinnen gekrönt werden und zahlreiche berühmte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
In diesem Beitrag zeige ich dir, was dich bei der Besichtigung erwartet und wie viel Zeit du einplanen solltest. Außerdem findest du meine praktischen Tipps zu Tickets, Wartezeiten und der Planung deines Besuchs.

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Inhaltsübersicht
Westminster Abbey für Eilige
Lohnt sich die Westminster Abbey? Ja, besonders wenn du dich für britische Geschichte, Architektur und die Royals interessierst. Für mich gehört die Besichtigung zu den Highlights in London.
Eintritt: Erwachsene zahlen aktuell £31. Für Personen ab 65 Jahren, Studierende und Kinder gibt es ermäßigte Tickets.
Zeit einplanen: Plane etwa 1,5 bis 2 Stunden für deinen Besuch ein. Wenn du dir viele Details in Ruhe ansehen möchtest, darf es auch etwas mehr sein.
Öffnungszeiten: In der Regel Montag bis Freitag von 9:30 bis 15:30 Uhr und Samstag von 9:00 bis 15:00 Uhr. Da sich die Besuchszeiten durch Gottesdienste und Veranstaltungen ändern können, prüfe sie vor deinem Besuch noch einmal auf der offiziellen Website.
Mein Tipp: Buche dein Ticket möglichst vorab. Gerade in der Hauptreisezeit können die Wartezeiten ohne vorab gebuchtes Ticket mehr als eine Stunde betragen. Nachmittags ist es laut Westminster Abbey meistens etwas ruhiger.
Tickets: Wenn du deinen Besuch flexibel planen möchtest, vergleiche vor der Buchung die Konditionen der verschiedenen Anbieter.

Gut zu wissen: Die Öffnungszeiten können sich ohne Vorankündigung für Besucher ändern. Du findest die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Website.
Lohnt sich die Westminster Abbey?
Für mich lohnt sich die Westminster Abbey vor allem wegen der besonderen Verbindung aus britischer Geschichte und beeindruckender Architektur. Seit Jahrhunderten finden hier Krönungen statt, außerdem sind zahlreiche Könige, Königinnen und bekannte Persönlichkeiten in der Abtei begraben.
Besonders beeindruckend fand ich die Architektur mit den kunstvollen Glasfenstern, mittelalterlichen Grabmälern und den vielen kleinen Kapellen. Beim Rundgang gibt es entsprechend viel zu entdecken.
Allerdings ist der Eintritt mit £31 nicht gerade günstig. Wenn du dich wenig für Geschichte, Kirchen oder die britischen Royals interessierst und London zum ersten Mal besuchst, musst du die Westminster Abbey meiner Meinung nach nicht zwingend von innen sehen. Interessierst du dich dagegen für diese Themen, lohnt sich die Besichtigung und du solltest etwa 1,5 bis 2 Stunden dafür einplanen.
Wann ist in der Westminster Abbey weniger los?
Die Westminster Abbey gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Londons. Ganz ohne andere Besucher wirst du sie deshalb wahrscheinlich nur selten erleben.
Wenn du größere Menschenmengen vermeiden möchtest, würde ich einen Besuch unter der Woche einplanen. Auch der Nachmittag kann eine gute Wahl sein, da es dann häufig etwas ruhiger wird. Die Auslastung hängt allerdings stark vom Wochentag, der Reisezeit und besonderen Veranstaltungen ab.
Gerade von Mai bis September sowie rund um Ostern, Weihnachten und Neujahr solltest du mit mehr Andrang rechnen. Ohne vorab gebuchtes Ticket können die Wartezeiten in besonders stark besuchten Zeiten sogar mehr als eine Stunde betragen.
Mein Tipp: Buche dein Ticket vorab online. Damit sicherst du dir nicht nur deinen Besuch, sondern erhältst bei großem Andrang auch bevorzugten Einlass. Plane trotzdem etwas Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.
Westminster Abbey Tipps: Kaufe dein Eintrittsticket* unbedingt im Voraus online, am besten für die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag, um somit Wartezeiten zu vermeiden.

Welche Tickets gibt es für die Westminster Abbey?
Für die Besichtigung der Westminster Abbey reicht ein reguläres Eintrittsticket. Damit kannst du die wichtigsten Bereiche der Abtei in deinem eigenen Tempo erkunden.
Im Eintrittspreis ist außerdem ein Multimedia Guide enthalten, den es auch auf Deutsch gibt. Du kannst dir vor Ort ein Gerät nehmen oder eine kürzere Version auf dein Smartphone laden. Wenn du dein eigenes Smartphone nutzt, solltest du Kopfhörer mitbringen.
Queen’s Diamond Jubilee Galleries
Für die Queen’s Diamond Jubilee Galleries benötigst du zusätzlich zum normalen Eintritt ein separates Ticket mit festem Zeitfenster. Erwachsene zahlen dafür aktuell £5, für Kinder bis einschließlich 17 Jahre ist der Eintritt in die Galleries kostenlos.
Die Galleries liegen hoch über dem Boden der Westminster Abbey und zeigen mehr als 300 Ausstellungsstücke aus ihrer rund 1.000-jährigen Geschichte. Besonders schön ist auch der Blick von oben in die Abtei.
Wenn du dir für deinen Besuch etwa zwei Stunden Zeit nimmst und dich für die Geschichte der Westminster Abbey interessierst, würde ich die Galleries mit einplanen.

Westminster Abbey Tickets: Wo solltest du sie kaufen?
Für die Westminster Abbey kannst du dein Ticket direkt über die offizielle Website oder über einen Drittanbieter buchen. Welche Variante besser ist, hängt vor allem davon ab, ob dir der günstigste Preis oder flexible Buchungsbedingungen wichtiger sind.
Tickets über die offizielle Website
Das reguläre Eintrittsticket kostet aktuell £31 für Erwachsene. Personen ab 65 Jahren und Studierende zahlen £28, Kinder von 6 bis 17 Jahren £14. Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt.
Bei der Online-Buchung wählst du ein Datum und ein Zeitfenster für deinen Besuch. Dein Ticket kannst du anschließend auf dem Smartphone vorzeigen.
Ein Vorteil der direkten Buchung: Online-Tickets der Westminster Abbey kannst du bei deinem Besuch kostenlos in einen Jahrespass umwandeln lassen. Damit kannst du die Abbey innerhalb eines Jahres insgesamt dreimal besuchen.
Beachte allerdings, dass reguläre Tickets grundsätzlich nicht erstattungsfähig sind. Wenn dir flexible Stornierungsbedingungen wichtig sind, kann sich deshalb ein Vergleich mit einem Drittanbieter lohnen.
Kannst du Westminster Abbey Tickets vor Ort kaufen?
Ja, grundsätzlich gibt es auch Tickets an der Tageskasse. Die Westminster Abbey empfiehlt allerdings, Eintrittskarten vorab online zu buchen. An stark besuchten Tagen kann der Ticketverkauf vor Ort eingeschränkt werden.
Ich würde daher nicht darauf setzen, spontan ein Ticket zu bekommen. Mit einem vorab gebuchten Online-Ticket hast du deinen Besuch besser geplant und erhältst in besonders stark besuchten Zeiten bevorzugten Einlass.

Tickets bei GetYourGuide, Tiqets oder Viator
Alternativ kannst du dein Ticket über Anbieter wie GetYourGuide, Tiqets oder Viator buchen. Das kann praktisch sein, wenn dir flexible Buchungsbedingungen wichtig sind oder die Tickets auf der offiziellen Seite für deinen Wunschtermin nicht mehr verfügbar sind.
Ich würde vor der Buchung kurz Preis, Einlasszeit und Stornierungsbedingungen vergleichen. Je nach Anbieter und Termin können sich diese unterscheiden.
Mein Tipp: Entscheide nicht nur nach dem Preis. Gerade bei einem gut gefüllten Tag in London finde ich eine flexible Stornierung oder Änderung praktisch, falls sich deine Pläne doch noch verschieben.
Westminster Abbey mit Führung besichtigen
Wenn du mehr über die Geschichte der Westminster Abbey erfahren möchtest, kannst du sie auch im Rahmen einer Führung besichtigen.
Die Abbey selbst bietet sogenannte Verger Tours an. Sie dauern etwa 90 Minuten und kosten aktuell £10 zusätzlich zum normalen Eintritt. Ein besonderer Vorteil ist der Zugang zu Bereichen, die du bei einer normalen Besichtigung nicht sehen kannst, darunter der Schrein von Edward the Confessor.
Die Verger Tours finden allerdings nur auf Englisch statt und können nicht vorab gebucht werden. Deinen regulären Eintritt kannst du online reservieren, die Führung selbst buchst du erst nach deiner Ankunft in der Abbey.
Wenn du lieber an einer deutschsprachigen Führung teilnehmen möchtest, kannst du alternativ eine geführte Tour über einen externen Anbieter buchen. Einige Touren verbinden die Westminster Abbey außerdem mit weiteren Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Westminster.
Westminster Abbey mit dem London Pass
Wenn du während deiner Reise mehrere kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten in London besuchen möchtest, kann auch ein London Pass interessant sein. Der Eintritt zur Westminster Abbey ist im Go City London Pass enthalten.
Ob sich der Pass für dich tatsächlich lohnt, hängt davon ab, welche weiteren Sehenswürdigkeiten du besuchen möchtest. Ich würde deshalb vorher kurz zusammenrechnen, was dich die einzelnen Eintritte kosten würden.
Beachte außerdem die aktuellen Einlassbedingungen für Passinhaber, bevor du deinen Besuch planst.

Wie viel Zeit solltest du für die Westminster Abbey einplanen?
Für die Westminster Abbey würde ich etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Damit hast du genug Zeit, die wichtigsten Bereiche der Abtei anzusehen, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen.
Wenn du hauptsächlich die Highlights sehen möchtest, kannst du den Rundgang auch schneller schaffen. Interessierst du dich dagegen für die vielen historischen Details, möchtest den Multimedia Guide ausführlicher nutzen oder zusätzlich die Queen’s Diamond Jubilee Galleries besuchen, würde ich eher zwei Stunden oder etwas mehr einplanen.
Kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Plane deinen Besuch nicht zu knapp zwischen zwei weitere Sehenswürdigkeiten. Neben dem Rundgang solltest du auch etwas Zeit für den Einlass und die Sicherheitskontrolle berücksichtigen.
Anreise zur Westminster Abbey
Die Westminster Abbey liegt sehr zentral im Londoner Stadtteil Westminster, direkt gegenüber den Houses of Parliament und nur wenige Schritte von Big Ben entfernt. Dadurch lässt sich die Besichtigung gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten in der Umgebung verbinden.
Mit der Tube: Am nächsten liegen die Stationen Westminster und St. James’s Park. Von beiden läufst du nur wenige Minuten bis zur Abbey.
Mit dem Bus: Rund um Parliament Square und die Victoria Street halten zahlreiche Buslinien. Welche Verbindung für dich am besten passt, hängt von deinem Ausgangspunkt ab.
Zu Fuß: Wenn du ohnehin im Zentrum unterwegs bist, kannst du die Westminster Abbey gut zu Fuß erreichen. Big Ben, St. James’s Park, Buckingham Palace und die Churchill War Rooms liegen ebenfalls in der Umgebung.
Mit dem Hop-on-Hop-off-Bus: Auch mehrere Sightseeing-Busse halten in der Nähe der Westminster Abbey. Wenn du London ohnehin mit einem Hop-on-Hop-off-Bus erkunden möchtest, lässt sich der Besuch dadurch einfach in deine Route integrieren.

Praktische Tipps für deinen Besuch
Bevor du die Westminster Abbey besichtigst, gibt es noch ein paar praktische Dinge, die du wissen solltest.
Sicherheitskontrolle und Gepäck
Am Eingang der Westminster Abbey gibt es eine Sicherheitskontrolle. Nimm deshalb möglichst wenig Gepäck mit und plane dafür etwas zusätzliche Zeit ein.
Kleine Taschen sind erlaubt, Koffer, große Rucksäcke und Taschen mit Rollen darfst du dagegen nicht mit hineinnehmen. Eine Gepäckaufbewahrung gibt es direkt an der Abbey nicht. Wenn du mit größerem Gepäck unterwegs bist, solltest du es deshalb vorher anderweitig unterbringen.
Darfst du in der Westminster Abbey fotografieren?
Ja, private Fotos sind in den meisten Bereichen der Westminster Abbey erlaubt. Verzichten musst du allerdings auf Blitz, Selfiestick und Stativ. Auch Videoaufnahmen sind nicht gestattet.
Einige Bereiche sind komplett vom Fotografieren ausgenommen. Dazu gehören unter anderem der Schrein von Edward the Confessor, St Faith’s Chapel und die Queen’s Diamond Jubilee Galleries. Während Gottesdiensten darf ebenfalls nicht fotografiert werden.
Kleidung und Schuhe
Da die Westminster Abbey bis heute eine aktive Kirche ist, solltest du dich entsprechend respektvoll kleiden. Im Winter kann es im Inneren außerdem ziemlich kalt werden.
Feste und bequeme Schuhe sind eine gute Idee. Einige Böden und Treppen sind uneben und bei einem Rundgang bist du eine ganze Weile auf den Beinen.
Toiletten, Café und kleine Pause
Toiletten und Wickelmöglichkeiten findest du bei den Kreuzgängen.
Wenn du vor oder nach deiner Besichtigung etwas essen möchtest, gibt es auf dem Gelände das Cellarium Café and Terrace. Das Café befindet sich in einem Gebäude aus dem 14. Jahrhundert und bietet unter anderem Frühstück, Mittagessen und Afternoon Tea.
Außerdem gibt es vor den West Doors einen Kiosk mit Getränken, Snacks und kleinen Mahlzeiten.

Was macht die Westminster Abbey so besonders?
Die Geschichte der Westminster Abbey reicht mehr als 1.000 Jahre zurück. Bereits um das Jahr 960 lebten an dieser Stelle Benediktinermönche. Im 11. Jahrhundert ließ Eduard der Bekenner hier eine große Kirche errichten, bevor Heinrich III. im Jahr 1245 mit dem Bau der heutigen gotischen Abbey begann.
Besonders eng ist die Westminster Abbey mit der britischen Monarchie verbunden. Seit der Krönung von Wilhelm dem Eroberer im Jahr 1066 fanden hier zahlreiche Krönungen britischer Könige und Königinnen statt. Zuletzt wurde König Charles III. am 6. Mai 2023 in der Abbey gekrönt.
Außerdem befinden sich in der Westminster Abbey die Gräber und Gedenkstätten von mehr als 3.300 Menschen. Darunter sind Könige und Königinnen, aber auch bekannte Persönlichkeiten wie Isaac Newton, Charles Darwin, Charles Dickens und Stephen Hawking.
Auch königliche Hochzeiten gehören zur Geschichte der Abbey. Zu den bekanntesten der jüngeren Vergangenheit zählt die Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton im Jahr 2011.

Mein Rundgang durch die Westminster Abbey: Diese Highlights siehst du
Wenn du die Westminster Abbey ohne Führung besichtigst, kannst du einem ausgeschilderten Rundgang durch die Abtei folgen. Zusätzlich führt dich der Multimedia Guide zu den wichtigsten Stationen und liefert Hintergrundinformationen zu den einzelnen Bereichen.
Dabei merkst du schnell, dass es hier deutlich mehr zu sehen gibt als eine große Kirche und ein paar königliche Grabstätten. Auf dem Rundgang kommst du an Kapellen, Denkmälern und Gräbern vorbei und stehst immer wieder an Orten, die eng mit der britischen Geschichte verbunden sind.
Zu den wichtigsten Stationen gehören:
- das Mittelschiff
- das Grab des unbekannten Soldaten
- die Gräber von Charles Darwin und Isaac Newton
- der Hochaltar
- der Schrein von Eduard dem Bekenner
- die Lady Chapel
- Poet’s Corner
- der Krönungsstuhl
- die Kreuzgänge und der Kapitelsaal
Wenn du dir nicht jedes Detail ansehen möchtest, würde ich mich vor allem auf die folgenden Highlights konzentrieren.Der Krönungsstuhl ist das Letzte, was du siehst, bevor du die Abtei verlässt.

Das Mittelschiff
Schon das Mittelschiff vermittelt einen guten Eindruck von den Dimensionen der Westminster Abbey. Die hohen Gewölbe, Glasfenster und vielen Details sind beeindruckend und es lohnt sich, hier nicht einfach direkt weiterzulaufen.
Im Boden des Mittelschiffs befindet sich außerdem das Grab des unbekannten Soldaten. Es erinnert an die britischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Auf deinem weiteren Rundgang kommst du auch an den Gedenkstätten und Gräbern bekannter Persönlichkeiten wie Charles Darwin und Isaac Newton vorbei.
Lady Chapel
Zu den architektonischen Highlights gehört für mich die Lady Chapel. Besonders auffällig ist das kunstvolle Fächergewölbe, bei dem sich ein Blick nach oben definitiv lohnt.
In der Kapelle befinden sich außerdem zahlreiche königliche Grabstätten. Unter anderem sind hier Heinrich VII., Elisabeth I. und Maria I. begraben.
Wenn du genauso oft für Fotos und kleine Details stehen bleibst wie ich, solltest du für diesen Teil des Rundgangs etwas mehr Zeit einplanen.
Poet’s Corner
Eine der bekanntesten Stationen ist Poet’s Corner. Hier findest du Gräber und Gedenkstätten zahlreicher britischer Schriftsteller und Dichter.
Geoffrey Chaucer war der erste Schriftsteller, der hier begraben wurde. Später kamen unter anderem Charles Dickens und Rudyard Kipling hinzu.
Auch wenn dir nicht jeder Name etwas sagt, lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen. Zwischen den vielen Gedenksteinen gibt es erstaunlich viel zu entdecken.
Der Krönungsstuhl
Kurz vor dem Ende des Rundgangs siehst du den berühmten Krönungsstuhl. Er wurde vor mehr als 700 Jahren für König Edward I. angefertigt und spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle bei den britischen Krönungszeremonien.
Gerade nachdem du während des Rundgangs so viel über die Geschichte der Monarchie gesehen hast, ist der Krönungsstuhl ein passender Abschluss der Besichtigung.
Die Kreuzgänge und der Kapitelsaal
Plane auch für die Kreuzgänge etwas Zeit ein. Im Vergleich zu den vielen Eindrücken im Inneren der Abbey geht es hier etwas ruhiger zu und du kannst dir die Architektur noch einmal genauer ansehen.
Vom Kreuzgang erreichst du unter anderem den Kapitelsaal und die Pyx Chamber, die zu den ältesten erhaltenen Bereichen der Westminster Abbey gehört.
Wenn du anschließend noch etwas Zeit hast, kannst du auch einen Blick in die Gärten werfen.
Was kannst du mit der Westminster Abbey verbinden?
Durch die zentrale Lage kannst du die Westminster Abbey sehr gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten verbinden. Direkt gegenüber liegen Big Ben und die Houses of Parliament, sodass du dafür kaum zusätzliche Wege einplanen musst.
Anschließend bieten sich je nach deinem weiteren Tagesplan diese Ziele an:
- St. James’s Park und Buckingham Palace: Ideal, wenn du nach der Besichtigung noch etwas zu Fuß durch Westminster laufen möchtest.
- Churchill War Rooms: Eine gute Ergänzung, wenn du dich für britische Geschichte interessierst.
- Westminster Bridge und London Eye: Praktisch, wenn du anschließend auf die andere Seite der Themse möchtest.
Wenn du nur einen Tag in London hast, würde ich die Westminster Abbey möglichst mit Sehenswürdigkeiten in der direkten Umgebung kombinieren. So verbringst du weniger Zeit mit Fahrten durch die Stadt und hast mehr von deinem Tag.
Mein Fazit: Lohnt sich die Westminster Abbey?
Für mich hat sich die Besichtigung der Westminster Abbey gelohnt. Besonders die Mischung aus beeindruckender Architektur, jahrhundertealter Geschichte und den vielen bekannten Persönlichkeiten, deren Spuren du hier entdeckst, macht den Rundgang besonders.
Allerdings ist der Eintritt mit £31 nicht günstig. Wenn du dich kaum für britische Geschichte, Architektur oder die Royals interessierst, reicht dir möglicherweise schon ein Blick auf die Abbey von außen. Wenn du dagegen mehr über die Geschichte Großbritanniens erfahren möchtest, würde ich die Besichtigung einplanen.
Nimm dir dafür etwa 1,5 bis 2 Stunden Zeit und buche dein Ticket möglichst vorab. So kannst du deinen Besuch besser in deinen London Tag einplanen und musst dir vor Ort weniger Gedanken um die Organisation machen.
Für mich gehört die Westminster Abbey zu den Sehenswürdigkeiten in London, die ihren Eintritt vor allem dann wert sind, wenn du nicht einfach nur möglichst viele Highlights abhaken möchtest, sondern dir auch Zeit für die Geschichten dahinter nimmst.
Häufige Fragen zur Westminster Abbey
Für die touristische Besichtigung der Westminster Abbey benötigst du ein Eintrittsticket. Gottesdienste kannst du dagegen kostenlos besuchen. Beachte aber, dass ein Gottesdienst kein Ersatz für eine Besichtigung ist. Während dieser Zeit kannst du die Abbey nicht wie bei einem normalen Rundgang erkunden.
Ja. Wenn du die Westminster Abbey nicht von innen besichtigen möchtest, kannst du dir das beeindruckende Gebäude kostenlos von außen ansehen. Die Abbey liegt direkt gegenüber den Houses of Parliament und lässt sich dadurch gut bei einem Spaziergang durch Westminster einplanen.
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