Du überlegst, ob sich das Upside Down Museum Berlin lohnt? Ich habe The Upside Down Berlin selbst besucht und teile hier meine Erfahrungen mit dir. Du erfährst, was dich in den verschiedenen Räumen erwartet, wie viel Zeit du einplanen solltest und für wen sich der Besuch meiner Meinung nach wirklich lohnt.
Meine Cousine Ariane und ich waren an einem verregneten Tag dort und wollten einfach etwas Neues ausprobieren. Schon beim Reinkommen mussten wir schmunzeln: bunte Farben, schräge Perspektiven und jede Menge Möglichkeiten für ungewöhnliche Fotos. Allerdings haben wir während unseres Besuchs auch gemerkt, dass die richtige Besuchszeit einen ziemlich großen Unterschied machen kann.

Inhaltsübersicht
Für Eilige: Meine Erfahrung mit The Upside Down Berlin
- Lohnt es sich? Ja, wenn du Spaß an kreativen Fotos, interaktiven Kulissen und etwas Albernsein hast. Für einen klassischen Museumsbesuch ist es dagegen nicht die richtige Adresse.
- Zeit einplanen: Wir waren ungefähr 1,5 Stunden im Upside Down Berlin.
- Beste Besuchszeit: Direkt zur Öffnung war es bei uns überraschend voll. Ich würde eher gegen 12 oder 13 Uhr kommen.
- Mein Highlight: Besonders viel Spaß hatten wir im Karaoke-Raum. Praktisch fand ich außerdem die fest installierten Kameras, mit denen du selbst Fotos auslösen kannst.
- Tickets: Ich habe unsere Tickets über GetYourGuide gebucht. Gerade bei schlechtem Wetter oder am Wochenende würde ich die Verfügbarkeit vorher prüfen.
Das erwartet dich im Upside Down Museum Berlin
The Upside Down Berlin ist weniger ein klassisches Museum und mehr eine interaktive Erlebniswelt mit verschiedenen Foto-Sets. Du kannst dich verkleiden, unterschiedliche Posen ausprobieren und selbst Teil der Kulissen werden.
Die Räume sind ganz unterschiedlich gestaltet. Unter anderem gibt es ein kopfüber eingerichtetes Wohnzimmer, ein Bällebad, einen Catwalk und eine kleine Bühne. Gerade das Ausprobieren der verschiedenen Perspektiven hat für uns einen großen Teil des Spaßes ausgemacht.
Besonders praktisch fand ich die fest installierten Kameras an einigen Stationen. Über einen QR-Code kannst du sie selbst auslösen und anschließend die Bilder herunterladen. Das ist vor allem praktisch, wenn du allein unterwegs bist oder ein gemeinsames Foto machen möchtest, ohne andere Besucher fragen zu müssen.
Mein Tipp: Schau dir nicht nur die fertigen Kulissen an, sondern probiere unterschiedliche Positionen und Blickwinkel aus. Bei manchen Sets mussten wir erst ein wenig herumprobieren, bis das Foto so aussah, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Praktische Infos zum Upside Down Berlin auf einen Blick
Adresse: The Playce, Alte Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin
Anreise: Vom Bahnhof Potsdamer Platz läufst du nur wenige Minuten bis zum Eingang.
Besuchsdauer: Plane meiner Erfahrung nach etwa 1,5 Stunden ein.
Tickets: Ich habe unsere Tickets über GetYourGuide gebucht. Alternativ kannst du Tickets auch über Fever bekommen.
Öffnungszeiten & Preise: Da sich beides ändern kann, würde ich die aktuellen Zeiten und Ticketpreise vor deinem Besuch noch einmal bei der Buchung prüfen.

Lage und Anreise
Das Upside Down Berlin liegt im The Playce am Potsdamer Platz und damit sehr zentral. Wenn du ohnehin einen Tag rund um den Potsdamer Platz planst, lässt sich der Besuch deshalb unkompliziert mit weiteren Sehenswürdigkeiten in der Umgebung verbinden.
Du erreichst das Museum bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Am besten fährst du zur Station „Potsdamer Platz“ (S-Bahn, U-Bahn U2, Regionalbahn und mehrere Buslinien). Von dort aus sind es nur etwa 3 Minuten zu Fuß. Auch mit dem Fahrrad oder Auto ist die Anreise möglich. Ein Parkhaus gibt’s direkt im Gebäude, ist jedoch kostenpflichtig.
Tickets für das Upside Down Berlin
Ich habe unsere Tickets für das Upside Down Berlin über GetYourGuide gebucht. Das hat problemlos funktioniert. Alternativ kannst du die Tickets auch über Fever buchen.
Ich würde vor allem am Wochenende, in den Ferien oder an Regentagen vorab schauen, welche Zeitfenster noch verfügbar sind. Schließlich ist das Upside Down Berlin eine typische Indoor-Aktivität und bei unserem Besuch war es trotz Wochentag überraschend gut besucht.

Wann ist die beste Zeit für das Upside Down Berlin?
Wir waren direkt zur Öffnung dort und dachten eigentlich, dass wir damit eine besonders ruhige Zeit erwischt hätten. Das war allerdings nicht der Fall. Obwohl wir unter der Woche und außerhalb der Ferien dort waren, mussten wir an einigen beliebten Foto-Sets warten.
Mein Tipp ist deshalb, nicht unbedingt das erste Zeitfenster des Tages zu wählen. Bei unserem Besuch wurde es gegen 12 oder 13 Uhr etwas entspannter.
Wenn vor dir eine größere Gruppe an einem Set wartet, musst du übrigens nicht daneben stehen bleiben. Wir haben die Station zunächst ausgelassen und sind später zurückgekommen. So konnten wir uns deutlich mehr Zeit für unsere Fotos nehmen.Wenn du flexibel bist, empfehle ich dir einen Besuch unter der Woche am frühen Nachmittag, denn da ist es meist etwas entspannter und du musst weniger an den beliebten Sets anstehen.

Barrierefreiheit und Besuch mit Kindern
Das Upside Down Berlin ist barrierefrei gestaltet und eignet sich auch für einen Besuch mit Kindern. Besonders das Bällebad und die interaktiven Kulissen dürften für viele Kinder spannend sein.
Du solltest allerdings wissen, dass das Upside Down Berlin kein klassischer Indoor-Spielplatz ist. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Erlebnisräume und Foto-Sets. Am meisten habt ihr meiner Meinung nach davon, wenn ihr Lust habt, gemeinsam kreativ zu werden, unterschiedliche Posen auszuprobieren und euch auf die etwas verrückten Kulissen einzulassen.
Café und Essen
Im Upside Down Berlin gibt es auch ein kleines Café mit Snacks und ausgefallenen Getränken. Ich habe mir dort einen Freakshake gegönnt. Optisch war er definitiv ein Hingucker, geschmacklich für mich allerdings ziemlich süß.
Wenn du nach deinem Besuch richtig essen möchtest, findest du rund um den Potsdamer Platz zahlreiche Möglichkeiten. Du musst deinen Museumsbesuch also nicht unbedingt mit einem Essen im Café verbinden.

Meine Erfahrungen mit The Upside Down Berlin
Insgesamt hat uns der Besuch im Upside Down Berlin richtig viel Spaß gemacht. Besonders gut fand ich, dass wir nicht einfach nur durch verschiedene Räume gelaufen sind, sondern selbst ausprobieren und kreativ werden konnten.
Am Anfang haben wir uns allerdings etwas gehetzt gefühlt. Hinter uns warteten andere Besucher und dadurch hatten wir das Gefühl, möglichst schnell unsere Fotos machen zu müssen. Irgendwann haben wir einfach größere Gruppen vorbeigelassen und sind später zu den jeweiligen Sets zurückgekehrt. Das war deutlich entspannter.
Sehr praktisch fand ich außerdem die fest installierten Kameras mit Selbstauslöser. Die solltest du ruhig ausprobieren. Die Bilder kannst du anschließend kostenlos herunterladen. Trotzdem würde ich zusätzlich mit dem eigenen Smartphone oder der Kamera fotografieren, denn gerade bei den ungewöhnlichen Perspektiven lohnt es sich, verschiedene Blickwinkel auszuprobieren.
Und noch ein Tipp aus eigener Erfahrung: Bei akrobatischen Posen lieber nicht übertreiben. Ich wollte auf der kleinen Varieté-Bühne direkt mit einem Sprung loslegen und hätte mir dabei beinahe eine Zerrung zugezogen.
Unser persönliches Highlight war übrigens der Karaoke-Raum. Ariane und ich haben dort zwei Songs von den Backstreet Boys gesungen. Spätestens da war uns ziemlich egal, ob wir gerade besonders fotogen aussahen.

Lohnt sich das Upside Down Berlin? Mein Fazit
Ja, für mich hat sich der Besuch gelohnt. Ich würde das Upside Down Berlin vor allem empfehlen, wenn du Spaß an kreativen Fotos und interaktiven Erlebnisräumen hast und dich auch mal auf etwas Albernes einlassen kannst.
Du solltest allerdings kein klassisches Museum erwarten. Im Mittelpunkt stehen ganz klar die Foto-Sets und das gemeinsame Ausprobieren. Wenn du damit wenig anfangen kannst, ist der Eintritt für dich wahrscheinlich weniger sinnvoll.
Wir haben ungefähr 1,5 Stunden dort verbracht und das war für uns eine gute Besuchsdauer. Gerade an einem grauen oder verregneten Tag ist das Upside Down Berlin außerdem eine schöne Indoor-Aktivität.
Mein Tipp: Lass dich nicht stressen, wenn an einem Set schon andere Besucher warten. Geh einfach erst einmal weiter und komm später zurück. Wir hatten dadurch deutlich mehr Ruhe und am Ende auch mehr Spaß beim Fotografieren.

Welche Alternativen gibt es zum Upside Down Berlin?
Wenn du zwischen mehreren interaktiven Museen in Berlin schwankst, kommt es vor allem darauf an, was du erleben möchtest. Die Konzepte unterscheiden sich durchaus voneinander.
Illuseum Berlin*: Hier stehen optische Täuschungen, Hologramme und verschiedene Illusionen im Mittelpunkt. Für mich ist es die passendere Wahl, wenn du nicht nur Fotos machen, sondern auch ein wenig rätseln und ausprobieren möchtest. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag zum Illuseum Berlin.
3D TrickArt Museum Berlin*: Hier dreht sich ebenfalls viel um Fotos. Du stellst dich in großformatige 3D-Kulissen und wirst dadurch selbst Teil des Motivs. Wenn dir vor allem kreative Erinnerungsfotos wichtig sind, ist das eine interessante Alternative.
DeJa Vu Museum Berlin*: Das DeJa Vu Museum verbindet Kunst, Illusionen und interaktive Räume. Dort findest du unter anderem Spiegel- und Effekträume sowie verschiedene Fotomotive. Meine Erfahrungen und Einschätzung findest du in meinem ausführlichen Beitrag zum DeJa Vu Museum Berlin.
The Upside Down Berlin: Hier steht für mich der Spaß am gemeinsamen Ausprobieren besonders im Vordergrund. Die verschiedenen Kulissen, das Bällebad, der Catwalk und der Karaoke-Raum machen den Besuch abwechslungsreich. Ich würde es vor allem wählen, wenn du mit Freunden oder Familie unterwegs bist und Lust auf viele ungewöhnliche Fotos hast.
Welches davon das beste ist, hängt deshalb davon ab, was du suchst. Für optische Täuschungen würde ich eher zum Illuseum tendieren, für eine Mischung aus Kunst und Illusionen zum DeJa Vu Museum und für einen spielerischen Besuch mit vielen Foto-Sets zum Upside Down Berlin.

bei Google entdecken
Hat dir dieser Beitrag geholfen? Dann kannst du Mandys Abenteuerwelt bei Google als bevorzugte Quelle auswählen. So erhöhst du die Chance, meine Reisetipps künftig in deiner Google-Suche wiederzufinden.
Bei Google als Quelle hinzufügen
