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Korea Reiseroute: 12 Tage durch Seoul, Busan & Jeju Island

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Korea ist ein Land der Gegensätze – alt und neu, ruhig und lebendig, traditionell und zugleich hypermodern. In zwölf Tagen bin ich mit meiner Familie quer durchs Land gereist – eine Korea Reiseroute, die Geschichte, Stadtleben und Natur perfekt verbindet. Und ich kann dir sagen – keine Minute war verschenkt.

Wenn du deine erste Korea-Reise planst und möglichst viel erleben möchtest, ohne in Stress zu geraten, dann könnte diese Korea Reiseroute genau dein Fahrplan sein.

Ausblick auf Seoul
Ausblick auf Seoul vom N Tower
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Überblick: 12 Tage Korea im Schnelldurchlauf

  • Route: Seoul → Busan → Jeju Island → Seoul
  • Dauer: 12 Tage
  • Beste Reisezeit: Frühling (April–Mai) oder Herbst (September–Oktober)
  • Transport: KTX-Schnellzug und Inlandsflüge
  • Geeignet für: Kulturinteressierte, Genießer:innen sowie komfortorientierte Individualreisende

Karte: Reiseroute 12 Tage Korea

Übersicht Karte Korea Reiseroute
Korea Reiseroute Karte zur Übersicht

Empfohlene Reihenfolge:

  1. Seoul (3 Nächte)
  2. Busan (3 Nächte)
  3. Jeju Island (3 Nächte)
  4. Seoul (2 Nächte)

Tage 1–3: Seoul – Startpunkt der Korea Reiseroute

Unsere Reise durch Korea beginnt in Seoul, einer Stadt, die auf faszinierende Weise Tradition und Moderne verbindet. Zwischen jahrhundertealten Palästen und funkelnden Hochhäusern zeigt sich das Land von seiner ganzen Vielfalt – laut und lebendig, aber auch still und berührend.

Tag 1 – Ankommen im Herzen des alten Seoul

Wir übernachten im Sophia Hanok Guesthouse*, mitten im Bukchon Hanok Village. Zwischen den traditionellen Holzhäusern scheint die Hektik der Großstadt plötzlich weit weg. Der erste Tag bleibt ganz bewusst ruhig: Wir schlendern durch die engen Gassen, entdecken kleine Boutiquen und Galerien – und gönnen uns in einem gemütlichen Hanok-Café einen cremigen Caffè Latte. Während wir dort sitzen und die ersten Eindrücke sacken lassen, merken wir, wie gut es tut, einfach anzukommen und die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen.

Hanok Gebäude in Bukchon Village
Hanok Unterkunft in Bukchon Village

Der Duft von Holz, das sanfte Stimmengewirr und die klare Luft – Bukchon ist ein Ort, der einen sofort erdet. Kein besserer Start, um sich schließlich langsam auf Korea einzulassen.

Tag 2 – Königliche Geschichte und moderne Aussichten

Am zweiten Tag tauchen wir gemeinsam in die Geschichte Koreas ein – im Gyeongbokgung Palast, dem wohl schönsten der fünf Königspaläste Seouls. Zwischen den weiten Innenhöfen und den Bergen im Hintergrund lässt sich erahnen, wie majestätisch das alte Korea einst war. Besonders schön ist der Wechselspiel aus Tradition und Gegenwart: Wenn hinter den Palastmauern plötzlich die Glasfassaden der Stadt aufblitzen, versteht man, warum Seoul so besonders ist.

Danach spazieren wir weiter zur Seoul Anglican Kathedrale, einem stillen Ort mitten in der Stadt. Hier legen wir einen kurzen Stopp ein, genießen die Ruhe und das schlichte, schöne Innere, bevor es zurück in den Trubel geht.

Gyeongbokgung Palast Seoul
Gyeongbokgung Palast

Am Nachmittag fahren wir mit der Namsan-Gondel hinauf zum Namsan Tower*. Schon während der Fahrt eröffnet sich ein Panorama, das mit jedem Meter beeindruckender wird. Wir bleiben, bis die Sonne untergeht – und erleben, wie Seoul in goldenes Licht getaucht wird, bevor die Stadt sich in ein funkelndes Lichtermeer verwandelt.

Zum Abendessen finden wir im Namsan Plaza ein kleines Restaurant mit koreanischen Spezialitäten. Später schlendern wir noch durch Myeongdong, wo die Stadt erst richtig zum Leben erwacht. Zwischen Streetfood-Ständen, Musik sowie Lichterglanz endet der Tag so, wie Seoul eben ist: energiegeladen, herzlich und auch ein bisschen magisch.

Tag 3 – Ein Tag im modernen Seoul: Gangnam erleben

Nach zwei Tagen voller Geschichte und Kultur entdecken wir dann die moderne Seite der Stadt. Mit der Metro geht es in den Süden, nach Gangnam – das Viertel, das durch Musikvideos sowie Hochglanzfassaden weltweit bekannt wurde.

Im Starfield COEX Center staunen wir über die riesige, offene Bibliothek – Regale bis unter die Decke, alles in warmes Licht getaucht. Hier trifft Design auf Ruhe, und zwischen hunderten Büchern lässt es sich wunderbar kurz durchatmen.

Starfield Bibliothek in Seoul
Starfield Bibliothek in Seoul

Nur ein paar Minuten entfernt liegt der Seolleung and Jeongneung Royal Tombs Park – ein Ort, der uns überrascht. Zwischen Hochhäusern und Bürotürmen erstreckt sich eine grüne Oase, in der man kaum glauben mag, noch mitten in Gangnam zu sein. Wir spazieren über schmale Wege, die sich durch sanfte Hügel schlängeln, und genießen schließlich den Kontrast zur geschäftigen Stadt drumherum.

Am Nachmittag erkunden wir die Straßen rund um Gangnam Station – Boutiquen, stylische Cafés, Straßenmusik. Die Energie hier ist ansteckend. Zum Abschluss gönnen wir uns noch ein typisch koreanisches Barbeque – ganz in Ruhe, bevor es zurück zur Unterkunft geht.

Drei Tage Seoul – und wir haben dennoch das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Doch genau das ist das Schöne an dieser Stadt: Sie verändert sich mit jedem Blickwinkel, und jeder Tag fühlt sich ein bisschen anders an.

Du fragst dich, welches Viertel zu deiner Reise zum Übernachten passt? Lies dazu Wo in Seoul übernachten? Die besten Viertel & Hotels

Gangnam Viertel - Muss auf einer Korea Reiseroute
Gangnam Viertel

Unser Fazit zu Seoul: Seoul ist eine Stadt voller Gegensätze – laut und lebendig, aber auch überraschend ruhig, wenn man die richtigen Ecken findet. Zwischen alten Palästen, hippen Vierteln und modernen Einkaufszentren gibt es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Die Tage hier waren intensiv, abwechslungsreich und manchmal auch trubelig, aber genau das macht den Reiz aus. Seoul ist kein Ort zum Durchatmen, sondern zum Eintauchen – und genau das hat uns begeistert.

Nach drei Tagen in Seoul geht unsere Korea Reiseroute weiter Richtung Süden – mit dem KTX-Zug nach Busan. Meine Tipps findest du hier zum Zugfahren in Korea: So reist du schnell & stressfrei.

Tage 4–6: Busan – Meer, Skyline und Regenzauber

Nach drei intensiven Tagen in Seoul geht es für uns weiter in den Süden – mit dem KTX-Schnellzug nach Busan. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis: vorbei an Bergen, Reisfeldern und Dörfern, die im Sonnenlicht aufblitzen. In nur zweieinhalb Stunden erreichen wir schließlich die Küste – und mit ihr ein ganz anderes Korea.

Busan begrüßt uns mit salziger Meeresluft und einem deutlich ruhigeren Tempo. Wir checken im Haeundae Seacloud Hotel* ein, das direkt am Strand liegt, und können sogar vom Zimmer aus die Wellen hören. Nachmittags spazieren wir die Promenade entlang, schauen Surfer:innen zu und lassen uns auf dem Haeundae Traditional Market treiben. Hier reihen sich Streetfood-Stände aneinander – von frischem Fisch bis zu süßen Pfannkuchen mit braunem Zucker. Es ist wuselig, freundlich, und wir probieren einfach, worauf wir Lust haben.

Haeundae Busan Skyline
Busan Haeundae

Tag 5 – Entspannung mit Aussicht

Nach dem Trubel der letzten Tage gönnen wir uns einen echten Wohlfühltag. Im Club D Oasis* – einer Kombination aus Wasserpark, Sauna sowie Rooftop-Pool – verbringen wir Stunden zwischen Entspannung und Spaß. Unsere Tochter ist begeistert vom Wasserbereich, wir genießen die Aussicht über die Stadt und das Meer. Es ist einer dieser seltenen Reisetage, an denen man wirklich nichts „muss“. Nur sein, schauen, atmen.

Später schlendern wir noch einmal zum Strand. Das Licht am frühen Abend ist weich, die Luft salzig – Busan zeigt sich von seiner schönsten Seite.

Lies mehr dazu: Club D Oasis Busan: Erfahrungen, Tipps & lohnt sich der Besuch?

Tag 6 – Küstenlinie im Regen & Ausblick in die Höhe

Der nächste Morgen beginnt grau. Regen prasselt gegen die Fenster, die Skyline verschwindet in Nebel. Aber statt uns davon die Stimmung verderben zu lassen, nehmen wir es mit Humor: Heute wird’s ein Tag am Meer, nur eben mit Regenschirm.

Wir steigen in den Haeundae Beach Train, eine kleine Bahn, die gemütlich an der Küste entlangfährt. Die beliebten Sky Capsules waren schon Wochen vorher ausgebucht – ein guter Hinweis für alle, die nach uns reisen. Trotzdem genießen wir die Fahrt. Der Regen verleiht dem Meer einen ganz eigenen Glanz, und an den Haltestellen steigen wir immer wieder aus: am Songil-jeong Aussichtspunkt, auf dem Cheongsapo Daritdol Skywalk mit Blick durch den Glasboden auf die Wellen, und bei den Cheongsapo Twin Lighthouses.

Cheongsapo Daritdol Skywalk Busan
Cheongsapo Daritdol Skywalk

Am Abend, als die Wolken langsam aufreißen, fahren wir hinauf zur Aussichtsplattform BUSAN X the SKY* – ganze 100 Etagen über der Stadt. Es ist ein perfekter Abschluss für drei Tage an der Küste – auch wenn wir uns am Ende einig sind: Ein weiterer Tag hier wäre schön gewesen. Vielleicht fürs nächste Mal, um das bunte Gamcheon Culture Village zu entdecken.

Unser Fazit zu Busan: Busan fühlt sich ganz anders an als Seoul – entspannter, offener, ein bisschen mehr am Meer als im Trubel. Hier trifft modernes Stadtleben auf Strandmomente sowie authentischen Alltag. Ob beim Frühstück mit Meerblick, auf dem Markt oder bei einem Spaziergang an der Promenade – Busan ist ein Ort, an dem man sich schnell wohlfühlt und gerne etwas länger bleiben möchte.

Tage 7–9: Jeju Island – Natur, Wind und Vulkan

Mit dem Flug nach Jeju Island setzen wir unsere Korea Reiseroute fort – diesmal mit Fokus auf Natur, Vulkane und Weite. Der Flug dauert nur rund eine Stunde, doch das Gefühl bei der Landung ist, als wäre man in einer anderen Welt. Statt Wolkenkratzern sehen wir Palmen, Lavagestein und das Meer, das sich bis zum Horizont zieht.

Unsere Unterkunft, das Ocean Suites Jeju Hotel*, liegt direkt an der Küste – die Wellen sind hier unser ständiger Begleiter. Schon am ersten Nachmittag/Abend zieht es uns hinaus. Wir bummeln schließlich durch die Shoppingstraße und über den Dongmun Market. Überall duftet es nach Mandarinen, frischem Fisch und kleinen, süßen Pfannkuchen. Wir probieren uns durch das Angebot, beobachten das geschäftige Treiben und genießen den warmen Wind – Jeju empfängt uns mit einer Leichtigkeit, die sofort ansteckt.

Jeju auf der Reiseroute durch Korea
Jeju Altstadt

Tag 8 – Der wilde Osten der Insel

Am nächsten Morgen starten wir früh zu einer organisierten Tagestour durch den Osten der Insel*. Mit einer Gruppe sowie einem sympathischen Guide geht es entlang der Küste zu Jejus bekanntesten Naturwundern.

Unsere Tour durch den Osten Jejus beginnt im Sonnenaufgangsland Garten, wo wir eine beeindruckende Höhle besichtigen – kühl und größer, als man es von außen vermuten würde. Danach geht es weiter ins Volkskundedorf Seongeup, das älteste Dorf der Insel. Zwischen den alten Strohdächern und Lavasteinmauern erfahren wir mehr über das traditionelle Leben auf Jeju – mit kleinen Verkostungen und Geschichten, die den Ort lebendig machen.

Zum Mittag halten wir in der Nähe des Seongsan Ilchulbong, dem bekannten „Sunrise Peak“. Der Ausblick auf das Meer ist wunderschön – und bei klarem Wetter versteht man, warum dieser Ort zu den bekanntesten der Insel gehört.

Seongsan Ilchulbong - Jeju, Korea Reiseroute
Seongsan Ilchulbong

Dort ist auch der  schwarze Strand – das Lavagestein verleiht ihm eine ganz besondere Atmosphäre, auch wenn er etwas pflegebedürftig wirkt. Bei der Jeju Haenyeo Show wird uns von den berühmten Taucherinnen der Insel ihre jahrhundertealte Tradition gezeigt. Es ist faszinierend, ihnen zuzusehen – kraftvoll, konzentriert, und ganz ohne moderne Ausrüstung.

Zum Abschluss des Tages besuchen wir den Hamdeok Seoubong Strand – türkisblaues Wasser sowie heller Sand. Wir holen uns einen Kaffee, beobachten die Wellen und genießen einfach den Moment.

Tag 9 – Der Westen & Süden: Meer, Klippen und Kaffee mit Aussicht

Unser zweiter Tag auf Jeju führt uns in den Westen und Süden der Insel* – landschaftlich abwechslungsreich, mit vielen Naturhighlights entlang der Strecke.

Der erste Stopp ist der Berg Halla, der höchste Berg Koreas. Wir wandern den Eoseungsaengak-Pfad, einen kurzen, gut begehbaren Trail, der durch ein feuchtes Gebiet führt. Leider bleibt die Aussicht an diesem Tag aus – Nebel und Wolken hängen tief, also genießen wir einfach den Spaziergang durch die kühle, duftende Luft.

Weiter geht’s zur Jusangjeollidae-Klippe, einer der eindrucksvollsten Naturformationen Jejus. Die Küstenlinie hier wurde einst durch Lava des Hallasan geformt – übrig geblieben sind markante, sechseckige Basaltsäulen, die wie von Menschenhand gemeißelt wirken. Wenn die Wellen gegen die Felsen schlagen, sprüht das Wasser meterhoch – ein Schauspiel, das man kaum vergisst.

Jusangjeollidae-Klippe
Jusangjeollidae-Klippe

Der nächste Halt sind die Cheonjeyeon-Wasserfälle, umgeben von dichter Vegetation und kleinen Brücken. Es ist ein wunderschöner Ort zum Durchatmen und Fotografieren. Danach machen wir Mittagspause, bevor es zum Osulloc Tea Museum geht – modern, hell und mit einem kleinen Laden voller grüner Versuchungen: Matcha, Schokolade, Eiscreme und Tee in allen Varianten.

Zum Abschluss des Tages fahren wir an die Aewol Café Street, wo sich ein stylisches Café ans nächste reiht – alle mit Blick aufs Meer. Wir finden einen Platz direkt am Fenster, bestellen Caffè Latte und schauen auf die Wellen, die langsam golden im Abendlicht glitzern. Ein ruhiger, perfekter Ausklang nach einem erlebnisreichen Tag.

Unser Fazit zu Jeju Island: Jeju ist das natürliche Gegenstück zu Seoul und Busan – wild, ruhig sowie wunderschön ursprünglich. Die Insel ist größer, als viele denken, und ihre Vielfalt beeindruckt: Vulkane, Klippen, Wasserfälle, Lavagrotten, kleine Dörfer und traumhafte Küstencafés. 

Tage 10–12: Zurück nach Seoul – neue Viertel, neue Eindrücke

Nach den Naturtagen auf Jeju fliegen wir zurück nach Seoul, diesmal zum Gimpo Airport. Es fühlt sich fast an wie eine Rückkehr in eine andere Welt – vom Meeresrauschen zurück in den Großstadtrhythmus. Für die letzten Tage haben wir uns bewusst ein anderes Viertel ausgesucht: Hongdae, das junge, kreative Herz der Stadt.

Unsere Unterkunft, das Amanti Hotel Seoul*, liegt zentral und bietet die perfekte Basis, um das Viertel zu Fuß zu erkunden. Am Nachmittag schlendern wir durch die Straßen voller Streetart, Boutiquen sowie Musik. Hier ist immer etwas los – Tänzer:innen auf öffentlichen Plätzen, Straßenkünstler, kleine Pop-up-Stores. Es ist ein Stück Seoul, das sich lebendig, spontan sowie unglaublich sympathisch anfühlt.

Hongdae Viertel - Korea Reiseroute
Hongdae Viertel

Am Abend besuchen wir die Nanta Cooking Show* – ein Mix aus Akrobatik, Rhythmus und Humor, der uns alle begeistert. Die energiegeladene Performance ohne Worte funktioniert für jedes Alter und jede Sprache – ein echtes Highlight, das den Tag perfekt abrundet.

Tag 11 – Geschichte zum Anfassen und ein Nachmittag zum Durchatmen

Am nächsten Morgen steht etwas ganz Besonderes auf dem Programm: die DMZ-Tour*. Um 10 Uhr geht es los, und schon die Busfahrt Richtung Norden ist eindrucksvoll. An der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea zu stehen, ist bewegend – es ist einer dieser Orte, an denen Geschichte plötzlich greifbar wird. Die Tour ist informativ, respektvoll geführt und hinterlässt bleibende Eindrücke – auch bei unserer Tochter, die viele Fragen stellt.

Wie die Tour im Detail abläuft, welche Stopps dich erwarten und wie du die richtige Variante für dich auswählst, erzähle ich dir hier in meinem ausführlichen Guide zur DMZ-Tour.

DMZ Tour - von Seoul als Teil der Korea Reiseroute
DMZ Tour ab Seoul

Zurück in Seoul gönnen wir uns am Nachmittag etwas Leichtes. Wir besuchen das King’s Cross Café, ein liebevoll gestaltetes Themenlokal im Stil von „Harry Potter“, das besonders bei Familien beliebt ist. Danach bummeln wir durch Hongdae, stöbern in kleinen Shops und lassen uns einfach treiben. Die Straßen sind voller Musik, Mode und guter Laune – Seoul zeigt hier seine verspielte, kreative Seite.

Tag 12 – Abschied mit Seoul-Flair

Der letzte Tag beginnt gemütlich. Wir erkunden das Viertel Mapo-gu, das nur wenige Tourist:innen auf dem Schirm haben, aber mit vielen charmanten Orten überrascht. Auf dem Mangwon Market probieren wir uns durch kleine Stände, kaufen Snacks für den Flug und genießen noch einmal die herzliche, unaufgeregte Stimmung.

Danach spazieren wir zum Seoul World Cup Stadium und weiter zum Seoul Battleship Park am Han-Fluss. Dort schlendern wir über die Promenade, schauen den Booten nach und lassen die letzten Tage noch einmal Revue passieren.

Battleship Park Seoul
Battleship Park Seoul

Am Abend heißt es Abschied nehmen – vom Flughafen Incheon geht’s zurück nach Hause. Wir sind müde, aber glücklich – mit dem Gefühl, in kurzer Zeit unglaublich viel gesehen, erlebt und verstanden zu haben.

Unser Fazit zu den letzten Tagen: Die Rückkehr nach Seoul war der perfekte Abschluss unserer Reise. Nach all den Naturerlebnissen auf Jeju tat es gut, noch einmal das urbane Leben zu spüren – dieses bunte, energiegeladene, manchmal chaotische, aber immer herzliche Seoul. Die Kombination aus Streetlife, Kultur und Geschichte machte die letzten Tage rund. Und auch wenn es ein Abschied ist, fühlt es sich mehr nach „Bis bald“ an.

Nach zwölf Tagen, drei Städten und unzähligen Eindrücken steht fest: Diese Korea Reiseroute ist ideal für alle, die das Land intensiv, aber entspannt erleben möchten.

Fazit: Korea Reiseroute für 12 Tage – kompakt, vielseitig, unvergesslich

Diese Korea Reiseroute verbindet alles, was Korea ausmacht: die Geschichte Seouls, die Lebendigkeit Busans und die Naturgewalt Jejus. Sie ist perfekt für alle, die viel sehen wollen, aber nicht hetzen möchten – für Reisende, die bewusst genießen. Korea ist kein Land, das man abhakt. Es ist ein Land, das bleibt – in Bildern, Gerüchen sowie Begegnungen.
Und wenn du nach zwölf Tagen wieder im Flugzeug sitzt, weißt du: Das war erst der Anfang.

Korea Reise
Eine Korea Reise ist unvergesslich und voller Eindrücke. Bis Bald!

Planungstipp für dich: Wenn du diese Korea Reiseroute nachreisen möchtest, plane deine Inlandsflüge und Zugtickets vorab (KTX, Jeju-Flüge und ggf. Bustouren auf der Insel). Je nach Saison lohnt es sich, beliebte Spots wie den Namsan Tower* oder die Sky Capsule in Busan früh zu reservieren.

Nach der Inspiration kommt die Planung:

Reisetipps & Links
  1. Ganz einfach einen Flug buchen auf Skyscanner*.
  2. Buche die besten Unterkünfte auf Booking.com* , FeWo-direkt*, Hotels.com* oder Expedia*.
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