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Malerweg Etappe 4: Von Altendorf zur Neumannmühle – mit Schrammsteinaussicht

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Nach der eher ruhigen dritten Etappe wartete auf uns wieder deutlich mehr Abenteuer. Die vierte Etappe des Malerwegs gehört zu den anspruchsvolleren Abschnitten der gesamten Wanderung und führt durch beeindruckende Felslandschaften, über zahlreiche Stufen und Leitern sowie zu einigen der schönsten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz.

Da wir den Abschnitt vom Lichtenhainer Wasserfall über den Kuhstall bis zur Neumannmühle bereits am Vortag spontan gewandert waren, passten wir unsere Route etwas an. So konnten wir uns ganz auf den spektakulären ersten Teil der Etappe konzentrieren – und das war rückblickend genau die richtige Entscheidung.

Von der Schrammsteinaussicht öffnet sich ein weiter Blick über markante Sandsteinfelsen, dichte Wälder und die sanfte Landschaft der Sächsischen Schweiz.
Schrammsteinaussicht
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Für Eilige: Malerweg Etappe 4 auf einen Blick

  • Start: Altendorf
  • Offizielles Ziel: Neumannmühle
  • Ziel: Lichtenhainer Wasserfall
  • Unsere Variante: Ostrauer Mühle bis Lichtenhainer Wasserfall
  • Länge: verkürzte Variante
  • Gehzeit: ca. 4–5 Stunden
  • Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll
  • Highlights: Schrammsteinaussicht, Schrammsteine, Affensteine, Lichtenhainer Wasserfall, Kuhstall
  • Besonderheit: viele Stufen, Leitern und Höhenmeter

Was dich auf Etappe 4 erwartet

Für mich zählt die vierte Etappe zu den schönsten, aber auch anstrengendsten Abschnitten des gesamten Malerwegs. Dich erwarten zahlreiche Anstiege, steile Treppen, Leitern und beeindruckende Felslandschaften.

Ein echtes Highlight ist die Schrammsteinaussicht. Sie gehört zwar nicht offiziell zum Malerweg, der kurze Abstecher lohnt sich meiner Meinung nach aber unbedingt.

Steile Leiterstufen führen durch eine enge Felsspalte mit moosbewachsenen Sandsteinwänden auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz bei Bad Schandau.
Leitern hoch zur Schrammsteinaussicht

Mit der ersten Kirnitzschtalbahn zur Ostrauer Mühle

Da wir weiterhin in Bad Schandau übernachteten, nahmen wir morgens die erste Fahrt der historischen Kirnitzschtalbahn.

Unser Ziel war die Ostrauer Mühle. Von dort setzten wir unsere Wanderung fort und konnten bereits früh am Morgen starten. Diese Entscheidung zahlte sich später noch aus.

Der erste Anstieg des Tages

Direkt zu Beginn ging es stetig bergauf.

Der Weg führte zunächst durch dichten Wald und ließ schnell erkennen, dass diese Etappe deutlich mehr Kondition fordert als die vorherige.

Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Höhenmeter geschafft – und das war erst der Anfang.

Abstecher zur Schrammsteinaussicht

Kurz vor der Schrammsteinaussicht verließen wir den offiziellen Malerweg.

Obwohl der Aussichtspunkt nicht direkt zur Route gehört, wollten wir uns dieses Highlight nicht entgehen lassen.

Der Aufstieg hatte es allerdings in sich. Steile Treppen, zahlreiche Leitern und einige ausgesetzte Stellen sorgten dafür, dass wir ordentlich ins Schwitzen kamen.

Als wir schließlich oben ankamen, wurden wir dafür mehr als belohnt.

Da wir bereits früh unterwegs waren, begegneten wir hier nur wenigen anderen Wanderern. Die Aussicht über die Felsen der Sächsischen Schweiz war einfach beeindruckend und für mich einer der schönsten Momente der gesamten Tour, obwohl ich schon einmal dort war.

Wenn Du den Aussichtspunkt ebenfalls besuchen möchtest, findest Du in meinem Beitrag zur Schrammsteinaussicht alle Informationen zum Aufstieg, zur Gehzeit und viele praktische Tipps für Deinen Besuch.

Weiter über die Schrammsteine

Anstatt wieder denselben Weg zurückzugehen, liefen wir von der Schrammsteinaussicht direkt weiter.

Schon wenig später trafen wir wieder auf den offiziellen Malerweg.

Immer wieder eröffneten sich beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Sandsteinfelsen. Gleichzeitig ging es ständig auf und ab.

Ich hatte das Gefühl, dass wir auf keiner anderen Etappe so viele Stufen und Leitern bewältigt haben wie hier.

Gerade dieser abwechslungsreiche Verlauf machte die Wanderung aber auch besonders spannend.

An der Schrammsteinaussicht ragt eine markante Felsnadel über den Wald, während helle Sandsteinflächen und dunkle Wolken die Sächsische Schweiz prägen.
interessante Felsformationen am Malerweg Etappe 4

Hinab ins Kirnitzschtal

Nach den vielen Höhenmetern führte der Weg schließlich wieder bergab.

Richtung Beuthenfall erreichten wir nach und nach das Kirnitzschtal. Auch wenn es nun überwiegend bergab ging, verlangte uns die Strecke noch einmal einiges ab. Die vielen An- und Abstiege steckten inzwischen deutlich in den Beinen.

Umso mehr freuten wir uns, als wir schließlich den Lichtenhainer Wasserfall erreichten und dort eine wohlverdiente Pause einlegen konnten.

Pause am Lichtenhainer Wasserfall

Am Lichtenhainer Wasserfall angekommen, hatten wir uns eine längere Pause mehr als verdient.

Bei einem Café Latte und einem Stück Kuchen mit Sahne ließen wir die Wanderung Revue passieren.

Dass wir den Abschnitt vom Lichtenhainer Wasserfall über den Kuhstall bis zur Neumannmühle bereits am Vortag gelaufen waren, erwies sich jetzt als echter Glücksgriff.

Am Nachmittag setzte starker Regen ein. Außerdem steckten uns die vielen Höhenmeter noch ordentlich in den Beinen.

Am Lichtenhainer Wasserfall rauscht Wasser vor einer moosigen Felswand, während grüne Pflanzen und ein kleiner Zugang im Fels die Szene prägen.
Lichtenhainer Wasserfall

Entspannt zurück nach Bad Schandau

Mit der Kirnitzschtalbahn ging es anschließend ganz entspannt zurück nach Bad Schandau.

Nach diesem doch recht anspruchsvollen Wandertag gönnten wir uns noch ein paar Stunden in der Toskana Therme.

Rückblickend hätte der Tag kaum schöner enden können. Nach den vielen Treppen, Leitern und Anstiegen tat die Erholung im warmen Thermalwasser richtig gut.

Tipps und Hinweise zu Malerweg Etappe 4

Packliste für den Tag
  • Ausreichend Wasser – unterwegs gibt es lange Zeit keine Einkehr
  • Snacks oder Rucksackverpflegung
  • Gute Wanderschuhe mit griffiger Sohle
  • Regenjacke
  • Wanderstöcke können beim Abstieg hilfreich sein

Navigation und Wegemarkierung

  • Der Malerweg ist sehr gut ausgeschildert.
  • Für den Abstecher zur Schrammsteinaussicht empfiehlt sich zusätzlich eine Wander-App wie Komoot.
  • Plane für den Aussichtspunkt ausreichend Zeit ein.

Übernachtungstipp

Wir haben auch für diese Etappe wieder im Hotel Lindenhof Bad Schandau* übernachtet. Die Kombination aus Kirnitzschtalbahn und Bus machte die Planung unkompliziert und wir mussten unsere Unterkunft nicht wechseln. Außerdem konnten wir den Wandertag anschließend ganz entspannt in der Toskana Therme ausklingen lassen.

Mehr Tipps zur Etappenplanung findest Du auch in meinem Beitrag Malerweg Unterkünfte – die besten Übernachtungsorte entlang der Route.

Mein Fazit zur Malerweg Etappe 4

Für mich gehört die vierte Etappe zu den beeindruckendsten, aber auch anspruchsvollsten Wanderungen auf dem gesamten Malerweg.

Die vielen Stufen und Leitern fordern zwar etwas Kondition, werden aber immer wieder mit spektakulären Ausblicken belohnt. Besonders der frühe Abstecher zur Schrammsteinaussicht war für mich ein absolutes Highlight.

Dass wir den letzten Abschnitt bereits am Vortag gewandert waren, machte diese Etappe außerdem deutlich entspannter. So konnten wir den Nachmittag trotz Regen gemütlich bei Kaffee, Kuchen und einem Besuch der Toskana Therme ausklingen lassen.

Eine Wanderin steht zwischen hohen Sandsteinfelsen auf den Stufen des Malerwegs 4 in der Sächsischen Schweiz nahe der Schrammsteinaussicht.
Am Schrammsteintor

Alle Etappen im Überblick

➡️ Etappe 1: Pirna – Stadt Wehlen
➡️ Etappe 2: Stadt Wehlen – Hohnstein
➡️ Etappe 3: Hohnstein – Altendorf

➡️ Etappe 4: (Du bist hier)
➡️ Etappe 5: Neumannmühle – Schmilka
➡️ Etappe 6: Schmilka – Kurort Gohrisch
➡️ Etappe 7: Kurort Gohrisch – Weißig
➡️ Etappe 8: Weißig – Pirna
🔁 Zurück zur Übersicht: Der Malerweg in 8 Etappen

Reisetipps & Links
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