Eine Wochenendauszeit tut richtig gut! Deshalb habe ich mich mit meiner Cousine Ariane im Februar für zwei Tage auf den Weg nach Neapel gemacht. Warum ausgerechnet Neapel? Ganz einfach: Wieder einmal habe ich die flexible Flugsuche genutzt und nach einem Reiseziel im Süden gesucht. Neapel hatte ich vorher überhaupt nicht auf meinem Reiseradar. Aber warum eigentlich nicht? Bella Italia, wir kommen!
Ganz ehrlich: Neapel hat es mir anfangs nicht leicht gemacht. Der viele Müll auf den Straßen und die teilweise heruntergekommenen Häuser waren nicht gerade ein schöner erster Eindruck. Doch je länger wir unterwegs waren, desto mehr habe ich die interessanten Seiten der Stadt entdeckt.
In 2 Tagen in Neapel haben wir beeindruckende Burgen besichtigt, die engen Gassen der Altstadt erkundet und einige der schönsten Sehenswürdigkeiten entdeckt. Besonders begeistert haben mich die Aussicht vom Castel Sant’Elmo, der wunderschöne Klostergarten von Santa Chiara und unsere Führung durch das unterirdische Neapel. Auch kulinarisch hatte die Stadt einiges zu bieten.
In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Sehenswürdigkeiten du in Neapel in 2 Tagen entdecken kannst, wie unsere Route aussah und welche Erlebnisse sich meiner Meinung nach besonders lohnen. Dazu bekommst du meine persönlichen Tipps für deinen eigenen Städtetrip.

“Vedi Napoli e poi muori” ~ Neapel sehen und sterben
unbekannt
Inhaltsübersicht
Für Eilige: Neapel in 2 Tagen
Du hast nur 2 Tage Zeit für Neapel? Das reicht, um viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, durch die Altstadt zu schlendern und die neapolitanische Küche kennenzulernen. So haben wir unseren Kurztrip gestaltet:
- Tag 1: Castel Nuovo, Castel dell’Ovo, Fahrt mit der Standseilbahn zum Castel Sant’Elmo, Spaziergang durch die Altstadt und Piazza del Gesù Nuovo. Am Abend haben wir einen Pizzaworkshop besucht.
- Tag 2: Führung durch Napoli Sotterranea, Kloster Santa Chiara, Via Toledo, Palazzo Reale und zum Abschluss ein leckeres italienisches Eis.
- Meine Highlights: Die Aussicht vom Castel Sant’Elmo, der wunderschöne Klostergarten von Santa Chiara und die spannende Untergrundtour.
- Mein Tipp: Plane für Napoli Sotterranea ausreichend Zeit ein. Wir haben die Führung am zweiten Tag gleich morgens besucht und konnten anschließend entspannt weitere Sehenswürdigkeiten erkunden.

Vom Flughafen Neapel in die Innenstadt
Der Flughafen Neapel liegt nur etwa 6 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Für die Fahrt in die Innenstadt kannst du den Alibus nutzen. Der Flughafenbus verbindet den Flughafen mit dem Hauptbahnhof Napoli Centrale und dem Hafen.
Wir haben uns ebenfalls für den Alibus entschieden. Da wir nur mit kleinen Rucksäcken unterwegs waren, mussten wir nicht erst zu unserer Unterkunft. Stattdessen sind wir direkt bis zum Hafen gefahren und konnten schon kurz nach 9 Uhr mit unserer Stadtbesichtigung beginnen.
Das fand ich für unseren kurzen Aufenthalt ausgesprochen praktisch. Schließlich wollten wir möglichst viel von Neapel entdecken und unsere zwei Tage gut nutzen.
Mein Tipp: Wenn du nur zwei Tage in Neapel verbringst und mit wenig Gepäck reist, kannst du deine Besichtigung direkt nach der Ankunft beginnen. Prüfe vorher aber, ob du dein Gepäck in der Unterkunft abstellen musst.

Tag 1: Neapel Sehenswürdigkeiten zwischen Hafen, Burgen und Altstadt
Schon kurz nach 9 Uhr starten wir unsere Entdeckungstour durch Neapel. Da ich bei meiner Recherche zu Hause gar nicht so viele Informationen über die Sehenswürdigkeiten gefunden hatte, besorgen wir uns direkt am Flughafen erst einmal einen Stadtplan.
Noch während der Fahrt mit dem Alibus überlegen wir, welche Sehenswürdigkeiten wir an unserem ersten Tag in Neapel besuchen möchten. Unser Plan steht schnell fest: Zunächst wollen wir die drei bekannten Burgen entdecken und anschließend durch die Altstadt schlendern. Dort befindet sich auch unsere Unterkunft.
Für den Abend haben wir bereits einen Pizzaworkshop gebucht. Schließlich sind wir in Neapel, der Heimat der neapolitanischen Pizza. Da möchten wir natürlich auch selbst einmal ausprobieren, wie eine richtige Pizza Margherita zubereitet wird.
Am nächsten Morgen steht dann eine Führung durch das unterirdische Neapel auf unserem Programm. Außerdem möchten wir das Kloster Santa Chiara besichtigen und schauen, was wir unterwegs noch entdecken.
Und eines ist natürlich auch fest eingeplant: italienisches Eis. Am besten an beiden Tagen!

Castel Nuovo: Neapels beeindruckende Burg am Hafen
Unsere erste Sehenswürdigkeit in Neapel ist das Castel Nuovo, auch bekannt als Maschio Angioino. Die mächtige Burg stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Besonders die großen Rundtürme und der helle Triumphbogen am Eingang machen von außen einiges her.
Da es noch früh am Morgen ist, sind auf dem Burggelände nur wenige Touristen unterwegs. Wir kaufen unsere Eintrittskarten und freuen uns darauf, die Festung zu erkunden.
Vor allem möchten wir unbedingt auf einen der Türme steigen, um die Aussicht über das Meer und Neapel zu genießen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Etwas ratlos laufen wir durch die Burg, schauen in verschiedene Räume und versuchen herauszufinden, wie wir nach oben gelangen. Die Fahrstühle bringen uns nicht bis auf die Türme und immer wieder stehen wir vor verschlossenen Türen.
Auch die Ausstellungen können uns nicht wirklich begeistern. Ehrlich gesagt bin ich von der Innenbesichtigung ziemlich enttäuscht. Von außen hatte ich mir deutlich mehr versprochen.

Warum wir nicht auf den Turm konnten
Am Abend erfahren wir bei unserem Pizzaworkshop von einem netten Paar aus Österreich, dass sie eine geführte Besichtigung gemacht haben und dabei auch auf einen der Türme konnten.
Offenbar hatten wir mit unserem frühen Besuch einfach Pech, denn zu diesem Zeitpunkt wurden noch keine entsprechenden Führungen angeboten.
Das war natürlich schade. Schließlich hatten wir uns gerade auf den Ausblick besonders gefreut.
Lohnt sich das Castel Nuovo in Neapel?
Von außen finde ich das Castel Nuovo wirklich beeindruckend. Deshalb würde ich dir empfehlen, bei deinem Rundgang durch Neapel zumindest einen Fotostopp einzuplanen.
Ob sich auch die Innenbesichtigung lohnt, hängt meiner Meinung nach davon ab, was du sehen möchtest. Uns haben die Ausstellungen nicht besonders überzeugt.
Wenn du nur zwei Tage in Neapel hast und vor allem eine schöne Aussicht genießen möchtest, würde ich persönlich eher das Castel Sant’Elmo empfehlen. Dort hat mich der Blick über die Stadt wirklich begeistert.
Mein Tipp: Informiere dich vor deinem Besuch, welche Bereiche des Castel Nuovo zugänglich sind und ob Führungen zu den Türmen angeboten werden. Der Zugang kann sich unterscheiden.

Castel dell’Ovo: Die Eierfestung direkt am Meer
Nach unserem Besuch im Castel Nuovo bleiben wir zunächst am Wasser und spazieren entlang der Küste in Richtung Castel dell’Ovo, der sogenannten Eierfestung.
Die frische Meeresbrise und die Sonne tun richtig gut. Unterwegs kommen wir am schönen Springbrunnen Fontana del Gigante vorbei, der sich wunderbar als Fotomotiv eignet.
Schon von Weitem ist die Festung gut zu erkennen. Sie steht auf der kleinen Insel Megaride, die durch einen schmalen Verbindungsweg mit dem Festland verbunden ist.
Bei unserem Besuch konnten wir das Castel dell’Ovo kostenlos besichtigen. Zwar waren die meisten Innenräume nicht zugänglich, dafür konnten wir die Außenbereiche und die Aussichtspunkte erkunden.
Besonders schön fand ich den Blick auf das Meer und die Küste von Neapel. Auch die alten Mauern und Wege innerhalb der Festung haben mir gut gefallen. Hier kam für mich richtiges Burgflair auf.
Lohnt sich das Castel dell’Ovo?
Mir hat die Eierfestung deutlich besser gefallen als die Innenbesichtigung des Castel Nuovo. Vor allem die Lage direkt am Meer macht sie zu einem schönen Ziel bei einem Spaziergang entlang der Küste.
Wenn du Neapel in 2 Tagen besuchst, würde ich die Festung beziehungsweise die Uferpromenade auf jeden Fall in deine Route einplanen. Selbst wenn das Innere nicht zugänglich ist, lohnt sich der Blick auf die Burg vom Wasser aus.
Mein Tipp: Informiere dich vor deinem Besuch über den aktuellen Stand der Restaurierungsarbeiten und die Zugänglichkeit der Festung.
Für die Festung wird kein Eintritt verlangt und ist somit frei zugänglich. So gefallen mir die Neapel Sehenswürdigkeiten. Jedoch werden die meisten Räumlichkeiten als Konferenzräume und Ausstellungsräume genutzt und können nicht besichtigt werden.
Aber alle Außenbereich und die Aussichtsplattform gehören zum Teil der besichtigt werden kann, sogar kostenfrei. Somit lohnt sich der Besuch auf jeden Fall.

Woher kommt der Name Castel dell’Ovo?
Warum heißt die Festung eigentlich Eierfestung? Dahinter steckt eine interessante Legende.
Der römische Dichter Vergil soll einst ein magisches Ei in einem Käfig innerhalb der Festung versteckt haben. Solange das Ei unversehrt blieb, sollte es Neapel vor Katastrophen schützen.
Als sich im 14. Jahrhundert das Gerücht verbreitete, das Ei sei zerbrochen, soll unter den Einwohnern große Panik ausgebrochen sein. Königin Johanna I. von Neapel musste die Menschen schließlich beruhigen und versichern, dass das Ei ersetzt worden sei.
Ob die Geschichte tatsächlich so passiert ist, weiß natürlich niemand. Aber ich finde, sie macht die alte Festung gleich noch ein bisschen interessanter.

Mit der Funicolare Centrale zum Castel Sant’Elmo
Nach unserem Besuch der Eierfestung spazieren wir noch ein Stück am Wasser entlang. Am Piazza Vittoria biegen wir schließlich in die engen Gassen von Neapel ab. Unser nächstes Ziel ist das Castel Sant’Elmo, das hoch über der Stadt auf dem Vomero-Hügel liegt.
Um uns den anstrengenden Aufstieg zu ersparen, möchten wir mit der Standseilbahn fahren. In Neapel heißen diese Bahnen Funicolare und verbinden die tiefer gelegenen Stadtteile mit den höher gelegenen Vierteln.
Wir entscheiden uns für die Funicolare Centrale und machen uns auf den Weg zur Station Corso Vittorio Emanuele.

Wo befindet sich die Station Corso Vittorio Emanuele?
Den Eingang zu finden, ist allerdings gar nicht so einfach. Die Station befindet sich in einem Gebäude und die Beschriftung ist teilweise von Bäumen verdeckt.
Wir laufen zunächst etwas suchend umher, bis wir den Eingang schließlich entdecken.
Unsere Fahrkarten kaufen wir damals an einem Kiosk gegenüber der Station. Für die Fahrt bezahlen wir jeweils 1,10 Euro und sparen uns damit einen ziemlich anstrengenden Fußweg bergauf.
Die Funicolare Centrale verbindet die Station Augusteo in der Innenstadt mit Piazza Fuga im Stadtviertel Vomero. Dazwischen hält sie an den Stationen Corso Vittorio Emanuele und Petraio.
Wir steigen an der Piazza Fuga aus und machen uns von dort zu Fuß auf die Suche nach dem Castel Sant’Elmo.
Mein Tipp: Wenn du ebenfalls zum Castel Sant’Elmo möchtest, plane nach der Fahrt noch einen Fußweg ein. Die Standseilbahn bringt dich zwar auf den Vomero-Hügel, aber nicht direkt bis zum Eingang der Festung.

Funicolare Centrale in Neapel auf einen Blick
- Strecke: Augusteo bis Piazza Fuga
- Zwischenstationen: Corso Vittorio Emanuele und Petraio
- Fahrtdauer: nur wenige Minuten
- Ziel: Vomero, unter anderem als Ausgangspunkt für einen Besuch des Castel Sant’Elmo
- Tickets: Aktuelle Fahrpreise und Ticketarten beim Verkehrsunternehmen ANM prüfen
Die Funicolare Centrale ist eine praktische Möglichkeit, den Höhenunterschied zwischen der Innenstadt und Vomero zu überwinden.

Castel Sant’Elmo: Eine der schönsten Aussichten über Neapel
Nach unserer Fahrt mit der Standseilbahn kommen wir oben im Stadtviertel Vomero an. Eigentlich erwarten wir, dass wir die Festung Castel Sant’Elmo direkt entdecken. Stattdessen stehen wir mitten im ganz normalen Stadtleben.
Von der Burg ist zunächst nichts zu sehen. Also laufen wir etwas planlos durch die Straßen und beschließen, erst einmal in einem Café etwas zu essen.
Schließlich finden wir mit Googles Hilfe doch noch den Weg zum Castel Sant’Elmo. Die mächtige Festung stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und thront hoch über Neapel.
Nachdem wir unsere Eintrittskarten gekauft haben, gelangen wir mit einem Fahrstuhl hinauf auf die begehbaren Festungsmauern.
Und genau dafür hat sich der Weg nach oben gelohnt!
Von hier haben wir einen großartigen Blick über die Dächer von Neapel, den Hafen und das Meer. Wir laufen die Festungsmauern entlang und genießen die Aussicht aus unterschiedlichen Perspektiven.
Für mich gehört dieser Ausblick zu den schönsten Erlebnissen unseres gesamten Wochenendes.
Bevor wir die Festung verlassen, schauen wir uns auch noch das Kunstmuseum im Inneren an.

Lohnt sich das Castel Sant’Elmo?
Für mich gehört das Castel Sant’Elmo zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Neapel. Vor allem die Aussicht hat mich begeistert.
Wenn du nur zwei Tage in Neapel verbringst, würde ich dir den Besuch auf jeden Fall empfehlen. Gerade im Vergleich zum Castel Nuovo hat mir diese Festung deutlich besser gefallen.
Außerdem lässt sich der Besuch gut mit einer Fahrt mit der Standseilbahn und einem Spaziergang durch das Viertel Vomero verbinden.
Mein Tipp: Plane etwas Zeit für die Festungsmauern ein. Es lohnt sich, einmal rundherum zu laufen, denn die Aussicht verändert sich mit jeder Perspektive.
Wir laufen die ganze Festungsmauer ab, und blicken über Neapel. Dafür hat sich der Weg nach oben auf jeden Fall gelohnt. Bevor wir uns wieder in die Altstadt begeben, schauen wir noch in das kunsthistorische Museum rein. Die Burg Sant Elmo ist definitiv eine der Top Neapel Sehenswürdigkeiten.
Anschrift der Burg: Castell Sant’Elmo, Via Tito Angelini 22

Zu Fuß vom Castel Sant’Elmo zurück in die Altstadt
Nach unserem Besuch im Castel Sant’Elmo möchten wir wieder zurück in die Altstadt von Neapel. Unterhalb der Festung entdecken wir eine Aussichtsplattform, von der aus ein Treppenweg den Hügel hinunterführt.
Auf einem anderen Reiseblog hatte ich zuvor gelesen, dass dieser Weg besonders idyllisch sein soll. Das klingt doch gut! Also entscheiden wir uns gegen die Standseilbahn und machen uns zu Fuß auf den Weg nach unten.
Allerdings stelle ich schnell fest: Idyllisch ist nicht unbedingt das Wort, mit dem ich diesen Spaziergang beschreiben würde.

Zwar ist es angenehm ruhig, denn nur wenige Menschen sind hier unterwegs. Auch die alten Häuser mit ihren typisch italienischen Fassaden sehen teilweise wirklich schön aus.
Doch leider liegt entlang des Weges ziemlich viel Müll. An einigen Stellen riecht es unangenehm und zahlreiche Hauswände sind mit Graffiti beschmiert.
So hatte ich mir den idyllischen Spaziergang ehrlich gesagt nicht vorgestellt.
Trotzdem bereue ich unsere Entscheidung nicht. Je weiter wir nach unten kommen, desto interessanter finde ich die engen Gassen. Zwischen den alten Gebäuden hängt Wäsche und schließlich entdecken wir sogar richtig schöne Streetart.
Genau diese Gegensätze sind es, die mir während unseres Wochenendes in Neapel immer wieder begegnen.
Am Ende unseres Spaziergangs erreichen wir den Monteoliveto-Brunnen und sind damit wieder mitten in der Stadt.

Mein Tipp: Wenn du gerne zu Fuß unterwegs bist und auch die weniger herausgeputzten Seiten einer Stadt kennenlernen möchtest, ist dieser Weg durchaus interessant. Erwarte allerdings keinen besonders gepflegten oder romantischen Spazierweg.
Wenn du dir den Abstieg lieber ersparen möchtest, kannst du auch mit der Standseilbahn zurückfahren.

Piazza del Gesù Nuovo: Eine besondere Entdeckung in der Altstadt
Nur wenige Gehminuten vom Monteoliveto-Brunnen entfernt erreichen wir die Piazza del Gesù Nuovo, einen der bekanntesten Plätze in der Altstadt von Neapel.
Mein Blick fällt zunächst auf den imposanten Obelisken der Unbefleckten Empfängnis (Obelisco dell’Immacolata). Das rund 30 Meter hohe Monument stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist kaum zu übersehen.
Dabei entgeht mir fast die ungewöhnliche Fassade der Kirche direkt dahinter. Neugierig trete ich näher und entdecke, dass es sich um die Chiesa del Gesù Nuovo handelt.
Die Außenfassade sieht so ganz anders aus als bei den meisten Kirchen, die ich bisher besichtigt habe. Statt aufwendiger Verzierungen besteht sie aus dunklen, pyramidenförmig hervortretenden Steinquadern.
Auch ein Blick ins Innere lohnt sich. Hinter der eher ungewöhnlichen Fassade verbirgt sich eine prachtvoll ausgestattete Kirche.

Was bedeuten die geheimnisvollen Zeichen an der Fassade?
Besonders interessant sind die kleinen Zeichen, die in zahlreiche Steinquader eingemeißelt wurden.
Um ihre Bedeutung ranken sich verschiedene Theorien. Einer bekannten Interpretation zufolge lassen sich einige der Zeichen als Musiknoten lesen, aus denen eine Komposition entstehen soll.
Ob das tatsächlich die ursprüngliche Bedeutung der Symbole ist, bleibt allerdings umstritten.
Ich finde, allein diese ungewöhnliche Fassade macht die Chiesa del Gesù Nuovo zu einer interessanten Sehenswürdigkeit in Neapel.
Mein Tipp: Wenn du durch die Altstadt spazierst, solltest du dir die Kirche ruhig einmal genauer ansehen. Sie lässt sich gut in einen Rundgang einbauen und liegt außerdem nicht weit vom Kloster Santa Chiara entfernt, das wir am zweiten Tag besucht haben.


Pizza-Workshop in Neapel: Unsere eigene Pizza Margherita backen
Was wäre ein Besuch in Neapel ohne eine richtige neapolitanische Pizza? Schließlich gilt die Stadt als Heimat der Pizza Margherita. Deshalb haben wir für unseren ersten Abend einen Pizza-Workshop in Neapel gebucht.
Statt die Pizza einfach nur in einer Pizzeria zu bestellen, möchten wir selbst ausprobieren, wie sie zubereitet wird.
Während des Workshops erfahren wir einiges über die Geschichte der neapolitanischen Pizza und lernen, welche Zutaten für eine traditionelle Pizza Margherita verwendet werden.
Dann dürfen wir selbst Hand anlegen.
Bei den erfahrenen Pizzabäckern sieht das Zubereiten des Teigs immer so einfach aus. Ich merke allerdings ziemlich schnell, dass es gar nicht so leicht ist, den Teig richtig zu kneten, gleichmäßige Kugeln zu formen und ihn anschließend auszurollen.
Das Belegen gelingt mir dagegen deutlich besser.
Nachdem unsere Pizzen im Ofen gebacken wurden, dürfen wir sie natürlich auch selbst essen. Dazu gibt es ein Glas Wein.
Und ich muss sagen: Unsere selbst gemachten Pizzen schmecken richtig gut! Ein schöner Abschluss für unseren ersten Tag in Neapel.

Lohnt sich ein Pizza-Workshop in Neapel?
Für mich war der Pizzaworkshop eine schöne Abwechslung zu den vielen Sehenswürdigkeiten, die wir tagsüber besichtigt hatten.
Besonders gut hat mir gefallen, dass wir nicht nur etwas über die neapolitanische Pizza gelernt haben, sondern selbst ausprobieren konnten, wie sie hergestellt wird.
Wenn du Neapel in 2 Tagen besuchst und gerne kochst, kann ich dir einen solchen Workshop empfehlen. Gerade am Abend lässt sich diese Aktivität gut in einen Städtetrip einbauen.
In meinem ausführlichen Erfahrungsbericht zum Pizzaworkshop in Neapel erzähle ich dir mehr über den Ablauf und verrate dir auch das Rezept für eine original neapolitanische Pizza Margherita.
für den Abend gebucht. Schließlich kommt die Pizza Margharita ja angeblich aus Neapel. Also warum nicht von den Besten lernen? In dem Workshop lernen wir mehr über die Entstehung der Pizza, aber auch die Zutaten für eine richtig gute Pizza Margharita kennen.
Die Pizza-Zubereitung sieht ja bei Pizzabäckern ja immer sehr leicht aus, jedoch habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan mit dem Kneten, Teigkugeln formen und schließlich ausrollen.
Das Belegen der Pizza ist da schon einfacher. Danach konnten wir natürlich unsere Selbstgemachte Pizza direkt frisch aus dem Ofen auch mit einem Glas Wein genießen. Das original neapolitanische Pizza-Rezept findest Du in meinem Erfahrungsbericht Pizzaworkshop in Neapel.
Selbst Pizza backen in Neapel
Du möchtest ebenfalls lernen, wie eine traditionelle neapolitanische Pizza zubereitet wird? Dann schau dir die angebotenen Pizza-Workshops in Neapel an und vergleiche die Programme und verfügbaren Termine.

Nächtlicher Spaziergang durch Neapel
Nach unserem Pizzaworkshop sind wir ausgesprochen satt und beschließen, zu Fuß zurück zu unserer Unterkunft zu laufen.
Immerhin liegen fast 40 Minuten Fußweg vor uns. Aber nach der leckeren Pizza tut ein kleiner Verdauungsspaziergang richtig gut.
Zunächst laufen wir wieder am Wasser entlang und kommen anschließend über die bekannte Via Toledo zurück in die Altstadt.
Unterwegs sehen wir auch die Piazza del Plebiscito noch einmal bei Dunkelheit. Besonders schön finde ich den beleuchteten Platz mit der eindrucksvollen Basilika San Francesco di Paola.
Schließlich erreichen wir unser Guesthouse und lassen den ersten Tag in Neapel ausklingen. Morgen stehen bereits die nächsten Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm.

Tag 2 in Neapel: Unterirdische Gänge, Santa Chiara und Palazzo Reale
Unser zweiter Tag in Neapel beginnt mit einem typisch italienischen Frühstück. Statt lange am Frühstückstisch zu sitzen, trinken wir unseren Cappuccino an der Theke und essen ein süßes Gebäck dazu.
Genau das Richtige für uns, denn wir haben heute noch einiges vor.
Bereits für 9 Uhr haben wir eine Führung durch Napoli Sotterranea, das unterirdische Neapel, gebucht. Darauf bin ich besonders gespannt, denn bei meiner Recherche hatte ich viele begeisterte Erfahrungsberichte gelesen.
Anschließend möchten wir das Kloster Santa Chiara besichtigen, noch etwas durch die Altstadt schlendern und uns den Palazzo Reale ansehen.
Natürlich darf auch an unserem zweiten Tag ein leckeres italienisches Eis nicht fehlen.

Napoli Sotterranea: Das unterirdische Neapel entdecken
Eine der spannendsten Sehenswürdigkeiten in Neapel befindet sich tief unter der Stadt: Napoli Sotterranea, das unterirdische Neapel.
Schon bei meiner Reiseplanung hatte ich zahlreiche begeisterte Erfahrungsberichte über die unterirdischen Gänge gelesen. Entsprechend hoch sind meine Erwartungen, als wir am zweiten Morgen zum Eingang an der Piazza San Gaetano in der Altstadt kommen.
Unsere Führung beginnt um 9 Uhr. Doch bereits gegen 8:45 Uhr füllt sich die schmale Gasse mit Touristen, die ebenfalls das unterirdische Neapel entdecken möchten.
Glücklicherweise können wir direkt an der ersten englischsprachigen Führung teilnehmen.
Über Treppen geht es rund 40 Meter unter die Erde. Dort erwartet uns ein weitverzweigtes System aus unterirdischen Gängen und Räumen, das über viele Jahrhunderte unterschiedlich genutzt wurde.

Unsere Erfahrungen mit der Untergrundtour
Unsere Gruppe besteht aus ungefähr 20 Personen. Das finde ich persönlich schon ziemlich viel, denn in den engen Gängen ist nicht besonders viel Platz.
Außerdem folgt eine Gruppe auf die nächste, sodass wir zwischendurch immer wieder warten müssen.
Trotzdem gefällt mir die Führung ausgesprochen gut. Wir erfahren viel über die Geschichte der unterirdischen Anlagen und entdecken unter anderem eine Basilikumfarm unter der Erde.
Nach etwas mehr als einer Stunde kommen wir wieder ans Tageslicht. Doch die Tour ist damit noch nicht beendet.
Nur eine Straße weiter besuchen wir ein Wohnhaus, in dem die Führung fortgesetzt wird. Auch dieser Teil gehört zum Programm und macht den Besuch noch einmal interessanter.
Am Ende kann ich die vielen positiven Erfahrungsberichte durchaus nachvollziehen. Trotz der großen Gruppen hat mich die neapolitanische Unterwelt begeistert.

Lohnt sich Napoli Sotterranea?
Für mich gehört Napoli Sotterranea zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Neapel. Besonders spannend fand ich, dass sich unter den belebten Straßen der Altstadt eine ganz andere Welt verbirgt.
Wenn du Neapel in 2 Tagen besuchst, würde ich dir die Untergrundtour auf jeden Fall empfehlen. Sie bietet eine schöne Abwechslung zu den Kirchen, Burgen und Plätzen der Stadt.
Allerdings solltest du wissen, dass die Führungen gut besucht sein können und du unterwegs teilweise warten musst.
Mein Tipp: Plane für Napoli Sotterranea ungefähr zwei Stunden ein. Wir haben die erste englischsprachige Führung am Morgen besucht und hatten anschließend noch ausreichend Zeit für weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt.
Napoli Sotterranea selbst entdecken
Du möchtest ebenfalls die unterirdischen Gänge von Neapel erkunden? Dann informiere dich vor deinem Besuch über die angebotenen Führungen, Sprachen und verfügbaren Termine.

Kloster Santa Chiara: Ein wunderschöner Kreuzgang in Neapel
Nach unserer Führung durch Napoli Sotterranea besuchen wir das Kloster Santa Chiara, das nur wenige Gehminuten entfernt liegt.
Mitten in der lebhaften Altstadt von Neapel erwartet uns hier eine überraschend ruhige Oase. Besonders der wunderschöne Kreuzgang (Chiostro Maiolicato) hat es mir angetan.
Schon beim Betreten des Innenhofs bin ich begeistert. Zwischen den grünen Pflanzen stehen zahlreiche Säulen und Sitzbänke, die mit bunten Majolikafliesen verziert sind.
Die Fliesen zeigen unterschiedliche Motive und machen den Kreuzgang zu einem ganz besonderen Ort. Ich könnte hier ewig entlangspazieren und immer wieder neue Details entdecken.
Auch wenn die Brunnen während unseres Besuchs leider nicht in Betrieb sind, gefällt mir die Anlage ausgesprochen gut.
Nach den engen Gängen von Napoli Sotterranea genießen wir es, hier ganz in Ruhe durch den Garten zu schlendern.

Lohnt sich das Kloster Santa Chiara?
Für mich ist der Kreuzgang von Santa Chiara eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Neapel.
Vor allem die farbenfrohen Fliesen, die gepflegte Gartenanlage und die entspannte Atmosphäre haben mich begeistert.
Wenn du Neapel in 2 Tagen erkundest, würde ich dir einen Besuch unbedingt empfehlen. Das Kloster liegt zentral in der Altstadt und lässt sich wunderbar mit Napoli Sotterranea und einem Spaziergang durch die umliegenden Gassen verbinden.
Mein Tipp: Nimm dir ausreichend Zeit für den Kreuzgang. Es lohnt sich, die verzierten Säulen und Sitzbänke genauer anzusehen. Gerade die vielen kleinen Details machen diesen Ort so besonders.
Kloster Santa Chiara: Informationen für deinen Besuch
- Adresse: Via Santa Chiara 49/C, Neapel
- Sehenswert: Der Kreuzgang mit seinen bunt verzierten Majolikasäulen und Sitzbänken
- Zeitbedarf: Etwa 30 bis 60 Minuten, je nachdem, wie ausgiebig du dir die Anlage ansehen möchtest
- Eintritt: Der Kreuzgang ist kostenpflichtig. Informiere dich vor deinem Besuch über die aktuellen Eintrittspreise und Öffnungszeiten.
Mein Tipp: Verwechsle den kostenpflichtigen Klosterkomplex nicht mit der angrenzenden Basilika Santa Chiara. Für den berühmten Majolika-Kreuzgang benötigst du ein Eintrittsticket.

Via Toledo: Durch Neapels lebhafte Einkaufsstraße schlendern
Nach unserem Besuch im Kloster Santa Chiara lassen wir uns noch etwas durch die Gassen der Altstadt treiben. Dabei zieht es uns wieder zur Via Toledo, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen in Neapel.
Hier ist einiges los. Zwischen Geschäften, Cafés und Restaurants herrscht ein lebhaftes Treiben. Besonders interessant finde ich aber auch die kleinen Seitenstraßen, die von der Via Toledo abzweigen.
Immer wieder entdecken wir neue Ecken und beobachten das alltägliche Leben in Neapel.
Zwischendurch gönnen wir uns eine Pause bei einem Aperol Spritz und leckeren Gnocchi. Schließlich gehört gutes Essen zu einem Städtetrip nach Italien einfach dazu.
Mein Tipp: Wenn du Neapel in 2 Tagen besuchst, musst du für die Via Toledo keinen eigenen Programmpunkt mit viel Zeit einplanen. Die Einkaufsstraße lässt sich wunderbar mit einem Spaziergang durch die Altstadt und dem Besuch des Palazzo Reale verbinden.
Palazzo Reale: Den Königspalast von Neapel besichtigen
Nach unserem Bummel über die Via Toledo erreichen wir die Piazza del Plebiscito, einen der bekanntesten Plätze in Neapel. Direkt hier befindet sich der imposante Palazzo Reale, der ehemalige Königspalast.
Von außen wirkt das Gebäude bereits beeindruckend. Was uns im Inneren erwartet, überrascht mich allerdings noch viel mehr.
Schon die monumentale Marmortreppe im Eingangsbereich ist wunderschön. Über die breiten Stufen gelangen wir zu den prachtvoll ausgestatteten Räumen des Palastes.
Während unseres Rundgangs entdecken wir kunstvoll verzierte Decken, elegante Möbel und zahlreiche beeindruckende Details. Ein Raum scheint prächtiger zu sein als der nächste.
Besonders angenehm finde ich, dass während unseres Besuchs nur wenige andere Besucher unterwegs sind. So können wir uns die Räume ganz in Ruhe ansehen.

Lohnt sich der Palazzo Reale in Neapel?
Mich hat der Palazzo Reale ausgesprochen positiv überrascht. Vor allem die beeindruckende Marmortreppe und die prunkvollen Innenräume sind mir in Erinnerung geblieben.
Wenn du dich für historische Gebäude und prachtvolle Architektur interessierst, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.
Auch bei einem Aufenthalt von nur zwei Tagen in Neapel lässt sich der Königspalast gut in deine Route einbauen. Er liegt direkt an der Piazza del Plebiscito und nur wenige Gehminuten von der Via Toledo entfernt.
Mein Tipp: Schau dir nicht nur die Fassade des Palazzo Reale an. Gerade die Innenräume machen den Besuch für mich zu einem besonderen Erlebnis.

Palazzo Reale Neapel: Informationen für deinen Besuch
- Adresse: Piazza del Plebiscito 1, Neapel
- Sehenswert: Die monumentale Marmortreppe und die prachtvollen historischen Räume
- Zeitbedarf: Plane ungefähr 60 bis 90 Minuten für die Besichtigung ein.
- Eintritt: Der Besuch ist kostenpflichtig. Prüfe die aktuellen Eintrittspreise und Öffnungszeiten vor deiner Reise.
Mein Tipp: Wenn du ohnehin die Piazza del Plebiscito besuchst, kannst du den Königspalast direkt mit einplanen. So entstehen keine zusätzlichen Wege.

Mennella Il Gelato: Ein letztes Eis in Neapel
Was wäre ein Städtetrip nach Italien ohne ein leckeres Gelato? Bevor wir uns von Neapel verabschieden, gönnen wir uns deshalb noch ein Eis bei Mennella Il Gelato.
Die Auswahl ist verlockend und ich entscheide mich gleich für drei Kugeln. Das Eis schmeckt ausgesprochen gut und ist genau das Richtige nach unserem ausgiebigen Sightseeing-Programm.
Allerdings muss ich gestehen, dass mir das Eis von Gay-Odin, das wir bereits am Vortag probiert haben, noch ein kleines bisschen besser geschmeckt hat.
Wenn du gerne Eis isst, kann ich dir beide Eisdielen empfehlen. Für mich gehört ein leckeres italienisches Gelato bei einem Besuch in Neapel einfach dazu.

Wo in Neapel übernachten? Unsere Unterkunft in der Altstadt
Für unseren Kurztrip nach Neapel haben wir uns für eine Unterkunft mitten in der Altstadt entschieden. Wir haben eine Nacht im Melí Guesthouse übernachtet.
Die zentrale Lage war für unseren Aufenthalt ausgesprochen praktisch. Schließlich wollten wir in nur zwei Tagen möglichst viele Sehenswürdigkeiten in Neapel entdecken und waren deshalb fast ausschließlich zu Fuß unterwegs.
Gerade für einen kurzen Städtetrip würde ich dir empfehlen, eine Unterkunft in der Altstadt zu wählen. Von hier aus erreichst du zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Napoli Sotterranea, Santa Chiara und die Via Toledo bequem zu Fuß.
Das spart Zeit und macht es einfacher, zwischendurch eine kleine Pause einzulegen, bevor du am Abend noch einmal losziehst.
Mein Tipp: Wenn du Neapel zum ersten Mal besuchst und vor allem die Altstadt erkunden möchtest, ist eine zentrale Unterkunft eine gute Wahl.
Du bist noch unsicher, welcher Stadtteil am besten zu deinen Reiseplänen passt? In meinem ausführlichen Beitrag Wo in Neapel übernachten? stelle ich dir verschiedene Viertel vor und helfe dir bei der Wahl der passenden Unterkunft.
Fazit: Lohnt sich Neapel für 2 Tage?
Neapel und ich hatten keinen besonders einfachen Start. Als wir am ersten Morgen durch die Stadt liefen, war ich zunächst wenig begeistert. An vielen Stellen lag Müll, manche Gassen wirkten ungepflegt und die Stadt erschien mir ziemlich chaotisch.
Doch je länger wir unterwegs waren, desto mehr faszinierende Seiten haben wir entdeckt.
Besonders beeindruckt haben mich die Aussicht vom Castel Sant’Elmo, die unterirdischen Gänge von Napoli Sotterranea und der wunderschöne Kreuzgang von Santa Chiara. Auch der prunkvolle Palazzo Reale hat mich positiv überrascht.
Ein besonderes Erlebnis war außerdem unser Pizzaworkshop am ersten Abend. Schließlich gibt es kaum einen passenderen Ort, um selbst eine neapolitanische Pizza zu backen.
Natürlich haben zwei Tage nicht ausgereicht, um alle Sehenswürdigkeiten in Neapel zu entdecken. Für einen ersten Eindruck finde ich die Zeit aber durchaus ausreichend. Viele Highlights liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß erkunden.
Würde ich Neapel für einen zweitägigen Städtetrip empfehlen? Ja, allerdings mit kleinen Einschränkungen.
Wenn du eine perfekt herausgeputzte italienische Stadt erwartest, wirst du möglicherweise enttäuscht sein. Neapel ist laut, lebhaft und an manchen Stellen alles andere als schön.
Wenn du dich aber auf die Stadt einlässt, erwarten dich beeindruckende Sehenswürdigkeiten, faszinierende Gassen und natürlich jede Menge leckere Pizza.
Für mich ist Neapel keine Stadt, in die ich mich sofort verliebt habe. Trotzdem bin ich froh, dass wir uns für diesen spontanen Wochenendtrip entschieden haben. Denn langweilig war es hier ganz bestimmt nicht!

Noch mehr Tipps für deine Neapel-Reise
Du hast etwas mehr Zeit für deinen Aufenthalt? Dann findest du in meinem Reiseplan Neapel in 3 Tagen weitere Ideen, wie du deinen Städtetrip gestalten kannst.
Wenn du noch nach der passenden Unterkunft suchst, hilft dir mein Beitrag Wo in Neapel übernachten? mit Tipps zu den besten Stadtteilen und passenden Hotels weiter.
Und falls du selbst einmal eine echte neapolitanische Pizza zubereiten möchtest, findest du in meinem Erfahrungsbericht zum Pizzaworkshop in Neapel alle wichtigen Informationen zu diesem besonderen Erlebnis.

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