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Seoul Highlights: Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse

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Bei der Planung meiner Reise haben mich die vielen Seoul Highlights ehrlich gesagt zunächst etwas überfordert. Die Stadt ist riesig und überall wurden andere Sehenswürdigkeiten empfohlen. Schnell war klar: Alles würde ich während meiner Reise nicht schaffen. Deshalb habe ich mich auf die Highlights konzentriert, die mich persönlich am meisten angesprochen haben – und genau diese Entscheidung war rückblickend goldrichtig.

Nach mehreren Tagen in Seoul kann ich gut verstehen, warum die südkoreanische Hauptstadt für viele das Highlight einer Rundreise durch Südkorea ist. Zwischen historischen Palästen, traditionellen Hanok-Dörfern, modernen Stadtvierteln und lebhaften Streetfood-Märkten wartet hinter jeder Ecke ein neuer Eindruck.

Vor dem Gyeongbokgung Palast in Seoul erhebt sich eine mehrstöckige Pagode über der weißen Mauer, während ein Besucher über den Hof geht.
National Folk Museum of Korea
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In diesem Beitrag zeige ich dir die Seoul Highlights, die ich selbst besucht habe und die mich besonders begeistert haben. Außerdem stelle ich dir einige Sehenswürdigkeiten vor, die ich bei meinem nächsten Besuch unbedingt nachholen möchte. So bekommst du einen ehrlichen Überblick und kannst deine eigene Route ganz nach deinen Interessen zusammenstellen.

Falls du deine Reise gerade erst vorbereitest, findest du in meinen Reisetipps für Südkorea viele praktische Informationen – von der Einreise über Geld bis hin zu Transport und Packliste.

Meine Seoul Highlights auf einen Blick

Falls du nur wenig Zeit hast, gehören diese Seoul Highlights für mich zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

  • Gyeongbokgung Palast
  • Bukchon Hanok Village
  • Insadong
  • Cheonggyecheon
  • Myeongdong
  • N Seoul Tower
  • Gwangjang Market
  • Gangnam
  • COEX Mall mit der Starfield Library
  • Hongdae
  • NANTA Show
  • DMZ als Tagesausflug

Planst du eine längere Reise? Dann findest du in meiner 12-tägigen Korea-Reiseroute eine komplette Rundreise inklusive Seoul, Busan und Jeju Island.

Luftaufnahme von Seoul mit Wolkenkratzern und Bergen im Hintergrund während des Sonnenuntergangs.
Blick vom N Tower Seoul

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Damit deine Reise entspannt verläuft, lohnt es sich, einige Dinge bereits vorab zu reservieren. Besonders beliebte Hotels, die DMZ-Tour und die NANTA Show sind häufig früh ausgebucht.

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Historische Seoul Highlights für deinen ersten Tag

Gerade wenn du zum ersten Mal in Seoul bist, würde ich den ersten Tag ganz dem historischen Zentrum widmen. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen erstaunlich nah beieinander und lassen sich wunderbar zu Fuß miteinander verbinden. Für mich war das der perfekte Einstieg, weil ich dadurch direkt einen guten Eindruck von der Geschichte und Kultur Südkoreas bekommen habe.

Gyeongbokgung Palast – Seouls beeindruckendstes Wahrzeichen

Für mich war der Gyeongbokgung Palast der perfekte Start, um Seoul kennenzulernen. Er ist nicht nur der größte der fünf Königspaläste, sondern gehört auch zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Da ich direkt in Bukchon übernachtet habe, konnte ich den Palast bequem zu Fuß erreichen.

Ich war bereits am Vormittag dort. Zu dieser Zeit war es noch angenehm ruhig und ich konnte die weitläufige Anlage ganz entspannt erkunden. Besonders beeindruckt haben mich die kunstvoll gestalteten Gebäude, die großen Innenhöfe und die Berge im Hintergrund, die dem Palast eine wunderschöne Kulisse verleihen.

Ein weiteres Highlight ist die traditionelle Wachablösung am Haupteingang. Wenn es zeitlich passt, solltest du sie dir unbedingt ansehen. Gerade beim ersten Besuch gehört sie für mich einfach dazu.

Mehrere Personen in traditionellen koreanischen Trachten stehen vor einem historischen Gebäude in Südkorea.
Gyeongbokgung Palast in Seoul

Mein Tipp: Viele Besucher leihen sich für den Besuch einen Hanbok aus. Dadurch entstehen nicht nur schöne Erinnerungsfotos, sondern bei vielen Palästen erhältst du mit traditioneller Kleidung sogar kostenlosen Eintritt.

Wenn du Fotos im Hanbok machen möchtest, würde ich den Verleih vorher reservieren. Rund um den Gyeongbokgung gibt es zwar viele Anbieter, die beliebten Modelle sind aber schnell vergeben.  

Ich würde für den Besuch mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. So bleibt genügend Zeit, die Anlage ohne Hektik zu erkunden.

Geführte Tour durch das historische Seoul

Wenn du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem an einem Tag entdecken möchtest, kann ich dir auch eine geführte Tour empfehlen. Dabei besuchst du unter anderem den Gyeongbokgung-Palast, das Bukchon Hanok Village, den Gwangjang Market und weitere Highlights. Gerade beim ersten Besuch ist das eine entspannte Möglichkeit, mehr über die Geschichte und Kultur Seouls zu erfahren.

Bukchon Hanok Village – traditionelle Häuser mitten in Seoul

Für mich gehört Bukchon zu den schönsten Orten in ganz Seoul. Die schmalen Gassen, die liebevoll erhaltenen Hanok-Häuser und die kleinen Aussichtspunkte vermitteln einen spannenden Eindruck davon, wie Seoul früher einmal ausgesehen hat.

Ich habe sogar drei Nächte in einem traditionellen Hanok mitten in Bukchon übernachtet. Dadurch konnte ich das Viertel nicht nur tagsüber erleben, sondern auch früh morgens und am Abend, wenn die meisten Tagesbesucher schon wieder verschwunden waren. Gerade diese ruhigen Stunden haben mir besonders gut gefallen und haben noch einmal eine ganz andere Seite von Bukchon gezeigt.

Gerade früh morgens hatte ich das Gefühl, das Viertel fast für mich allein zu haben.

Besonders schön fand ich den Blick über die traditionellen Dächer mit den modernen Hochhäusern im Hintergrund. Genau diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart macht Seoul für mich so besonders.

Da viele der Hanok-Häuser noch heute bewohnt werden, solltest du dich beim Spaziergang möglichst ruhig verhalten und Rücksicht auf die Anwohner nehmen.

Eingang eines traditionellen koreanischen Hauses mit Holzverkleidung und dekorativen Elementen.
Hanok Unterkunft in Bukchon Village

Mein Tipp: Nimm dir Zeit und verlasse auch einmal die bekanntesten Wege. Schon wenige Meter abseits der beliebten Fotospots wird es deutlich ruhiger und du kannst das Viertel viel entspannter genießen.

Wenn du genügend Zeit hast, kann ich dir sogar eine Übernachtung in einem Hanok empfehlen. Für mich war das eine der schönsten Erfahrungen in Seoul, weil ich Bukchon dadurch in einer viel ruhigeren Atmosphäre erleben konnte.

Welche Stadtteile sich für deinen Aufenthalt eignen und welche Hotels ich empfehlen kann, zeige ich dir in meinem Artikel Wo in Seoul übernachten? Die besten Viertel & Hotels

Insadong – perfekt für eine entspannte Pause

Nach meinem Spaziergang durch das Bukchon Hanok Village ging es für mich weiter nach Insadong. Das Viertel liegt direkt daneben und lässt sich bequem zu Fuß erreichen. Deshalb würde ich diese drei Sehenswürdigkeiten immer miteinander verbinden.

Insadong hat mir sofort gefallen. Zwischen kleinen Kunstgalerien, traditionellen Teehäusern, Souvenirgeschäften und gemütlichen Cafés herrscht eine deutlich entspanntere Atmosphäre als in den großen Einkaufsvierteln der Stadt.

Ich bin einfach ohne festes Ziel durch die Straßen geschlendert und habe immer wieder kleine Geschäfte entdeckt. Gerade wenn du noch Mitbringsel suchst oder zwischendurch eine Pause einlegen möchtest, ist Insadong genau der richtige Ort.

Mein Tipp: Gönn dir hier eine kleine Kaffee- oder Teepause. Nach dem Besuch der historischen Sehenswürdigkeiten war das für mich der perfekte Ort, um kurz durchzuatmen, bevor es weiterging.

Belebte Straße mit Geschäften, Bäumen und Fußgängern in einer urbanen Umgebung.
Insadong Viertel

Das Zentrum von Seoul

Nach den historischen Sehenswürdigkeiten lohnt sich ein Spaziergang in Richtung Stadtzentrum. Dort zeigt sich Seoul noch einmal von einer ganz anderen Seite. Zwischen modernen Einkaufsstraßen, einem renaturierten Fluss und lebhaften Streetfood-Märkten wechseln sich Ruhe und Trubel ständig ab.

Cheonggyecheon – eine kleine Auszeit mitten in der Großstadt

Der Cheonggyecheon hat mich überrascht. Mitten zwischen den Hochhäusern verläuft dieser renaturierte Bach, an dessen Ufer Spazierwege angelegt wurden. Obwohl rundherum das geschäftige Seoul pulsiert, wirkt es hier deutlich ruhiger.

Gerade an warmen Tagen sitzen viele Menschen am Wasser, machen eine kurze Pause oder spazieren entlang des Bachs. Ich fand es angenehm, nach den vielen Eindrücken der Stadt einfach ein Stück am Wasser entlangzulaufen.

Mein Tipp: Wenn du ohnehin zwischen Insadong, Gwangjang Market oder Myeongdong unterwegs bist, kannst du den Cheonggyecheon wunderbar in deinen Spaziergang einbauen.

Gwangjang Market – Streetfood gehört einfach zu Seoul dazu

Natürlich durfte während meiner Reise auch der Gwangjang Market nicht fehlen. Der Markt zählt zu den bekanntesten Streetfood-Märkten in Seoul und ist ein großartiger Ort, um die koreanische Küche kennenzulernen.

Schon beim Betreten herrscht reges Treiben. Überall wird frisch gekocht, gebraten und serviert. Die Auswahl ist riesig und genau das macht den Besuch so spannend.

Ich persönlich finde, dass man hier nicht nur zum Essen herkommt. Es macht genauso viel Spaß, den Köchinnen und Köchen bei der Zubereitung zuzusehen und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Wenn du gerne neue Gerichte ausprobierst, bist du hier genau richtig.

Mein Tipp: Bestelle lieber mehrere kleine Gerichte statt einer großen Mahlzeit. So kannst du deutlich mehr Spezialitäten probieren und bekommst einen besseren Eindruck von der koreanischen Küche.

Streetfood mit einem Guide entdecken

Wenn du die koreanische Küche besser kennenlernen möchtest, lohnt sich auch eine geführte Food-Tour über den Gwangjang Market. Dabei probierst du verschiedene Spezialitäten und erfährst nebenbei mehr über die koreanische Esskultur – ideal, wenn du zum ersten Mal in Seoul bist.

Wenn du Seoul mit Kindern besuchst, findest du dort übrigens ebenfalls viele Gerichte, die auch bei jüngeren Reisenden gut ankommen. Weitere Ideen findest du in meinem Artikel über Südkorea mit Kindern.

Myeongdong – Seouls bekanntestes Einkaufsviertel

Myeongdong gehört zu den bekanntesten Stadtvierteln der Hauptstadt und war für mich vor allem am Abend spannend. Dann füllen sich die Straßen mit unzähligen Streetfood-Ständen, Menschen und bunten Leuchtreklamen.

Auch wenn Shopping nicht ganz oben auf deiner Liste steht, lohnt sich ein Spaziergang durch das Viertel. Neben Kosmetikgeschäften findest du hier zahlreiche Restaurants, Cafés und kleine Snacks für zwischendurch.

Mir hat besonders gefallen, dass hier ständig etwas los ist. Gleichzeitig ist Myeongdong deutlich touristischer als viele andere Stadtteile. Das solltest du vor deinem Besuch wissen.

Mein Tipp: Ich würde Myeongdong erst am späten Nachmittag oder Abend besuchen. Dann ist die Atmosphäre am lebendigsten und viele Streetfood-Stände haben geöffnet.

Bunte Neonreklamen und beleuchtete Schilder in einer urbanen Nachtlandschaft.
Meyongdong Viertel

N Seoul Tower – Seoul von oben erleben

Für mich gehörte der N Seoul Tower unbedingt auf die Liste der Seoul Highlights. Deshalb habe ich den Besuch ganz bewusst für den späten Nachmittag geplant – und das würde ich jederzeit wieder so machen.

Von der Aussichtsplattform konnte ich Seoul zunächst bei Tageslicht überblicken. Nach und nach ging die Sonne unter und überall in der Stadt begannen die Lichter zu leuchten. Gerade dieser Übergang vom Tag zur Nacht hat den Besuch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Erst von hier oben wird einem bewusst, wie riesig Seoul eigentlich ist.

Rund um den Turm gibt es außerdem mehrere Spazierwege und Aussichtspunkte. Selbst wenn du nicht auf die Aussichtsplattform möchtest, lohnt sich der Besuch meiner Meinung nach.

Mein Tipp: Ich würde den N Seoul Tower am späten Nachmittag besuchen. So kannst du die Aussicht sowohl bei Tageslicht als auch am Abend genießen.

Anschließend bin ich nach Myeongdong gefahren und habe den Tag dort mit Streetfood und einem Bummel durch die beleuchteten Straßen ausklingen lassen. Diese Kombination hat für mich perfekt funktioniert und ich würde sie genauso wieder planen.

Namsan Seoul Tower auf dem Namsan-Berg mit Seilbahnen und bewaldeter Umgebung.
Blick auf den Seoul Tower

Moderne Seoul Highlights erleben

Nach meinem ersten Tag im historischen Zentrum wollte ich auch die moderne Seite Seouls kennenlernen. Dafür hätte ich mir kaum einen besseren Ort als Gangnam aussuchen können.

Viele kennen den Stadtteil durch den weltbekannten Song „Gangnam Style“. Tatsächlich steckt aber viel mehr dahinter. Breite Straßen, moderne Hochhäuser, luxuriöse Geschäfte und unzählige Restaurants prägen das Bild. Gleichzeitig wirkt das Viertel erstaunlich entspannt und lädt dazu ein, einfach ohne festes Ziel loszulaufen.

Gangnam – die moderne Seite von Seoul

Ich hatte vorher erwartet, dass Gangnam sehr hektisch wirkt. Tatsächlich fand ich die Atmosphäre deutlich entspannter, als ich gedacht hatte. Während rund um den Gyeongbokgung Palast Geschichte im Mittelpunkt steht, prägen hier moderne Architektur, große Einkaufszentren und breite Boulevards das Stadtbild.

Für mich war Gangnam einer der Stadtteile, in denen man problemlos einen ganzen Tag verbringen kann. Hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen zu müssen.

Mein Tipp: Plane für Gangnam mindestens einen halben, besser einen ganzen Tag ein. So bleibt genug Zeit für die COEX Mall, den Bongeunsa Tempel, Cafés und einen gemütlichen Spaziergang durch das Viertel.

Stadtlandschaft mit modernen Wolkenkratzern und einem bunten Schriftzug 'I LOVE GANGNAM style'.
Gagnam Viertel

COEX Mall und die Starfield Library

Ein echtes Highlight in Gangnam ist die COEX Mall. Selbst wenn du gar nicht zum Shoppen nach Seoul gekommen bist, lohnt sich ein Besuch. Neben zahlreichen Geschäften findest du hier Restaurants, Cafés und verschiedene Freizeitangebote.

Der bekannteste Ort innerhalb der Mall ist ohne Frage die Starfield Library. Die meterhohen Bücherregale haben mich schon auf Fotos beeindruckt. In Wirklichkeit wirkt die Bibliothek aber noch einmal deutlich größer.

Obwohl täglich viele Besucher hierherkommen, herrscht eine angenehm ruhige Atmosphäre. Ich fand es schön, einfach einen Moment stehen zu bleiben und das besondere Ambiente auf mich wirken zu lassen.

Für mich gehört die Starfield Library deshalb definitiv zu den schönsten Fotospots in Seoul.

Mein Tipp: Komm möglichst nicht direkt am Wochenende oder am späten Nachmittag. Dann wird es meist deutlich voller als am Vormittag.

Innenansicht einer modernen Bibliothek mit hohen Bücherregalen und einem auffälligen Dachmuster.
Starfield Bibliothek in Seoul

Bongeunsa Tempel – Ruhe mitten in Gangnam

Nur wenige Schritte von der COEX Mall entfernt liegt der Bongeunsa Tempel. Gerade dieser Kontrast hat mich beeindruckt. Auf der einen Straßenseite stehen moderne Hochhäuser und eines der größten Einkaufszentren der Stadt, auf der anderen erwartet dich eine ruhige Tempelanlage.

Für mich zeigt kaum ein Ort die Gegensätze Seouls besser als Bongeunsa. Selbst wenn du nur eine halbe Stunde Zeit hast, lohnt sich ein kurzer Abstecher.

Mein Tipp: Besuche den Tempel direkt vor oder nach der COEX Mall. Beide Sehenswürdigkeiten liegen praktisch nebeneinander und lassen sich ideal miteinander verbinden.

Seolleung – königliche Gräber mitten in Gangnam

Nach unserem Besuch der COEX Mall und des Bongeunsa Tempels sind wir noch zum Seolleung-Park gelaufen. Dort befinden sich die Königsgräber von König Seongjong und seiner Frau – ein überraschend ruhiger Ort mitten im modernen Gangnam.

Nach den belebten Straßen und Einkaufszentren war der Park für uns eine willkommene Abwechslung. Die gepflegten Wege, die weitläufigen Grünflächen und die historischen Grabanlagen schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Kaum zu glauben, dass sich dieser Ort nur wenige Minuten von den Hochhäusern entfernt befindet.

Mein Tipp: Wenn du Gangnam einen ganzen Tag widmest, kannst du den Seolleung-Park wunderbar mit der COEX Mall und dem Bongeunsa Tempel verbinden. So erlebst du an einem Tag sowohl die moderne als auch die historische Seite des Stadtteils.

Seonjeongneung-Königsgräber in Seoul, eine UNESCO-Weltkulturerbestätte

Das junge und kreative Seoul

Neben den historischen Sehenswürdigkeiten und den modernen Geschäftsvierteln hat Seoul noch eine ganz andere Seite. Gerade Hongdae hat mir gezeigt, wie kreativ und lebendig die Stadt sein kann.

Hongdae – Cafés, Streetfood und Straßenkunst

An einem anderen Tag meiner Reise ging es für mich nach Hongdae. Das Viertel ist vor allem für seine junge Atmosphäre, die vielen Cafés, kleinen Boutiquen und das abwechslungsreiche Nachtleben bekannt.

Schon nach den ersten Metern war für mich klar, dass Hongdae ganz anders ist als Gangnam. Während dort moderne Hochhäuser und große Einkaufszentren das Stadtbild prägen, wirkt Hongdae deutlich kreativer und entspannter.

Mir hat besonders gefallen, dass es hier an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt. Kleine Geschäfte wechseln sich mit Cafés, Restaurants und Streetfood-Ständen ab. Selbst wenn du kein konkretes Ziel hast, macht es einfach Spaß, durch die Straßen zu schlendern.

Vor allem am Nachmittag und Abend wird Hongdae richtig lebendig. Straßenmusiker und Künstler sorgen für Unterhaltung und viele Menschen treffen sich hier, um gemeinsam den Abend zu verbringen.

Ich hätte problemlos noch ein paar Stunden länger durch die Straßen bummeln können.

Mein Tipp: Lass dir genügend Zeit und plane keinen festen Ablauf. Gerade in Hongdae macht es für mich den Reiz aus, einfach spontan durch die Straßen zu laufen und immer wieder neue Cafés oder kleine Geschäfte zu entdecken.

NANTA Show – eines meiner Highlights in Seoul

Am Abend stand für mich ein weiteres Highlight auf dem Programm: die NANTA Show.

Vor meinem Besuch wusste ich ehrlich gesagt nicht genau, was mich erwarten würde. Nach der Vorstellung war ich aber begeistert. Die Show verbindet Musik, Comedy, Akrobatik und Kochkunst auf eine einzigartige Art. Auch ohne Koreanisch zu sprechen, kannst du der Geschichte problemlos folgen.

Besonders gefallen hat mir, wie das Publikum immer wieder in die Aufführung einbezogen wurde. Dadurch entsteht eine lockere Atmosphäre und die knapp anderthalb Stunden vergehen wie im Flug.

Für mich war die NANTA Show eine der schönsten Abendaktivitäten in Seoul und eine tolle Abwechslung zu den klassischen Sehenswürdigkeiten.

Mein Tipp

Buche deine Tickets möglichst vorab. Gerade an Wochenenden sind viele Vorstellungen schnell ausverkauft.

Eine Person steht neben einem großen Kimchi-Fass und zwei Kochfiguren in einem Restaurant-Setting.
Nanta Show in Hongdae

DMZ – ein besonderer Tagesausflug ab Seoul

Falls du vier oder mehr Tage in Seoul verbringst, lohnt sich meiner Meinung nach auch ein Tagesausflug zur demilitarisierten Zone (DMZ).

Ich selbst habe die Tour als spannende Ergänzung zu den Sehenswürdigkeiten in Seoul empfunden. Der Besuch vermittelt noch einmal einen ganz anderen Einblick in die Geschichte der koreanischen Halbinsel und unterscheidet sich deutlich von den klassischen Stadtbesichtigungen.

Da die Teilnehmerzahl für viele Touren begrenzt ist und bestimmte Bereiche nur im Rahmen geführter Ausflüge besucht werden können, solltest du den Ausflug möglichst schon einige Zeit im Voraus buchen.

Für mich war der Ausflug eine gute Ergänzung zu den Sehenswürdigkeiten in Seoul, weil man dadurch auch die jüngere Geschichte des Landes besser versteht.

Mein Tipp: Plane für die DMZ einen kompletten Tag ein. Danach wirst du wahrscheinlich keine weitere große Sehenswürdigkeit mehr besuchen wollen.

Ausführliche Informationen zur Tour, den einzelnen Stationen und meinen Erfahrungen findest du in meinem ausführlichen DMZ-Blogbeitrag zur Tour.

Diese Seoul Highlights stehen auf meiner Liste für den nächsten Besuch

Obwohl ich mehrere Tage in Seoul verbracht habe, gibt es noch einige Sehenswürdigkeiten, die ich diesmal einfach nicht mehr geschafft habe. Die Stadt ist so vielseitig, dass man längst nicht alles bei einer Reise entdecken kann.

Die folgenden Orte habe ich selbst noch nicht besucht. Sie stehen aber ganz oben auf meiner Liste für meinen nächsten Aufenthalt und werden von vielen Reisenden empfohlen.

Han River – den Abend wie die Einheimischen verbringen

Der Han River gehört für viele Einheimische zu den beliebtesten Orten in Seoul. Entlang des Flusses laden zahlreiche Parks und Grünflächen zum Entspannen ein.

Viele holen sich im Convenience Store etwas zu essen, setzen sich mit Blick aufs Wasser ins Gras und genießen den Sonnenuntergang. Genau dieses entspannte Seoul hätte ich gerne noch erlebt und möchte ich beim nächsten Mal unbedingt nachholen.

Changdeokgung und der Secret Garden

Neben dem Gyeongbokgung zählt auch der Changdeokgung Palast zu den bedeutendsten Palästen Seouls.

Besonders bekannt ist der Secret Garden, eine weitläufige Gartenanlage, die nur im Rahmen einer Führung besucht werden kann. Viele Reisende bezeichnen ihn sogar als den schönsten Palast der Stadt.

Da ich bei meiner ersten Reise bereits viel Zeit im Gyeongbokgung verbracht habe, musste ich mich entscheiden. Beim nächsten Besuch möchte ich Changdeokgung deshalb unbedingt erkunden.

Deoksugung

Der Deoksugung Palast ist vor allem für seine traditionelle Wachablösung und die besondere Mischung aus koreanischer und westlicher Architektur bekannt.

Durch seine zentrale Lage lässt er sich gut mit einem Spaziergang durch das Stadtzentrum verbinden und steht deshalb ebenfalls auf meiner Liste.

Lotte World Tower

Mit seinen 555 Metern gehört der Lotte World Tower zu den höchsten Gebäuden der Welt.

Von der Aussichtsplattform „Seoul Sky“ soll sich ein beeindruckender Blick über die Millionenmetropole bieten. Da ich den N Seoul Tower bereits besucht habe, habe ich mich diesmal gegen einen zweiten Aussichtspunkt entschieden. Sollte ich noch einmal nach Seoul reisen, würde ich den Lotte World Tower aber gerne besuchen und beide Aussichten miteinander vergleichen.

Dongdaemun Design Plaza

Die futuristische Architektur der Dongdaemun Design Plaza macht sie zu einem der bekanntesten Fotomotive der Stadt.

Neben wechselnden Ausstellungen finden hier regelmäßig Designmärkte und Veranstaltungen statt. Gerade wenn du dich für Architektur oder Design interessierst, könnte sich ein Besuch lohnen.

So würde ich meine Zeit in Seoul planen

Rückblickend würde ich die Seoul Highlights nicht einfach der Reihe nach besuchen, sondern nach Stadtteilen aufteilen. Dadurch sparst du Zeit und musst nicht ständig quer durch die Stadt fahren.

So würde ich meine Tage heute planen:

TagHighlights
Tag 1Gyeongbokgung, Bukchon Hanok Village, Insadong und Cheonggyecheon
Tag 2Gwangjang Market, Myeongdong und zum Sonnenuntergang auf den N Seoul Tower
Tag 3Gangnam, COEX Mall, Bongeunsa und am Abend nach Hongdae
OptionalDMZ oder weitere Sehenswürdigkeiten wie den Han River

Eine ausführliche Planung mit Uhrzeiten, Metro-Verbindungen, Restauranttipps und einer detaillierten Route findest du in meinem Artikel 3 Tage Seoul: Perfekte Route für deinen ersten Besuch.

Die Bronze-Statue von Sejong dem Großen steht auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul vor dramatischem Himmel und moderner Architektur.
Statue von König Sejong dem Großen auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul

Welche Seoul Highlights solltest du auf keinen Fall verpassen?

Wenn du zum ersten Mal nach Seoul reist, würde ich diese Sehenswürdigkeiten priorisieren:

  • Gyeongbokgung Palast
  • Bukchon Hanok Village
  • Insadong
  • Myeongdong
  • N Seoul Tower
  • Gangnam
  • COEX Mall mit der Starfield Library
  • Hongdae
  • Gwangjang Market

Mit diesen Highlights bekommst du einen sehr guten Eindruck von den unterschiedlichen Seiten der Stadt – von historischen Palästen über moderne Stadtviertel bis hin zu Streetfood und Kultur.

FAQ zu den Seoul Highlights

Lohnt sich Seoul beim ersten Besuch in Südkorea?

Für mich ganz klar ja. Seoul verbindet Geschichte, moderne Architektur, Streetfood und Kultur wie kaum eine andere Stadt. Gerade für eine erste Südkorea-Reise finde ich die Hauptstadt den idealen Ausgangspunkt.

Wie viele Tage sollte man für Seoul einplanen?

Meiner Erfahrung nach solltest du mindestens drei volle Tage einplanen. So kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ruhe erkunden. Wenn du zusätzlich einen Ausflug zur DMZ oder weitere Stadtteile entdecken möchtest, würde ich eher vier bis fünf Tage empfehlen.

Was sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Seoul?

Zu den bekanntesten Highlights gehören der Gyeongbokgung Palast, das Bukchon Hanok Village, Myeongdong, der N Seoul Tower, Gangnam, die Starfield Library, Hongdae und der Gwangjang Market.

Lohnt sich Gangnam?

Ja, auf jeden Fall. Mich hat überrascht, wie entspannt das Viertel trotz seiner modernen Hochhäuser wirkt. Wenn du genügend Zeit hast, solltest du mindestens einen halben Tag für Gangnam einplanen.

Ist die Starfield Library kostenlos?

Ja, der Besuch der Starfield Library in der COEX Mall ist kostenlos. Auch wenn du nicht shoppen möchtest, lohnt sich ein kurzer Abstecher.

Falls du dir noch unsicher bist, wie viele Tage du insgesamt für Südkorea einplanen solltest, hilft dir mein Vergleich verschiedener Reisedauern weiter:

Frau in schwarzer Kleidung, die an einem roten und grauen traditionellen Gebäude entlanggeht.
Eine Korea Reise ist unvergesslich und voller Eindrücke.

Mein Fazit zu den Seoul Highlights

Wenn ich an meine Reise zurückdenke, sind es vor allem die Gegensätze, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Morgens durch einen jahrhundertealten Königspalast zu spazieren, wenige Stunden später zwischen modernen Hochhäusern in Gangnam zu stehen und den Abend mit Streetfood in Myeongdong ausklingen zu lassen – genau diese Abwechslung macht für mich den besonderen Reiz von Seoul aus.

Besonders gefallen hat mir, dass jeder Stadtteil seinen ganz eigenen Charakter hat. Dadurch fühlt sich kein Tag wie der andere an und es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Auch wenn ich längst nicht alle Seoul Highlights geschafft habe, steht für mich fest: Das war ganz sicher nicht mein letzter Besuch in Südkorea. Beim nächsten Mal möchte ich den Han River erleben, weitere Paläste besuchen und noch tiefer in die Stadt eintauchen.

Bei meiner Rundreise habe ich neben Seoul auch Busan und Jeju Island besucht. Falls du mehrere Regionen kombinieren möchtest, findest du hier meine komplette Reiseroute:

Wenn du deine Reise planst, nimm dir möglichst genügend Zeit. 

Seoul ist für mich eine Stadt, die man nicht einfach nur besucht. Sie lebt von ihren unterschiedlichen Vierteln, den vielen kleinen Eindrücken zwischendurch und den Gegensätzen, die man überall erlebt. Genau deshalb weiß ich schon heute, dass ich irgendwann zurückkommen werde.

Weitere Tipps zu Korea

Planst du gerade deine erste Reise? Dann könnten auch diese Artikel für dich hilfreich sein:

Reisetipps & Links
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