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Kölner Dom Besichtigung – alles was Du wissen solltest

Last Updated on 31. Januar 2022 by Mandy Mill

Der Kölner Dom zieht täglich Menschen aus nah und fern für eine Besichtigung an. Die beiden Türme des Doms ragen hoch und stolz über Köln und sind das Wahrzeichen der Stadt. Dieser Beitrag ist dem Kölner Dom gewidmet und beinhaltet alles was Du wissen solltest vor Deiner Besichtigung.  

Blick über Köln
Blick über Köln

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Lage und Eintrittspreise vom Kölner Dom

Der Kölner Dom liegt direkt neben dem Hauptbahnhof in der Altstadt. Durch die beeindruckende Größe ist der Dom schon von weitem zu sehen. Für Besichtigungen ist die Welterbestätte von Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr, sonntags zwischen 13 und 16 Uhr geöffnet.

Kölner Dom
Kölner Dom

Anschrift: Domkloster 4, 50667 Köln – offizielle Webseite                              

Eine Besichtigung vom Kölner Dom ist kostenfrei. Die Süd-Turmbesteigung kostet 6 Euro pro Person sowie die Schatzkammer kostet ebenfalls 6 Euro pro Person. Allerdings gibt es ein Kombiticket für 9 Euro pro Person, welches den Zutritt zu beidem gewährt. (Preise-Stand 2022)

Kölner Dom – ein wenig Geschichte                       

Der Bau des Kölner Doms dauerte über viele Jahrhunderte hinweg an. Obwohl der Bau des kirchlichen Gebäudes bereits 1248 begann, wurden die beiden Türme erst 1880 fertiggestellt.

Vor der heutigen Kathedrale wurde die Kirche im 9. Jahrhundert errichtet. Allerdings wurde bald beschlossen, dass das Gebäude nicht groß genug war, um die Reliquien der biblischen Heiligen Drei Könige zu beherbergen. Zudem brannte die Kirche dann bei Abbrucharbeiten im Jahr 1248 ab. Und im selben Jahr am 15. August 1248 wurde der Grundstein für das heutige Bauwerk gelegt. Über sieben Jahrhunderte wurde an diesem Projekt gebaut, aber auch umgestaltet. Aus Mangel an finanziellen Mitteln hat man den Bau dann schließlich 1473 erst einmal eingestellt aber dennoch wurde die unvollendete Kathedrale genutzt.

Kölner Dom Besichtigung
beeindruckender Dom

Der Nordturm war so gut wie nicht vorhanden und der Südturm wurde von einem Baukran überschattet. Erst im 19. Jahrhundert wurde schließlich mit modernerer Technologie die Kathedrale in der Zeit von 1842 bis 1880 fertiggestellt. Im zweiten Weltkrieg wurde der Kölner Dom dann durch zahlreiche Bomben schwer zerstört. Glücklicherweise hatte man bedeutende Relikte sowie auch Fenster vorab eingelagert. Somit konnte der Dom fast vollständig wieder aufgebaut werden. Noch heute werden immer wieder Teil des Doms restauriert um das Weltkulturerbe für zukünftige Generationen zu erhalten.

Tipp: Wenn Du tiefer in die Geschichte des Kölner Doms eintauchen möchtest, empfehle ich Dir  diese Führung am Dom und durch die Altstadt* zu buchen.

Kölner Dom Besichtigung – die Highlights

Der Kölner Dom steht bei vielen Besuchern ganz oben auf der Besichtigungsliste. Immerhin ist der Dom die größte gotische Kirche Nordeuropas, die höchste zweigeschossige Kirche der Welt sowie die zweithöchste Kirche in Europa. In dem 157 Meter hohen Bauwerk befinden sich bedeutende Schätze sowie einige der wichtigsten biblischen Kunstwerke in Europa.

Der Schrein der Heiligen Drei Könige

Der Schrein der Heiligen Drei Könige gilt als der größte Reliquienschrein der westlichen Welt. Die Reliquien (oder „sterblichen Überreste“, wie sie auch genannt werden) wurden von Friedrich Barbarossa aus Mailand mitgebracht und dem damaligen Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel, im Jahr 1164 geschenkt. Heute befindet sich der Schrein in einem vergoldeten Gehäuse, das von Nikolaus von Verdun entworfen sowie in den 1220er Jahren vollendet wurde, hinter dem Hochaltar des Doms.

Schrein der drei Heiligen Könige
Schrein der drei Heiligen Könige

Mittelalterliche Fenster des Kölner Doms

Die mittelalterlichen Fenster des Kölner Doms wurden vor den Luftangriffen der Alliierten im Jahr 1944 entfernt, so dass die beeindruckenden Glasmalereien bis heute erhalten geblieben sind. Einige der Fenster stammen aus dem 14. Jahrhundert und lassen sich anhand der verschiedenen Wappen datieren. An anderer Stelle in der Kathedrale befindet sich eines der ältesten biblischen Glasfenster in Europa.

Altar
Altar

Schatzkammer der Kathedrale

Auch im Kölner Dom gibt es eine kleine Schatzkammer. Dort lagern einige der bestgehüteten Schätze des Kirchengebäudes. Gegen eine Gebühr kannst Du die Domschatzkammer besichtigen. Im Inneren befinden sich heilige Reliquien sowie Kunstwerke aus Bronze, Silber und Gold.

Größte schwingende Glocke der Welt

Der Südturm beherbergt die größte schwingende Glocke der Welt. Es sit möglich die Petersglocke zu besichtigen, allerdings müssen die Besucher die 533 Stufen bis zur Spitze des Südturms hinaufsteigen. Die Glocke wiegt 24 Tonnen und läutet nur zu besonderen Anlässen wie Neujahr und Weihnachten.

interessanter Fakt: Der Nordturm ist 7 cm höher als der Südturm.

Wann ist die beste Zeit den Kölner Dom zu besichtigen?

Der Kölner Dom ist das meistbesuchte Wahrzeichen Deutschlands. Um eine lange Wartezeit zu vermeiden, plane Deine Besichtigung möglichst morgens und für einen Wochentag. Besonders an Samstagen ist der Andrang groß und es kommt oft zu langen Wartezeiten.

Fassade Kölner Dom Besichtigung
Details der Fassade

interessanter Fakt: Die Fassade des Doms ist nicht (wie vielleicht angenommen) schmutzig. Das Sandstein Material, aus dem die Kirche gebaut ist, reagiert mit dem schwefelhaltigen Regen. Dies gibt der Domfassade diesen dunkelgrauen Farbton.

Kölner Dom Besichtigung – ein Muss!

Der Dom ist das Wahrzeichen von Köln. Zwar ist das Bauwerk auch von außen ein grandioser Anblick, jedoch ist ein Köln Besuch nicht komplett ohne eine Besichtigung des Doms auch von Innen mit seinen bedeutenden Relikten. Der Eintritt ist sogar kostenfrei, daher gibt es eigentlich keine Ausrede sich eine Kölner Dom Besichtigung entgehen zu lassen. 

Kölner Dom
Kölner Dom Besichtigung im Winter

Plane Deine Städtereise und lese auch meinen Beitrag Die besten Köln Sehenswürdigkeiten und Tipps für 2 Tage.

2 Gedanken zu „Kölner Dom Besichtigung – alles was Du wissen solltest“

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