Mandys Abenteuerwelt

Light-Seeing Berlin bei Nacht: Top oder Flop?

Das Festival of Lights ist eine Veranstaltung mit Lichtershows in Berlin. Für zehn Tage im Oktober wird Berlin bei Nacht richtig in Szene gesetzt. Bereits seit 2008 erleuchtet die Stadt einmal im Jahr und zeigt auf den Wahrzeichen eindrucksvolle Lichter-Shows. Auch in diesem Jahr bin ich wieder im Stadtzentrum Berlin unterwegs, zusammen mit Massen an Menschen. Jahr für Jahr gewinnt dieses Ereignis mehr und mehr an Besuchern. Blöderweise entscheide ich mich für den Samstag Abend für das „Light-Seeing“. Es ist besonders voll überall, ein Durchkommen kaum möglich.

entäuschende Lichtershow Berlin am Fernsehturm

Ich starte am Alexanderplatz mit dem Fernsehturm. Normalerweise ist die Lichtershow untermalt mit Musik und Sound, aber der Ton ist kaum hörbar, dass schmälert die Eindrücke stark. Verglichen mit dem letzten Jahr ist die Show nicht gerade eindrucksvoll. Der Fernsehturm gleicht einer riesigen Werbetafel. Das „Out-of-Space“-Thema gefällt mir gar nicht. Nur Netflix bleibt mir im Gedächtnis, denn es wurde oft genug eingespielt. Schnell gehe ich weiter zum Berliner Dom.

Berlin bei Nacht am Dom

Die Show am Dom ist gerade zu ende, so verlassen die meisten Besucher den Lustgarten und ich finde einen guten Platz für die nächste Show. Erwartungsvoll warte ich 5 Minuten und es geht los. Die Show startet gut, aber auch hier gefällt mir die Show vom letzten Jahr deutlich besser.

der Bebelplatz erleuchtet

Universitätsbibliothek

Nicht ganz so motiviert laufe ich nun weiter Richtung Humboldt-Uni. Baustellen blockieren die Gehwege, Menschenstaus entstehen und der geplante gemütliche Spaziergang wird zur Tortur. Ich verzichte auf die Universität und gehe direkt zum Bebelplatz. Hier werden gleich vier Gebäude erleuchtet. Das Hotel de Rome, die Hedwigskirche, die Staatsoper und die Universitätsbibliothek. Hier verweile ich länger, denn es gefällt mir gut. Der Platz ist groß genug für die Massen an Besuchern und ich kann mich relativ frei bewegen zum Fotografieren. Der Bebelplatz ist für mich das Highlight des Abends.

Hotel de Rome

 

Lichtershows ohne Showeffekt

Am Gendarmenmarkt wird der französische Dom beleuchtet, leider weder spektakulär noch gibt es hier eine Show. Ein Foto lohnt sich hier nicht. Als finalen Stopp geht es zum Brandenburger Tor. Der Ton ist hier auch sehr leise. Die Show ist nicht aufregend. Enttäuscht fahre ich nach Hause, mehr mag ich mir dieses Mal nicht ansehen. Ist zu hoffen, dass es nächstes Jahr wieder besser ist. Die zehn Tage der Erleuchtung Berlins sind besonders schöne Tage, auch wenn die Shows dieses Mal nicht so gut waren wie in den letzten Jahren, war dieses Jahr dennoch alles schön anzusehen.

Warst Du auch dieses Jahr dabei? Was war Dein Eindruck von den Shows? Ich freue mich auf Dein Kommentar!

Du magst es bunt? Na dann auf zum Teufelsberg!

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