Der Parque das Nações zeigt eine ganz andere Seite von Lissabon. Statt historischer Gassen, alter Straßenbahnen und bunter Häuser erwarten dich hier moderne Architektur, weitläufige Promenaden am Tejo und einige interessante Sehenswürdigkeiten. Das ehemalige Expo-Gelände liegt etwas außerhalb des historischen Stadtzentrums und eignet sich gut für einen abwechslungsreichen Ausflug.
Für mich war das Ozeanarium ursprünglich der Hauptgrund, den Parque das Nações zu besuchen. Doch auch die Wassergärten und die Fahrt mit der Seilbahn haben unseren Ausflug bereichert. Besonders der Blick aus der Gondel auf den Tejo und die moderne Architektur war eine schöne Abwechslung zum klassischen Lissabon.
In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Sehenswürdigkeiten im Parque das Nações auf dich warten, was sich meiner Erfahrung nach lohnt und wie du deinen Besuch am besten planst.

Inhaltsübersicht
Für Eilige: Parque das Nações in Lissabon
- Die schönsten Sehenswürdigkeiten: Ozeanarium, Telecabine Lisboa, Wassergärten, Uferpromenade und Vasco-da-Gama-Turm.
- Zeit einplanen: Für einen Spaziergang und die wichtigsten Highlights reichen etwa 2 bis 3 Stunden. Möchtest du zusätzlich das Ozeanarium besuchen, würde ich mindestens einen halben Tag einplanen.
- Anreise: Am einfachsten erreichst du den Parque das Nações mit der roten Metrolinie bis zur Station Oriente.
- Mein persönlicher Tipp: Besonders schön fand ich die Kombination aus Ozeanarium, Wassergärten und einer Fahrt mit der Seilbahn.
- Lohnt sich der Besuch? Ja, vor allem wenn du neben den historischen Vierteln auch die moderne Seite von Lissabon kennenlernen möchtest.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten im Parque das Nações
Der Parque das Nações erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Tejo. Zwischen modernen Wohnhäusern, Bürogebäuden und weitläufigen Plätzen findest du einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten im neueren Teil von Lissabon.
Besonders bekannt ist der Stadtteil für das Ozeanarium, die Seilbahn Telecabine Lisboa und den markanten Vasco-da-Gama-Turm. Aber auch die Uferpromenade, die Wassergärten und die verschiedenen Kunstwerke machen einen Spaziergang abwechslungsreich.
Wir haben den Besuch vor allem mit dem Ozeanarium verbunden und anschließend noch weitere Ecken des ehemaligen Expo-Geländes entdeckt. Gerade diese Mischung aus modernen Gebäuden, Kunst und dem Blick auf den Tejo hat mir gut gefallen.
Ozeanarium Lissabon: Ein Highlight im Parque das Nações
Ich gebe zu, das Ozeanarium war ursprünglich meine Hauptmotivation, überhaupt in den Parque das Nações zu fahren. Das große Aquarium gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Lissabon und ist besonders für Familien mit Kindern ein interessantes Ausflugsziel.
Schon das Gebäude ist außergewöhnlich. Es steht direkt am Wasser und ist über Stege mit dem Ufer verbunden. Im Inneren erwartet dich ein riesiges zentrales Aquarium mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt.
Hier kannst du unter anderem Haie, Rochen und zahlreiche Fischarten beobachten. Außerdem gibt es weitere Lebensräume mit Pinguinen, Seeottern und anderen Meeresbewohnern zu entdecken.
Besonders schön finde ich, dass sich das Ozeanarium nicht nur auf die Ausstellung der Tiere beschränkt. Auch der Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner spielt eine wichtige Rolle.
Wenn du das Ozeanarium besuchen möchtest, würde ich etwa zwei Stunden einplanen. Mit Kindern oder wenn du dir die einzelnen Ausstellungen in Ruhe ansehen möchtest, kann der Besuch auch länger dauern.

Praktische Informationen zum Ozeanarium Lissabon
- Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 20 Uhr, letzter Einlass um 19 Uhr. An einzelnen Feiertagen gelten abweichende Zeiten.
- Eintritt: Erwachsene zahlen je nach Besuchszeit zwischen 25,50 € und 29,90 €. Für Kinder von 3 bis 12 Jahren gibt es ermäßigte Tickets.
- Besuchsdauer: Etwa 1,5 bis 2 Stunden.
- Adresse: Esplanada Dom Carlos I, Parque das Nações, Lissabon.
- Anreise: Metro bis Oriente (rote Linie), anschließend zu Fuß zum Ozeanarium.

Ozeanarium Lissabon: Eintrittskarten vergleichen
Wenn du das Ozeanarium besuchen möchtest, kannst du dein Ticket bereits vorab auswählen. So weißt du, welches Zeitfenster für deinen Besuch infrage kommt.
Jardim da Água: Die Wassergärten im Parque das Nações
Nach unserem Besuch im Ozeanarium haben wir die Wassergärten entdeckt. Der Jardim da Água gehört zu den schönen Grünanlagen im Parque das Nações und verbindet Wasser, Kunst und Landschaftsarchitektur miteinander.
Die Anlage wurde unter anderem vom Landschaftsarchitekten João Gomes da Silva und der Künstlerin Fernanda Fragateiro gestaltet. Verschiedene Wasserbecken, Skulpturen und Fliesen machen diesen Bereich zu einer interessanten Abwechslung zwischen den modernen Gebäuden.
Für mich war der Jardim da Água eine schöne Entdeckung nach dem Ozeanarium. Wenn du ohnehin in diesem Teil des Parque das Nações unterwegs bist, lohnt es sich, hier einen kleinen Zwischenstopp einzulegen.
Einen weiteren interessanten Bereich, den Jardim das Ondas, haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft. Die wellenförmig gestaltete Grünanlage liegt ebenfalls im Parque das Nações und lässt sich gut mit einem Spaziergang entlang des Tejo verbinden.

Telecabine Lisboa: Seilbahnfahrt im Parque das Nações
Nach unserem Spaziergang durch den Parque das Nações wollten wir den modernen Stadtteil auch einmal von oben sehen. Deshalb entschieden wir uns für eine Fahrt mit der Telecabine Lisboa.
Die Seilbahn verläuft auf einer Strecke von rund 1,2 Kilometern parallel zum Tejo. Die Fahrt dauert etwa 8 bis 12 Minuten und verbindet zwei Stationen. Die Südstation liegt in der Nähe des Ozeanariums, während sich die Nordstation unweit des Vasco-da-Gama-Turms befindet.
Während unserer Fahrt konnten wir die moderne Architektur des ehemaligen Expo-Geländes aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Besonders schön fand ich den Blick auf den Tejo und die beeindruckende Vasco-da-Gama-Brücke.
Zwar ist die Fahrt recht kurz, aber gerade die Aussicht macht sie für mich zu einer schönen Ergänzung beim Besuch des Parque das Nações. Wenn du ohnehin das Ozeanarium besuchst oder entlang der Promenade unterwegs bist, lässt sich die Seilbahnfahrt gut in deinen Rundgang einbauen.

Praktische Tipps zur Telecabine Lisboa
- Strecke: Rund 1,2 Kilometer entlang des Tejo.
- Fahrtdauer: Etwa 8 bis 16 Minuten.
- Südstation: In der Nähe des Ozeanariums.
- Nordstation: In der Nähe des Vasco-da-Gama-Turms.
- Tickets: Einzelfahrten und Hin- und Rückfahrten werden angeboten. Die aktuellen Preise findest du auf der offiziellen Website.
Mein Tipp: Wenn du das Ozeanarium und die Seilbahn besuchen möchtest, lohnt sich ein Blick auf die Kombitickets. So kannst du beide Attraktionen miteinander verbinden.

Ozeanarium und Seilbahn miteinander kombinieren
Du möchtest beide Sehenswürdigkeiten besuchen? Für das Ozeanarium und die Telecabine Lisboa gibt es auch ein gemeinsames Ticket. Vergleiche vor deiner Buchung die Angebote und prüfe, welche Variante zu deinem Besuch passt.
Vasco-da-Gama-Turm: Aussicht über den Parque das Nações
Der Vasco-da-Gama-Turm gehört zu den auffälligsten Gebäuden im Parque das Nações. Die weiße Stahlkonstruktion erinnert an ein großes Segel und ist schon von Weitem zu erkennen.
Der rund 145 Meter hohe Turm wurde für die Weltausstellung Expo 1998 errichtet und nach dem portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama benannt. Entworfen wurde er von den Architekten Nick Jacobs und Leonor Janeiro.
Inzwischen kannst du den Turm auch von innen besuchen. Auf einer Höhe von rund 120 Metern befindet sich die Aussichtsplattform mit der Bar BABYLON 360º. Von hier hast du einen Panoramablick über den Tejo, die Vasco-da-Gama-Brücke und den modernen Stadtteil.
Bei unserem Besuch haben wir den Turm nur von außen betrachtet. Wenn du dir den Parque das Nações auch von oben ansehen möchtest, ist die Aussichtsplattform eine interessante Alternative zur Seilbahn.
Direkt neben dem Turm befindet sich außerdem das MYRIAD by SANA Hotel. Durch seine Lage unmittelbar am Tejo ist es besonders für Reisende interessant, die eine außergewöhnliche Unterkunft im Parque das Nações suchen.
Vasco-da-Gama-Turm besuchen
- Höhe: Rund 145 Meter
- Aussichtsplattform: Auf etwa 120 Metern Höhe
- Eintritt: Regulär 10 € für Erwachsene
- Öffnungszeiten: In der Regel täglich von 10 bis 18 Uhr
- Lage: Am nördlichen Ende der Promenade im Parque das Nações
Die aktuellen Besuchszeiten und Eintrittspreise solltest du vor deinem Besuch auf der offiziellen Website des Vasco-da-Gama-Turms prüfen.

Besonders übernachten im Parque das Nações
Das MYRIAD by SANA befindet sich direkt am Tejo und ist mit dem Vasco-da-Gama-Turm verbunden. Wenn du ein besonderes Hotel mit Blick aufs Wasser suchst, lohnt sich ein Blick auf die Zimmer und aktuellen Preise.
Uferpromenade und Kunstwerke im Parque das Nações
Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, den Parque das Nações einfach zu Fuß zu erkunden. Entlang des Tejo verläuft eine weitläufige Promenade, von der du immer wieder schöne Ausblicke auf den Fluss, die Vasco-da-Gama-Brücke und die moderne Architektur hast.
Was mir an diesem Stadtteil ebenfalls gut gefallen hat, sind die zahlreichen Kunstwerke, die du zwischen den Gebäuden und auf den öffentlichen Plätzen entdecken kannst. Skulpturen, Mosaike und andere Installationen erinnern daran, dass das Viertel ursprünglich für die Weltausstellung Expo 1998 gestaltet wurde.
Besonders interessant fand ich den Blick von der Terrasse des Einkaufszentrums Vasco da Gama. Von dort konnten wir einen Teil der Kunstwerke und die vielen Flaggen der Länder sehen, die an der Expo 1998 teilgenommen hatten.
Zu den auffälligen Kunstwerken gehört auch der „Lince Ibérico“ von Bordalo II. Die große Darstellung eines Iberischen Luchses besteht aus wiederverwendeten Materialien und ist ein schönes Beispiel für die ungewöhnliche Kunst im Parque das Nações.
Wenn du nach dem Ozeanarium noch etwas Zeit hast, würde ich dir einen Spaziergang entlang der Promenade empfehlen. Du kannst dabei die Kunstwerke entdecken, den Blick auf den Tejo genießen und deinen Weg bis zum Vasco-da-Gama-Turm fortsetzen.

Bahnhof Oriente und Einkaufszentrum Vasco da Gama
Schon bei der Ankunft im Parque das Nações fällt der Bahnhof Oriente auf. Die beeindruckende Konstruktion aus Stahl und Glas wurde vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen. Besonders das große, lichtdurchlässige Dach macht den Bahnhof zu einem interessanten Beispiel moderner Architektur.

Direkt gegenüber befindet sich das Einkaufszentrum Vasco da Gama. Hier findest du zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés. Wenn du während deines Besuchs eine Pause einlegen oder etwas essen möchtest, bietet sich das Einkaufszentrum dafür an.
Wir haben uns auch die Terrasse angesehen, von der wir einen schönen Blick auf die Umgebung und die Flaggen der Expo 1998 hatten.
Da sich der Bahnhof Oriente und das Einkaufszentrum direkt nebeneinander befinden, kannst du beide Orte gut mit deinem Spaziergang durch den Parque das Nações verbinden. Gerade wenn du mit der Metro anreist, kommst du ohnehin hier vorbei.
Parque das Nações an einem Tag: So planst du deinen Besuch
Wenn du den Parque das Nações besuchen möchtest, würde ich mindestens einen halben Tag einplanen. Besonders wenn du das Ozeanarium besichtigen und mit der Seilbahn fahren möchtest, vergeht die Zeit schneller, als du vielleicht denkst.
Wir sind ursprünglich wegen des Ozeanariums in diesen Teil von Lissabon gefahren und haben anschließend noch die Wassergärten und die Seilbahn entdeckt. Rückblickend fand ich diese Kombination sehr gelungen.
So würde ich deinen Besuch im Parque das Nações planen:
- Ankunft am Bahnhof Oriente: Schau dir die außergewöhnliche Architektur des Bahnhofs an und gehe anschließend in Richtung Tejo.
- Ozeanarium Lissabon: Plane etwa zwei Stunden ein, um die verschiedenen Unterwasserwelten in Ruhe zu entdecken.
- Jardim da Água: Nach dem Ozeanarium bietet sich ein kurzer Spaziergang durch die Wassergärten an.
- Telecabine Lisboa: Fahre mit der Seilbahn entlang des Tejo und genieße den Blick auf den modernen Stadtteil.
- Vasco-da-Gama-Turm: An der Nordstation kannst du den markanten Turm aus der Nähe betrachten oder die Aussichtsplattform besuchen.
- Uferpromenade: Wenn du noch Zeit hast, kannst du entlang des Tejo spazieren und die Kunstwerke im ehemaligen Expo-Gelände entdecken.
Für diese Kombination würde ich ungefähr vier bis sechs Stunden einplanen, abhängig davon, wie lange du im Ozeanarium bleibst und ob du zusätzlich die Aussichtsplattform besuchst.
Mein Tipp: Wenn du nur wenig Zeit hast, würde ich mich auf das Ozeanarium und die Seilbahn konzentrieren. Möchtest du dagegen einfach nur die moderne Seite von Lissabon kennenlernen, kannst du auch ohne Eintrittskarten durch das Viertel spazieren.
Gut zu wissen: Die Seilbahn fährt zwischen dem südlichen und nördlichen Bereich des Parque das Nações. Wenn du nur eine einfache Fahrt buchst, kannst du den Rückweg entlang der Promenade zu Fuß zurücklegen. So siehst du den Stadtteil sowohl von oben als auch vom Boden aus.

Parque das Nações: Vom Expo-Gelände zum modernen Stadtteil
Der Parque das Nações entstand anlässlich der Weltausstellung Expo 1998. Unter dem Motto „Die Ozeane: ein Erbe für die Zukunft“ präsentierten sich zahlreiche Länder in Lissabon.
Für die Weltausstellung wurde das ehemalige Industrie- und Hafengebiet am Ufer des Tejo umfassend umgestaltet. Aus einem zuvor vernachlässigten Teil der Stadt entstand ein modernes Viertel mit außergewöhnlicher Architektur, Grünflächen, Restaurants und kulturellen Einrichtungen.
Viele der damaligen Expo-Bauten sind bis heute erhalten und werden weiterhin genutzt. Besonders spannend finde ich den Kontrast zwischen diesem modernen Stadtteil und den historischen Vierteln von Lissabon.
Der Bahnhof symbolisiert ein Kunstwerk mit der großen Struktur aus Eisen, Stahl sowie viel Glas. Es ist ein Entwurf vom spanischen Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava.
Anreise zum Parque das Nações in Lissabon
Am einfachsten erreichst du den Parque das Nações mit der Metro. Die rote Metrolinie (Linha Vermelha) bringt dich direkt zur Station Oriente, die sich mitten im modernen Stadtteil befindet.
Vom Bahnhof Oriente kannst du bequem zu Fuß zum Einkaufszentrum Vasco da Gama und weiter zum Ozeanarium spazieren. Für den Weg zum Ozeanarium solltest du ungefähr 10 bis 15 Minuten einplanen.
Wenn du aus der historischen Innenstadt von Lissabon kommst, musst du je nach Ausgangspunkt zunächst in die rote Metrolinie umsteigen. Ab Alameda oder São Sebastião kannst du beispielsweise direkt bis Oriente fahren.
Der Bahnhof Oriente ist außerdem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit Zug- und Busverbindungen. Dadurch lässt sich der Parque das Nações auch gut besuchen, wenn du aus einer anderen Region Portugals anreist.
Mein Tipp: Wenn du während deiner Städtereise mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen und häufig die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchtest, kann sich die Lisboa Card lohnen. Sie beinhaltet unter anderem die Nutzung der Metro, Busse und Straßenbahnen. Vergleiche aber vorher, ob sich die Karte für deine geplanten Aktivitäten tatsächlich rechnet.
Lissabon mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken
Mit der Lisboa Card kannst du die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und erhältst bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten Vorteile. Prüfe vorab, ob sich die Karte für deinen Aufenthalt lohnt.
Übernachten im Parque das Nações: Lohnt sich das?
Der Parque das Nações ist ein moderner Stadtteil mit zahlreichen Hotels, Restaurants und einer guten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Allerdings liegt er etwas außerhalb der historischen Innenstadt von Lissabon.
Wenn du zum ersten Mal nach Lissabon reist und hauptsächlich die bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest, würde ich dir eher eine Unterkunft im Zentrum empfehlen. So bist du näher an den historischen Vierteln und kannst viele Highlights zu Fuß erkunden.
Eine Unterkunft im Parque das Nações kann sich dagegen besonders lohnen, wenn du:
- eine Veranstaltung in der MEO Arena besuchen möchtest,
- in der Nähe des Bahnhofs Oriente übernachten willst,
- moderne Hotels und eine ruhigere Umgebung abseits der historischen Altstadt bevorzugst,
- oder bereits Lissabon kennst und bewusst einen anderen Stadtteil ausprobieren möchtest.
Im Parque das Nações gibt es verschiedene Hotels für unterschiedliche Reisebudgets.
Meine Hotelempfehlungen im Parque das Nações:
- MYRIAD by SANA*: Ein besonderes Hotel direkt am Tejo, das mit dem Vasco-da-Gama-Turm verbunden ist. Vor allem die Lage am Wasser macht es interessant.
- Meliá Lisboa Oriente*: Ein modernes Hotel in der Nähe des Bahnhofs Oriente. Praktisch, wenn du viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.
- Olissippo Oriente*: Eine weitere Unterkunft in guter Lage zum Bahnhof, zum Einkaufszentrum Vasco da Gama und zu den Sehenswürdigkeiten des Viertels.
- ibis Lisboa Parque das Nações*: Eine Option für Reisende, die ein funktionales Hotel suchen und nicht unbedingt eine besonders aufwendige Ausstattung benötigen.
Wenn du dir noch nicht sicher bist, welcher Stadtteil am besten zu deiner Reise passt, findest du in meinem Beitrag über die besten Gegenden zum Übernachten in Lissabon weitere Tipps.
Hotels im Parque das Nações vergleichen
Du möchtest in der Nähe des Bahnhofs Oriente oder direkt am Tejo übernachten? Vergleiche die verfügbaren Unterkünfte und prüfe, welches Hotel zu deinem Reisebudget passt.
Mein Fazit: Lohnt sich der Parque das Nações?
Der Parque das Nações zeigt eine ganz andere Seite von Lissabon. Statt verwinkelter Gassen, historischer Gebäude und traditioneller Straßenbahnen erwarten dich hier moderne Architektur, weitläufige Plätze und eine schöne Promenade entlang des Tejo.
Ich persönlich schätze Portugal besonders für seine typischen Gebäude, die Geschichte und die Kultur. Trotzdem fand ich es interessant, auch diesen modernen Stadtteil von Lissabon kennenzulernen.
Ursprünglich wollten wir vor allem das Ozeanarium besuchen. Am Ende haben wir aber auch die Wassergärten entdeckt und konnten bei einer Fahrt mit der Seilbahn den Parque das Nações aus einer anderen Perspektive erleben.
Lohnt sich der Parque das Nações also? Meiner Meinung nach ja, besonders wenn du mehrere Tage in Lissabon verbringst oder das Ozeanarium besuchen möchtest.
Wenn du allerdings nur einen oder zwei Tage Zeit hast, würde ich mich zunächst auf die historischen Viertel und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Bei einem längeren Aufenthalt ist der Parque das Nações eine schöne Ergänzung zu den klassischen Highlights der Stadt.
Lissabon weiter planen
Du möchtest noch mehr von Lissabon entdecken? Hier findest du meine weiteren Reiseberichte und Tipps für deine Städtereise:
Wo in Lissabon übernachten? – Die besten Stadtteile und meine Hoteltipps für unterschiedliche Reisebudgets.
3 Tage Lissabon: Meine Route mit Sehenswürdigkeiten – So kannst du die wichtigsten Highlights der portugiesischen Hauptstadt miteinander verbinden.
Lissabon Tickets: Welche lohnen sich wirklich? – Meine Tipps zu Eintrittskarten, Attraktionen und zur Lisboa Card.
Lissabon mit Kindern – Weitere Ideen und Sehenswürdigkeiten für einen Familienurlaub in Lissabon.
Noch mehr Reiseberichte und praktische Tipps findest du in meinem Lissabon-Blog.
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