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Icebar Berlin: Wie ist es und lohnt es sich?

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Die Icebar Berlin gehört wohl zu den kältesten Erlebnissen, die Du das ganze Jahr über in der Hauptstadt haben kannst. Bei minus 10 Grad trinkst Du hier aus Gläsern aus Eis und bist umgeben von Eiswänden und Skulpturen. Aber lohnt sich das Erlebnis wirklich? Ich wollte es selbst ausprobieren und habe die Icebar an einem Freitagabend gemeinsam mit Freundinnen besucht.

Mein Fazit vorweg: Die Icebar Berlin ist eine kurzweilige und außergewöhnliche Aktivität, die sich vor allem lohnt, wenn Du mit Freunden etwas Besonderes erleben möchtest.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie der Besuch abläuft, was im Eintrittspreis enthalten ist und was mir gut und weniger gut gefallen hat. Außerdem bekommst Du meine Tipps aus eigener Erfahrung, damit Du das Beste aus Deinem Besuch herausholst.

Icebar Berlin Eingang
Eingang Icebar Berlin
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Icebar Berlin für Eilige

Lohnt es sich? Ja, wenn Du eine außergewöhnliche Aktivität in Berlin suchst und gerne mit Freunden ein paar Drinks in besonderer Atmosphäre genießen möchtest. Für einen gemütlichen Barabend ist die Icebar dagegen weniger geeignet.

Das erwartet Dich: Drinks in der Taverne und anschließend ein Besuch der Icebar bei minus 10 Grad mit Getränken aus Eisgläsern.

Lage: Spandauer Straße 2 in Berlin Mitte, zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt.

Mein Tipp: Buche Dein Zeitfenster vorab, besonders wenn Du die Icebar am Wochenende besuchen möchtest.

Öffnungszeiten und Anreise zur Icebar Berlin

Die Icebar Berlin ist täglich geöffnet. Von Montag bis Freitag kannst Du sie von 15 bis 22 Uhr besuchen, am Samstag und Sonntag von 14 bis 22 Uhr. Der letzte Einlass ist jeweils um 21 Uhr.

Die Icebar liegt sehr zentral in Berlin Mitte in der Spandauer Straße, nur etwa fünf Gehminuten vom Alexanderplatz entfernt. Du erreichst sie daher unkompliziert zu Fuß vom S und U Bahnhof Alexanderplatz. Auch vom Hackeschen Markt ist es nicht weit.

Adresse: Berlin Icebar, Spandauer Str. 2, 10178 Berlin

Eintrittspreise Icebar Berlin

Die Tickets für die Icebar Berlin kosten aktuell ab 23 Euro pro Person. Im Eintrittspreis sind drei Getränke sowie die warme Kleidung für den Aufenthalt in der Eisbar enthalten.

Da der Besuch über feste Zeitfenster organisiert wird, empfehle ich Dir, Dein Ticket vorab zu reservieren. Besonders am Wochenende hast Du so Dein gewünschtes Zeitfenster sicher und musst Dich vor Ort um nichts mehr kümmern.

Was ist im Eintrittspreis enthalten?

Im Eintrittspreis der Icebar Berlin sind drei Getränke enthalten. Beim Einlass bekommst Du eine Bordkarte, auf der Deine Getränke abgestempelt werden.

Das erste Getränk bestellst Du in der Taverne. Zur Auswahl stehen verschiedene Cocktails und Longdrinks sowie Wein, Bier, Shots und alkoholfreie Getränke. Ich habe mich für einen Sex on the Beach entschieden und fand den Cocktail wirklich lecker. Allerdings gibt es in der Taverne nur wenige Sitzplätze. Wenn Du einen ergattern möchtest, lohnt es sich also, beim Einlass nicht allzu weit hinten zu stehen.

In der eigentlichen Icebar bekommst Du anschließend zwei weitere Getränke, stilecht in Gläsern aus Eis. Die Auswahl ist hier kleiner und besteht hauptsächlich aus Shots, Bier und alkoholfreien Getränken. Kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Bei minus 10 Grad fand ich einen Shot deutlich verlockender als ein eiskaltes Bier.

Für den Aufenthalt in der Icebar bekommst Du außerdem eine warme Jacke und Handschuhe gestellt. Eigene warme Kleidung ist trotzdem eine gute Idee, aber dazu später mehr bei meinen Tipps.

Ist die Icebar komplett aus Eis?

Ja, tatsächlich besteht die Icebar aus beeindruckend viel Eis. Vom Bartresen über die Wände bis zu den Skulpturen gibt es überall etwas zu entdecken. Sogar die Gläser für Deine Getränke sind aus Eis.

Handschuhe brauchst Du deshalb unbedingt. Diese bekommst Du vor dem Betreten der Icebar zusammen mit einem warmen Poncho gestellt.

Bar und Eisdekoration in der Berlin Icebar
in der Icebar Berlin

Wie läuft ein Besuch in der Icebar Berlin ab?

Dein Besuch startet zunächst in der Taverne. Bei meinem Besuch hatten wir dort etwa 30 Minuten Zeit, um unser erstes Getränk an der Bar zu bestellen und zu trinken. Anschließend wurde die Glocke geläutet und es ging weiter in Richtung Icebar.

Bevor Du den Eisraum betrittst, führt Dich der Weg durch einen Bereich, der wie ein Schiff gestaltet ist und zur Geschichte der Expedition passt. Hier bekommst Du Handschuhe und einen warmen Poncho für die nächsten Minuten.

Dann geht es endlich bei minus 10 Grad in die eigentliche Icebar. Dort kannst Du bis zu 20 Minuten bleiben und Deine beiden weiteren Getränke genießen. Besonders ungewöhnlich fand ich dabei die Gläser aus Eis. So oft bekommt man schließlich nicht die Gelegenheit, sein Getränk aus einem Glas zu trinken, das genauso kalt ist wie der Raum selbst.

Wie lange dauert ein Besuch in der Icebar Berlin?

Für das gesamte Erlebnis in der Icebar Berlin solltest Du etwa eine Stunde einplanen. Einen Teil der Zeit verbringst Du zunächst in der Taverne, bevor es weiter in den Eisraum geht.

In der eigentlichen Icebar kannst Du maximal 20 Minuten bleiben. Das klingt zunächst ziemlich kurz, bei minus 10 Grad fand ich die begrenzte Zeit allerdings völlig ausreichend.

Eis an der Bar Icebar Berlin
Eis in der Icebar

Können auch Kinder in die Icebar Berlin?

Ja, auch Kinder dürfen die Icebar Berlin besuchen. Es gibt keine generelle Altersbeschränkung. Kinder von 0 bis 5 Jahren haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt, für Kinder von 6 bis 15 Jahren gibt es spezielle Kindertickets.

Auch Kinder bekommen für den Aufenthalt im Eisraum einen Poncho und Handschuhe gestellt. Alkoholfreie Getränke sind ebenfalls erhältlich.

Ob das Erlebnis für Dein Kind geeignet ist, kannst Du natürlich am besten selbst einschätzen. Immerhin warten im Eisraum minus 10 Grad. Die Eisskulpturen und die ungewöhnliche Umgebung können aber gerade für Familien ein spannendes Erlebnis sein.

Das Thema der Icebar: eine Expedition zum Nordpol

Die Icebar Berlin ist thematisch an die zweite deutsche Nordpol Expedition von 1869 angelehnt. Die Schiffe Germania und Hansa machten sich damals auf den Weg in die Polarregion, wurden jedoch im Packeis voneinander getrennt. Während die Germania ihre Expedition fortsetzen konnte, wurde die Hansa vom Eis eingeschlossen und schließlich zerstört. Die Besatzung musste monatelang unter extremen Bedingungen auf einer Eisscholle überleben.

Diese Geschichte begleitet Dich während des Besuchs. Schon der Übergang von der Taverne zur Icebar ist wie ein Schiff gestaltet und auch die eisige Kulisse greift das Expeditionsthema auf.

Expedition Icebar Berlin
Expedition icebar

5 Tipps für die Icebar Berlin

Aus meinem Besuch habe ich ein paar praktische Tipps mitgenommen, mit denen Du Dich besser auf die Icebar Berlin vorbereiten kannst:

  1. Sei rechtzeitig vor Deinem gebuchten Zeitfenster da. Plane am besten mindestens 20 Minuten zusätzlich ein. Wenn Du früh in der Taverne bist, hast Du außerdem bessere Chancen auf einen der wenigen Sitzplätze.
  2. Zieh Dich trotz des Ponchos warm an. Eine Mütze und ein Schal sind bei minus 10 Grad wirklich angenehm. Denke auch an eine lange Hose und geschlossene, warme Schuhe.
  3. Nimm eigene Handschuhe mit. Du bekommst zwar Handschuhe gestellt, meine Finger wurden trotzdem ziemlich schnell kalt. Ich war froh, dass ich meine eigenen Handschuhe zusätzlich anziehen konnte. Kleiner Tipp aus eigener Erfahrung, den ich beim nächsten Besuch definitiv wieder beherzigen würde.
  4. Nutze die Zeit für Fotos. Die Eisgläser, Skulpturen und die komplette Kulisse bieten einige ungewöhnliche Fotomotive. Wenn Du genauso gerne Erinnerungsfotos machst wie ich, solltest Du damit allerdings nicht bis zur letzten Minute warten. 20 Minuten sind schneller vorbei, als man denkt.
  5. Plane die Icebar als Teil eines Abends in Berlin Mitte. Das Erlebnis selbst dauert ungefähr eine Stunde. Durch die zentrale Lage zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt kannst Du den Besuch gut mit einem Restaurant, weiteren Sehenswürdigkeiten oder einem anschließenden Barbesuch verbinden.
Spass in der Eisbar
Gläser aus Eis

Lohnt sich die Icebar Berlin?

Ja, die Icebar Berlin lohnt sich, wenn Du eine außergewöhnliche und kurzweilige Aktivität in Berlin suchst. Besonders mit Freunden macht es Spaß, gemeinsam bei minus 10 Grad anzustoßen und die Drinks aus Gläsern aus Eis zu trinken. Wir hatten dort auf jeden Fall eine schöne Zeit.

Mir haben vor allem die ungewöhnliche Atmosphäre, die Cocktails in der Taverne und das nette Personal gefallen. Die eigentliche Icebar ist allerdings kleiner, als Du vielleicht erwartest, und der Aufenthalt im Eisraum ist auf maximal 20 Minuten begrenzt. Auch die wenigen Sitzplätze in der Taverne fand ich etwas schade.

Für einen langen und gemütlichen Barabend würde ich die Icebar daher nicht wählen. Wenn Du dagegen Lust auf ein besonderes Erlebnis hast und anschließend noch weiter durch Berlin ziehen möchtest, passt sie richtig gut in einen Abend. Und ganz ehrlich: Nach 20 Minuten bei minus 10 Grad hatte ich auch nicht das Bedürfnis, meinen Aufenthalt im Eisraum noch großartig zu verlängern.

Mein Fazit: Die Icebar Berlin ist keine Sehenswürdigkeit, für die Du einen halben Tag einplanen musst. Sie ist vielmehr ein unterhaltsames Erlebnis für etwa eine Stunde und besonders für Paare, Freundesgruppen oder als ungewöhnlicher Programmpunkt bei einem Berlin Trip interessant.

Du möchtest die Icebar selbst ausprobieren? Besonders für Freitagabend oder das Wochenende würde ich Dein gewünschtes Zeitfenster vorab reservieren.

Icebar Berlin
Icebar

Was kannst Du mit der Icebar Berlin verbinden?

Da Dein Besuch in der Icebar etwa eine Stunde dauert und die Lage in Berlin Mitte sehr zentral ist, kannst Du das Erlebnis gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten verbinden.

Ganz in der Nähe findest Du zum Beispiel:

  • Fernsehturm Berlin: Ideal, wenn Du Deinen Besuch mit einem Blick über Berlin verbinden möchtest.
  • Museumsinsel Berlin: Eine gute Ergänzung, wenn Du vorher noch etwas Kultur einplanen möchtest.
  • Illuseum Berlin: Passt besonders gut, wenn Du Lust auf einen weiteren ungewöhnlichen und interaktiven Programmpunkt hast.
  • Deja Vu Museum: Ebenfalls eine unterhaltsame Ergänzung mit Kunst, Illusionen und vielen Fotomotiven.

Noch mehr Ideen für Deinen Aufenthalt findest Du in meinem Berlin Blog mit allen Tipps und Reiseideen für die Hauptstadt

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