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Island Aktivitäten: Was sich wirklich lohnt (+ meine Erfahrungen)

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Island ist kein Reiseziel, das du mit einer langen To-do-Liste erlebst. Stattdessen entsteht das Besondere unterwegs – auf einer Wanderung durch Lavafelder, bei einem spontanen Stopp an einem Wasserfall oder einfach beim Blick über endlose Landschaften.

Während meiner Reise waren wir deshalb vor allem viel zu Fuß unterwegs. Denn das eigentliche Highlight in Island ist die Natur selbst. Trotzdem haben wir gezielt einige Touren gebucht – und genau diese Mischung aus spontanen Naturerlebnissen und ausgewählten Aktivitäten hat unsere Reise besonders gemacht.

Der Dettifoss Wasserfall in Island mit starkem Wasserfluss und Nebel.
Dettifoss Wasserfall
Dieser Beitrag kann Werbe-Links/Affiliate enthalten – diese sind mit Sternchen* gekennzeichnet. Mehr dazu.

Eine Gletscherwanderung, eine Walbeobachtung ab Húsavík, eine Lavahöhle auf der Snæfellsnes-Halbinsel sowie die Hochland-Touren nach Askja und Landmannalaugar – jede dieser Aktivitäten hat die Reise ergänzt, aber nie dominiert. Genau so fühlt sich Island am besten an.

In diesem Guide zeige ich dir:

  • welche Island Aktivitäten sich wirklich lohnen
  • welche du dir sparen kannst
  • und wo sich eine Buchung im Voraus lohnt

Für Eilige: Die besten Island Aktivitäten

Wenn du nur kurz planen willst:

  • Die Natur ist das eigentliche Highlight – und meist kostenlos
  • Ein Roadtrip ist die wichtigste „Aktivität“ überhaupt
  • Eine Gletscherwanderung lohnt sich fast immer
  • Walbeobachtung ist möglich, aber nicht garantiert
  • Hochland-Touren sind oft entspannter als selbst fahren
  • Thermalbäder gehören zum Island-Erlebnis dazu

Meine Empfehlung: Plane 2–3 besondere Aktivitäten ein. Der Rest ergibt sich unterwegs ganz von selbst.

Der Askja Kratersee mit türkisfarbenem Wasser und umliegenden vulkanischen Felsen in Island.
Askja Kratersee

Wenn du gerade deine Route planst, findest du in meiner Island Rundreise in 2 Wochen eine komplette Planung, in der diese Aktivitäten sinnvoll kombiniert sind.

Natur erleben: die schönsten kostenlosen Aktivitäten

Das Beste an Island ist gleichzeitig das Einfachste: Die spektakulärsten Erlebnisse kosten nichts.

Wir waren während unserer Reise viel wandern, haben spontane Stopps eingelegt und uns bewusst Zeit genommen. Genau diese Momente sind mir am stärksten in Erinnerung geblieben.

Diese Highlights solltest du unbedingt einplanen:

  • Seljalandsfoss – hinter dem Wasserfall entlanglaufen
  • Skógafoss – einer der mächtigsten Wasserfälle des Landes
  • Reynisfjara – schwarzer Strand mit Basaltsäulen
  • Jökulsárlón – treibende Eisberge direkt vor dir

Mein Tipp: Früh morgens oder spät abends wirken diese Orte besonders intensiv.

Eine Gruppe von Eisbergen schwimmt im Wasser, umgeben von Nebel und kühler Atmosphäre.
Jökulsárlón Eisberge

Roadtrip: die wichtigste Island Aktivität überhaupt

Der Roadtrip ist das Herz deiner Island-Reise. Eigentlich ist er selbst schon die wichtigste Aktivität.

Denn genau unterwegs entstehen die Momente, die du nicht planen kannst:

  • spontane Stopps
  • kurze Wanderungen
  • Aussichtspunkte
  • kleine Abstecher
  • versteckte Orte

Ohne Mietwagen verpasst du genau das, was Island ausmacht.

Mein Tipp: Plane bewusst nicht zu viel. Island funktioniert am besten, wenn du Raum für spontane Entdeckungen lässt.

Gletscherwanderung: eines der eindrucksvollsten Erlebnisse

Eine der Touren, die wir gebucht haben, war die Gletscherwanderung in Skaftafell. Und das war definitiv eines der Highlights der Reise.

Du läufst über echtes Gletschereis, siehst tiefe Spalten und bekommst ein Gefühl für die Dimension dieser Landschaft. Gleichzeitig fühlst du dich mit einem Guide deutlich sicherer.

Typische Erfahrungen:

  • echtes Gletschereis betreten
  • Spalten und Formationen sehen
  • sichere Führung
  • spannende Einblicke in die Gletscherlandschaft

Beliebte Tour: Gletscherwanderung in Skaftafell ansehen*

Kosten: etwa 80–150 € pro Person

Mein Eindruck: Wenn du nur eine Tour buchen möchtest, dann diese.

Person in blauer Jacke, die auf einem Gletscher sitzt und einen Eispickel hält.
Gletscherwanderung

Mehr Tipps dazu findest du auch in meinem Beitrag zur Gletscherwanderung in Island – Skaftafell Nationalpark.

Walbeobachtung: schönes Erlebnis mit Unsicherheitsfaktor

Wir haben unsere Walbeobachtung ab Húsavík gemacht. Die Tour war ruhig, die Landschaft beeindruckend – und wir hatten tatsächlich Glück und konnten Wale sehen.

Trotzdem solltest du wissen: Eine Sichtung ist nie garantiert. Genau deshalb würde ich diese Aktivität eher als „Bonus“ sehen.

Gute Ausgangspunkte:

  • Húsavík – beste Chancen
  • Reykjavik – einfacher erreichbar
  • Akureyri – ebenfalls möglich

Empfehlung: Walbeobachtung ab Husavik ansehen*

Kosten: etwa 80–120 €

Mein Tipp: Nur einplanen, wenn du zeitlich flexibel bist.

Ein Wal, der an der Wasseroberfläche schwimmt, mit sanften Wellen im Hintergrund.

Alle Tipps dazu findest du in meinem Guide Walbeobachtung in Island – Tour ab Husavik.

Hochland-Touren: hier lohnt sich eine geführte Tour wirklich

Zwei der beeindruckendsten Tage unserer Reise waren die Touren ins Hochland – nach Askja und nach Landmannalaugar.

Rückblickend bin ich sehr froh, dass wir diese nicht selbst gefahren sind. Die Strecken sind anspruchsvoll, teilweise mit Flussdurchquerungen, und als unerfahrene Offroad-Fahrer hätten wir deutlich länger gebraucht.

Durch die Touren konnten wir uns komplett auf die Landschaft konzentrieren. Und genau das hat den Unterschied gemacht.

Empfehlenswerte Touren:

Vorteile geführter Hochlandtouren:

  • erfahrene Fahrer
  • kein Stress mit F-Straßen
  • mehr Zeit vor Ort
  • entspannter Tagesablauf
  • Zugang zu abgelegenen Regionen

Mein Eindruck: Ohne Tour hätten wir dort sicher nicht so eine entspannte und intensive Zeit gehabt.

Berglandschaft mit bunten, geschichteten Felsen und grünem Bewuchs in Island.
Landmannalaugar

Mehr Infos zu beiden Regionen findest du hier:

Lavahöhle: spontane Entscheidung, die sich gelohnt hat

Eine Aktivität haben wir sogar ganz spontan gebucht: die Vatnshellir Lavahöhle auf der Snæfellsnes-Halbinsel.

Unterirdisch durch erkaltete Lava zu laufen, ist nochmal ein völlig anderes Erlebnis. Besonders spannend war der Kontrast zur offenen Landschaft draußen.

Ideal, wenn du:

  • etwas Abwechslung suchst
  • mehr über Vulkanlandschaft erfahren willst
  • eine wetterunabhängige Aktivität brauchst

Die Region selbst lohnt sich ebenfalls – alle Highlights findest du in meinem Guide zur Halbinsel Snaefellsnes – Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Thermalbäder & Hot Pots: typisch Island

Nach der Wanderung in Landmannalaugar sind wir noch in die heißen Quellen gegangen. Und genau das war einer dieser Momente, die du nicht vergisst.

Du sitzt im warmen Wasser, um dich herum Berge, Dampf und absolute Ruhe.

Bekannte Optionen:

  • Blue Lagoon – bekannt, aber teuer
  • Secret Lagoon (Gamla Laugin) – natürliche Alternative mit weniger Trubel
  • Myvatn Nature Baths – ruhiger
  • natürliche Hot Pots im Hochland

Kosten: etwa 40–100 €

Mein Tipp: Kleinere Hot Pots wirken oft authentischer.

Wenn du ein Thermalbad einplanen möchtest, hast du mehrere Optionen. Die Blue Lagoon ist die bekannteste, aber auch teuerste Variante. Deutlich entspannter ist die Secret Lagoon (Gamla Laugin) – natürlicher und meist weniger überlaufen.

Geothermales Bad mit dampfendem Wasser und einem alten Gebäude im Hintergrund.
Secret Lagoon

Ob sich die Blue Lagoon lohnt oder die Secret Lagoon besser zu deiner Reise passt, zeige ich dir in meinen ausführlichen Guides.

Welche Island Aktivitäten lohnen sich wirklich?

Die beste Mischung ist:

  • Roadtrip als Basis
  • kostenlose Natur-Highlights
  • 1–2 besondere Touren
  • optional eine weitere Aktivität

Unsere Mischung war:

  • Gletscherwanderung
  • Walbeobachtung
  • Askja Tour
  • Landmannalaugar Tour
  • Lavahöhle spontan

Und der Rest entstand ganz automatisch unterwegs.

Wenn du wissen willst, wie viel diese Aktivitäten kosten, schau dir meinen Island Kostencheck an.

Eisenstiege, die in einer dunklen Höhle spiralförmig nach oben führt, beleuchtet von Scheinwerfern.
Vatnshellir Höhle

Mein Fazit: Island Aktivitäten

Island ist kein Land, in dem du möglichst viele Aktivitäten buchen musst. Die Landschaft selbst ist das Erlebnis.

Wir waren viel wandern, haben spontane Stopps gemacht und uns bewusst Zeit genommen. Die gebuchten Touren waren gezielte Highlights, die das Ganze ergänzt haben – nicht ersetzt. Genau diese Mischung hat perfekt funktioniert.

Wenn du zwei bis drei besondere Aktivitäten einplanst, den Rest offen lässt und dich auf die Natur einlässt, entsteht automatisch eine Reise, die sich nicht wie ein Programm anfühlt – sondern wie echtes Erleben.

Wenn du dich fragst, was diese Aktivitäten kosten, lies auch meinen Guide Ist Island teuer? Mein ehrlicher Kostencheck.

Reisetipps & Links
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