Braganca – der Beginn eines unvergesslichen Roadtrips durch Portugal

Braganca ist unser erstes Ziel im schönen Portugal und somit der Beginn unseres Portugal Roadtrips. Wir fahren mit unserem Indie Camper von La Puebla de Sanabria in Spanien über die Landesgrenze nach Portugal. Auf einer einsamen Straße fahren wir durch eine interessante Landschaft und bemerken nicht einmal wann wir genau über die Landesgrenze gefahren sind, denn es gibt kein Schild.

einsame Straße in Nordspanien, auf dem Weg nach Portugal

Ich bin etwas enttäuscht, denn die Landesgrenze habe ich mir doch irgendwie episch vorgestellt. Dennoch ist die Fahrt auf der einsamen Straße sehr schön.

Weg nach Braganca
auf dem Weg nach Braganca

Am frühen Nachmittag kommen wir schließlich in Braganca an. Unser erster Stop ist auf einem Parkplatz nahe der Burg. Hier parken wir mit zahlreichen Wohnmobilen, denn hier ist das Übernachten erlaubt und sogar kostenfrei. Die Aussicht ist zudem auch noch ganz gut. So planen wir hier die Nacht zu verbringen.

Rastplatz Braganca
Rastplatz mit Aussicht in Braganca

Die Burg Braganca

Von dem Parkplatz sind es etwas 10 Minuten zu Fuß rauf zur Burg, wobei dieser durch eine Parkanlage führt. Schließlich kommen wir oben an und stehen direkt schon vor der Burg.

Burg Braganca

Der Burgturm ragt 33 Meter in die Höhe und ist 17 Meter breit. Umgeben ist die Burg von einer fast komplett erhaltenen Mauer. Seit dem 15. Jahrhundert wurden keine Änderungen an der Burg vorgenommen.

Burg Braganca
gut erhaltene Burg Braganca

An der Südfassade befindet sich das Wappen des Königshauses Casa de Avis, sowie ein sehr hübsches Doppelfenster im gotischen Stil. Das Innere der Burg beherbergt das Militärische Museum. Es ist keine große Sammlung, aber dennoch beachtenswert. Insgesamt ist die Burganlage richtig gut erhalten.

Burg Braganca
Burg Braganca

Santa Maria Kirche in Braganca

Direkt neben der Burg befindet sich die Santa Maria Kirche. Zu nächst wollten wir gar nicht rein gehen, denn von außen ist das Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert doch sehr unscheinbar. Wir betreten die Kirche dann doch durch die barocke Steintür mit korkenzieherartigen Säulen.

Kirche Santa Maria
Kirche Santa Maria

Es ist allerdings sehr dunkel in der Kirche. Die Kirche besteht aus drei Schiffen, die von Ziegelsäulen gestützt werden. Am Eingang entdecke ich einen Automaten, sogar in Deutsch beschriftet mit „Geld einwerfen für Licht haben“. So entschließe ich mich einen Euro einzuwerfen.

Lichtautomat
der Lichtautomat in der Santa Maria Kirche

Plötzlich geht tatsächlich das Licht an und die volle Pracht der Kirche kommt zum Vorschein. Wir gehen die Empore hinauf um von dort einen besseren Blick auf die Deckenbemalung zu haben. Die gewölbte Decke ist etwas verblasst, dennoch entdecke ich die schönen Gemälde der Himmelfahrt aus dem 18. Jahrhundert. Solch einen Schatz hätte ich hier gar nicht vermutet. Wieder einmal wurde ich positiv überrascht.

Taverne zum Verweilen in der Oberstadt

Hier oben neben dem Burggelände befindet sich die nettes Taverne O Javali. Bei dem fantastischem Wetter sitzen wir hier noch gerne etwas auf der Terrasse und genießen unseren Nachmittags Kaffee. Wir haben keine Eile, denn wir beschließen es bei der Besichtigung der Oberstadt zu belassen und nicht auch noch die Unterstadt von Braganca zu besichtigen. So bleibt uns Braganca mit diesen drei Sehenswürdigkeiten in Erinnerung.

Taverne Braganca
nette Taverne neben der Braganca Burg

Guter Start der Portugalreise

Braganca ist unser erster Stop in Portugal, wobei viele weitere folgen in den über drei Wochen Portugal quer durch das Land mit dem Camper Van. Der Norden Portugals ist entspannt und so fühlen wir uns direkt sehr wohl. Der kostenfreie Wohnmobilstellplatz ist zwar ein guter Grund hier anzuhalten, aber auch die Burganlage, die Santa Maria Kirche und das Militärmuseum sind absolut sehenswert. Ein halber Tag ist hier wirklich gut verbracht.

Rastplatz Braganca
Stellplatz in Braganca

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