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Samurai Museum Berlin – Lohnt sich ein Besuch? Tipps & Infos

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Das Samurai Museum Berlin mitten in der Hauptstadt? Genau solche ungewöhnlichen Orte sind einer der Gründe, warum ich Berlin so liebe. Der Sammelleidenschaft von Peter Janssen haben wir dieses außergewöhnliche Museum zu verdanken. In diesem Beitrag erfährst du, ob und für wen sich der Besuch lohnt, was dich in der Ausstellung erwartet und wie meine persönliche Erfahrung war. Außerdem findest du praktische Tipps zu Eintrittspreisen, Öffnungszeiten, Tickets und der Zeit, die du für deinen Besuch einplanen solltest.

Samurai Museum Berlin - Eingang
Samurai Museum Eingang
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Samurai Museum Berlin: Für Eilige

Meine Einschätzung: Das Samurai Museum lohnt sich besonders, wenn du dich für Japan und die Geschichte der Samurai interessierst. Durch die vielen interaktiven Elemente ist die Ausstellung aber auch spannend, wenn du normalerweise nicht stundenlang durch Museen schlendern möchtest.

Plane für deinen Besuch: mindestens 1 Stunde

Adresse: Auguststraße 68, Berlin-Mitte

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 19 Uhr

Eintritt: Die Preise variieren je nach Besuchszeit. Online und bei frühzeitiger Buchung sind die Tickets in der Regel günstiger als an der Museumskasse.

Mein Tipp: Buche dein Ticket möglichst vorab online. So kannst du dir deinen gewünschten Zeitraum sichern und von einem günstigeren Onlinepreis profitieren.

Hinweis zu den Fotos: Im Samurai Museum darfst du für private Zwecke fotografieren. Die Veröffentlichung der eigenen Aufnahmen ist jedoch nicht gestattet. Deshalb verwende ich in diesem Beitrag die offiziellen Pressebilder des Museums statt meiner eigenen Fotos. Die Bilder zeigen die Ausstellung aber so, wie ich sie bei meinem Besuch erlebt habe.

Was gibt es im Samurai Museum Berlin zu sehen?

Die Ausstellung zeigt eine Sammlung aus Rüstungen und Waffen, dekorativem Schwertschmuck, fantasievollen Masken, Holzschnittdrucken, Skulpturen sowie Teeutensilien. Besonders ist jedoch die Art, wie die Exponate auf zwei Etagen präsentiert werden.

Einige Objekte in den Vitrinen kannst du selbst drehen und so von allen Seiten betrachten. Manche Vitrinen verfügen zudem über einen Touchscreen. Tippst du dort auf ein Objekt, erscheinen auf dem verbundenen Bildschirm weitere Informationen dazu.

Weitere multimediale Elemente machen die Ausstellung abwechslungsreich. Du kannst zum Beispiel Bilder an einer Wand berühren, die sich daraufhin von Schwarz-Weiß in bunte Farben verwandeln. An einer interaktiven Karte kannst du dich außerdem auf die Spuren der Samurai begeben.

In einem separaten Raum kannst du ein interaktives Spiel ausprobieren und sogenannte Yokai, Figuren aus dem japanischen Volksglauben, einsammeln.

Ein besonderes Highlight war für mich das traditionelle Noh-Theater. Dort wird eine japanische Theaterform gezeigt, die bereits seit dem 14. Jahrhundert aufgeführt wird. Die Hologramm-Aufführung wirkt erstaunlich lebendig und allein dafür hat sich für mich der Besuch im Samurai Museum Berlin gelohnt. Daneben gibt es in der Ausstellung noch einiges mehr zu entdecken.

© Samurai Museum Berlin – Alexander Schippel

Eintrittspreise und Tickets für das Samurai Museum Berlin

Die Eintrittspreise im Samurai Museum Berlin sind dynamisch und hängen unter anderem vom gewählten Besuchszeitpunkt ab. Wenn du dein Ticket frühzeitig online buchst, kannst du daher deutlich günstiger ins Museum kommen.

TicketOnlineVor Ort
Erwachsene10 bis 19 Euro19 Euro
Ermäßigt7 bis 15 Euro15 Euro
Kinder unter 6 Jahrenkostenloskostenlos

Kleiner Tipp: Wenn dein Besuch bereits feststeht, würde ich nicht bis zur Museumskasse warten. Online sind die Tickets günstiger erhältlich und je früher du buchst, desto besser kann der Preis ausfallen.

Die aktuellen Preise für deinen gewünschten Termin kannst du direkt bei der Buchung prüfen.

Für wen lohnt sich das Samurai Museum Berlin? Meine Erfahrung

Für mich hat sich der Besuch im Samurai Museum Berlin definitiv gelohnt. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus historischen Exponaten und interaktiven Elementen. Dadurch fühlt sich die Ausstellung nicht wie ein klassischer Museumsbesuch an, bei dem du hauptsächlich von Vitrine zu Vitrine gehst.

Wenn du dich für Japan, die Geschichte der Samurai oder japanische Traditionen interessierst, wirst du hier wahrscheinlich besonders viel entdecken. Und falls du gerade Japan-Fernweh hast, ist das Museum eine schöne Möglichkeit, zumindest für eine Weile gedanklich nach Japan abzutauchen.

Ich denke aber, dass sich der Besuch auch lohnt, wenn du normalerweise nicht besonders gern ins Museum gehst. Durch Touchscreens, interaktive Stationen und das Noh-Theater ist die Ausstellung abwechslungsreich gestaltet und vermittelt ganz nebenbei einiges über die japanische Geschichte und Kultur.

Auch für Familien mit Kindern finde ich das Samurai Museum interessant. Gerade die vielen interaktiven Elemente sorgen dafür, dass es nicht nur ums Anschauen geht, sondern auch ums Ausprobieren und Entdecken.

Wenn dich der Museumsbesuch schließlich auf den Geschmack bringt und du Japan einmal selbst erleben möchtest, findest du hier meine 2 Wochen Japan Reiseroute mit Tipps und Highlights.

Noh Theater Bühne samurai Museum
© Samurai Museum Berlin – Alexander Schippel

Öffnungszeiten des Samurai Museum Berlin

Das Samurai Museum Berlin ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Wenn du die Ausstellung möglichst in Ruhe ansehen möchtest, plane deinen Besuch am besten vormittags ein. Unter der Woche ist es zu dieser Zeit meist ruhiger, während es am Wochenende und an Feiertagen besonders nachmittags voller werden kann.

Die aktuellen Öffnungszeiten kannst du vor deinem Besuch noch einmal auf der offiziellen Website prüfen.

Wie viel Zeit für das Samurai Museum einplanen?

Die Ausstellung erstreckt sich über rund 1.500 Quadratmeter und zwei Etagen. Ich würde für den Besuch mindestens eine Stunde einplanen. Wenn du die Informationen zu den einzelnen Exponaten ausführlicher lesen und die interaktiven Elemente in Ruhe ausprobieren möchtest, solltest du entsprechend mehr Zeit mitbringen.

Das Museum selbst gibt als durchschnittliche Besuchsdauer etwa zwei Stunden an. Wie lange du tatsächlich brauchst, hängt also stark davon ab, wie intensiv du dich mit der Ausstellung beschäftigst.

Adresse: Auguststraße 68, 10117 Berlin-Mitte

Tipps für den Besuch im Samurai Museum Berlin

  1. Komme möglichst am Vormittag. Dann hast du gute Chancen, die Ausstellung in Ruhe anzusehen und die interaktiven Elemente ohne lange Wartezeiten auszuprobieren.
  2. Buche dein Ticket am besten online im Voraus. Das Samurai Museum arbeitet mit dynamischen Preisen. Je früher du buchst, desto günstiger kann dein Ticket sein.
  3. Plane genügend Zeit ein. Ich würde mindestens eine Stunde für die Besichtigung einplanen. Wenn du dir die Exponate genauer ansehen, die Informationen lesen und die interaktiven Stationen ausprobieren möchtest, solltest du mehr Zeit mitbringen. Das Museum selbst gibt eine durchschnittliche Besuchsdauer von etwa zwei Stunden an.
  4. Nutze die Schließfächer. Jacke und Tasche kannst du dort einschließen. Die Räume sind angenehm temperiert und ohne Tasche fand ich die Besichtigung deutlich entspannter.
  5. Fotografieren ist für private Zwecke erlaubt. Die eigenen Aufnahmen dürfen jedoch nicht veröffentlicht werden. Genau deshalb findest du in diesem Beitrag überwiegend offizielle Pressebilder des Museums.
  6. Verbinde den Museumsbesuch mit einer kleinen Japan-Pause. Vor oder nach dem Museum bietet sich das nahegelegene House of Small Wonder für ein Brunch-Gericht mit japanischem Einfluss an. Wenn dir eher nach Ramen ist, liegt auch Iimori Ramen nur etwa zehn Gehminuten entfernt.
Fotoecke Samurai Museum
Fotoecke im Samurai Museum

Interessante Fakten zum Samurai Museum Berlin

  • Hinter dem Museum steht die private Sammlung von Peter Janssen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
  • Peter Janssen sammelt seit über 40 Jahren Samurai-Artefakte. Was mit einem Fund auf einem Berliner Flohmarkt begann, ist inzwischen zu einer Sammlung mit mehr als 4.000 Objekten angewachsen.
  • In der Dauerausstellung des Samurai Museum Berlin kannst du über 1.000 historische Objekte entdecken.
  • Die Sammlung umfasst nicht nur Rüstungen und Waffen, sondern unter anderem auch Textilien, Holzschnittdrucke, Teeutensilien und buddhistische Skulpturen.
  • Die Peter Janssen Collection zählt zu den weltweit größten privaten Sammlungen zur Samurai-Kultur.

Anfahrt zum Samurai Museum Berlin

Das Samurai Museum befindet sich in der Auguststraße 68 in Berlin-Mitte. Durch die zentrale Lage lässt sich der Museumsbesuch gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten in Mitte verbinden.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichst du das Museum am einfachsten über den S-Bahnhof Oranienburger Straße. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Adresse: Auguststraße 68, 10117 Berlin

Mein Fazit: Lohnt sich das Samurai Museum Berlin?

Für mich hat sich der Besuch im Samurai Museum Berlin gelohnt. Besonders die Mischung aus historischen Exponaten und modernen, interaktiven Elementen macht die Ausstellung abwechslungsreich. Mein persönliches Highlight war das Noh-Theater mit seiner Hologramm-Aufführung.

Besonders empfehlen würde ich das Museum, wenn du dich für Japan, die Samurai oder japanische Traditionen interessierst. Aber auch wenn du normalerweise nicht so gern ins Museum gehst, könnte dir die interaktive Gestaltung gefallen.

Plane mindestens eine Stunde ein und etwas mehr Zeit, wenn du die Informationen zu den Exponaten ausführlicher lesen und die verschiedenen Stationen in Ruhe ausprobieren möchtest.

Für mich ist das Samurai Museum vor allem eine schöne Ergänzung zu den klassischen Sehenswürdigkeiten in Berlin und eine gute Idee für einen etwas anderen Museumsbesuch.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Durch die zentrale Lage in Berlin-Mitte kannst du den Besuch im Samurai Museum gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten verbinden. In der Umgebung findest du unter anderem:

Magicum Berlin: ein weiteres ungewöhnliches Museum in Berlin und damit eine passende Ergänzung, wenn du besondere Ausstellungen magst.

Fotografiska Berlin*: eine gute Ergänzung, wenn du noch Lust auf ein weiteres Museum hast.

Neue Synagoge Berlin: liegt ebenfalls in der Nähe und lässt sich gut zu Fuß erreichen.

Hackesche Höfe: ideal, wenn du nach dem Museumsbesuch noch etwas durch Berlin-Mitte schlendern möchtest.

Du möchtest noch mehr von der Hauptstadt entdecken? In meinem Beitrag zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Berlin findest du weitere Ideen und Tipps für deine Planung.

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