Wie viele Tage solltest du für Island einplanen? Genau diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Denn es macht einen großen Unterschied, ob du Reykjavik und einige der bekanntesten Highlights sehen möchtest oder mit dem Mietwagen einmal rund um Island fahren willst.
Ich selbst war zwei Wochen in Island unterwegs und würde dir vor allem eines empfehlen: Plane deine Reise nicht zu voll. Die Entfernungen wirken auf der Karte manchmal überschaubar. Unterwegs gibt es aber ständig etwas zu entdecken und auch das wechselhafte Wetter kann deine Planung schnell einmal durcheinanderbringen.
Für eine erste Islandreise würde ich mindestens 5 bis 7 Tage einplanen. Möchtest du über die Ringstraße fahren, sind etwa 10 Tage eine gute Grundlage. Noch entspannter wird die Rundreise mit zwei Wochen. Hast du zwei Wochen oder länger Zeit, kannst du zusätzlich besondere Regionen und Abstecher wie die Westfjorde, Askja oder Landmannalaugar einplanen.
Gerade meine zwei Wochen haben mir ermöglicht, zusätzlich besondere Abstecher in die Westfjorde sowie nach Askja und Landmannalaugar einzuplanen. Diese Tage gehörten für mich zu den schönsten der gesamten Reise.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie viele Tage sich für Island lohnen und was du je nach Reisedauer realistisch unternehmen kannst.

Inhaltsübersicht
Für Eilige: Wie viele Tage solltest du für Island einplanen?
Wie lange du für Island brauchst, hängt vor allem davon ab, was du sehen möchtest. Als grobe Orientierung würde ich so planen:
| Reisedauer | Das kannst du in Island unternehmen |
| 3 bis 4 Tage | Reykjavik kennenlernen und 1 bis 2 Tagesausflüge unternehmen |
| 5 Tage | Reykjavik als Basis nutzen und Golden Circle, Südküste & weitere Highlights als Tagesausflüge entdecken |
| 7 Tage | Reykjavik mit einem kleinen Roadtrip durch den Süden kombinieren |
| 10 Tage | Ringstraße ohne Westfjorde und größere Hochland-Abstecher |
| 14 Tage | Island entspannter umrunden und einzelne zusätzliche Abstecher einplanen |
| Mehr als 2 Wochen | Ringstraße mit mehr Zeit für Regionen wie die Westfjorde oder besondere Abstecher ins Hochland |
Meine Empfehlung: Wenn du Island zum ersten Mal besuchst, sind 7 bis 10 Tage ein guter Zeitraum. Für die Ringstraße würde ich etwa 10 Tage einplanen. Mit zwei Wochen oder länger hast du deutlich mehr Spielraum für zusätzliche Regionen und besondere Abstecher.
Du hast zwei Wochen für Island? Dann schau dir meine komplette Island Rundreise für 2 Wochen an. Dort findest du meine Route mit den einzelnen Etappen, Unterkünften und meinen persönlichen Tipps aus der Reise.
Wie viele Tage braucht man für Island?
Island kannst du theoretisch schon für ein verlängertes Wochenende besuchen. Wirklich viel von der Insel wirst du in drei oder vier Tagen allerdings nicht sehen.
Gerade die Mischung aus Wasserfällen, Vulkanlandschaften, schwarzen Stränden, Gletschern und heißen Quellen macht für mich den Reiz Islands aus. Viele dieser Orte liegen weit auseinander. Hinzu kommen Fotostopps und spontane Abstecher, für die du ebenfalls Zeit einplanen solltest.
Deshalb würde ich die ideale Reisedauer davon abhängig machen, wie du Island bereisen möchtest.
Möchtest du hauptsächlich Reykjavik kennenlernen und einige bekannte Sehenswürdigkeiten bei Tagesausflügen sehen, reichen 4 bis 5 Tage durchaus aus.
Für einen Roadtrip solltest du dagegen mindestens 7 Tage einplanen. Für die komplette Ringstraße finde ich 10 Tage deutlich sinnvoller.
Mit 14 Tagen kannst du deine Islandreise wesentlich entspannter gestalten und zusätzliche Regionen einbauen.
Wenn du gerade erst mit deiner Planung beginnst, findest du in meinen Island Reisetipps weitere praktische Informationen für deine Reise.

3 bis 4 Tage Island: Lohnt sich eine so kurze Reise?
Auch drei oder vier Tage in Island können sich lohnen. Ich würde in dieser kurzen Zeit allerdings nicht versuchen, möglichst weit über die Insel zu fahren.
Mein Tipp wäre, Reykjavik als Ausgangspunkt zu wählen. So musst du nicht ständig die Unterkunft wechseln und kannst deine wenigen Tage effektiv nutzen.
Einen Tag kannst du Reykjavik selbst widmen. Die wichtigsten Orte lassen sich gut miteinander verbinden. Meine konkrete Route findest du in meinem Beitrag zu den Reykjavik Sehenswürdigkeiten an einem Tag.
Für die übrige Zeit bieten sich organisierte Ausflüge an. Du könntest beispielsweise den Golden Circle erkunden oder einen Tagesausflug an die Südküste unternehmen.
Tour-Tipp: Wenn du bei einer kurzen Reise keinen Mietwagen nehmen möchtest, kannst du passende Tagesausflüge über GetYourGuide* buchen. Das finde ich für wenige Tage praktisch, weil du dich nicht zusätzlich um Route und Fahrt kümmern musst. Eine Auswahl möglicher Touren findest du außerdem in meinem Beitrag über Tagestouren ab Reykjavik.
So bekommst du bereits einen ersten Eindruck von Island, ohne deine Reise mit langen Fahrstrecken zu überladen.
Für eine richtige Island-Rundreise wären mir drei oder vier Tage dagegen deutlich zu wenig.

5 Tage Island: Reykjavik als Basis nutzen
Hast du fünf Tage für Island zur Verfügung, würde ich persönlich ebenfalls Reykjavik als Basis wählen und von dort Tagesausflüge unternehmen.
Das hat einen entscheidenden Vorteil: Du musst nicht jeden Tag Koffer packen, die Unterkunft wechseln und deine komplette Route selbst organisieren.
Reykjavik ist zudem ein guter Ausgangspunkt für einige der bekanntesten Ausflugsziele Islands. Je nach Interesse kannst du unter anderem den Golden Circle entdecken, die Südküste erkunden oder weitere Naturhighlights besuchen.
Gerade wenn du Island zum ersten Mal besuchst und nicht unbedingt selbst fahren möchtest, finde ich diese Variante angenehm.
In meinem Beitrag über Tagestouren ab Reykjavik findest du 13 verschiedene Ausflugsmöglichkeiten.
Island ohne Mietwagen entdecken: Viele Highlights kannst du bequem bei organisierten Tagesausflügen erreichen.
Suchst du noch eine passende Unterkunft als Ausgangspunkt, findest du in meinem Beitrag zu den Unterkünften in Reykjavik meine persönlichen Tipps zur Übernachtung.
Bei fünf Tagen würde ich dagegen nicht versuchen, die Ringstraße zu fahren. Du würdest zwar viel von Island sehen – allerdings einen ziemlich großen Teil davon durch die Autoscheibe.
7 Tage Island: Eine Woche für Reykjavik und den Süden
Eine Woche gibt dir bereits deutlich mehr Möglichkeiten.
Du kannst beispielsweise zunächst Reykjavik kennenlernen und anschließend einige Tage mit dem Mietwagen durch den Süden Islands fahren.
Gerade die Südküste eignet sich meiner Meinung nach sehr gut für eine erste Islandreise. Statt möglichst viele Kilometer zurückzulegen, würde ich lieber weniger Orte auswählen und dort tatsächlich Zeit verbringen.
Auch der Golden Circle lässt sich gut in eine solche Reise integrieren. Wenn du mehr über einen der bekanntesten Stopps erfahren möchtest, findest du meine Erfahrungen und Tipps im Beitrag zum Thingvellir Nationalpark.
Hast du etwas mehr Zeit im Süden, kannst du auch besondere Aktivitäten einplanen. Ich war beispielsweise auf einer Gletscherwanderung im Skaftafell unterwegs.
Für diese Reisevariante würde ich einen Mietwagen nehmen. Über DiscoverCars* kannst du verschiedene Anbieter und Fahrzeugklassen für deine Reisedaten vergleichen. Gerade bei einem Roadtrip finde ich die Flexibilität eines eigenen Autos wichtig, weil du selbst entscheiden kannst, wie lange du an einem Ort bleiben möchtest.
Mietwagen für Island: Für einen Roadtrip würde ich die Preise verschiedener Anbieter vorab vergleichen.
Eine Woche reicht zwar theoretisch auch für eine sehr schnelle Fahrt über die Ringstraße. Empfehlen würde ich das für die erste Reise aber nicht. Dafür sind mir sieben Tage zu knapp.
Wenn du nur eine Woche Zeit hast, würde ich mich lieber auf Reykjavik, den Golden Circle und die Südküste konzentrieren.

10 Tage Island: Reicht die Zeit für die Ringstraße?
Ja, in 10 Tagen kannst du die Ringstraße rund um Island fahren.
Das wäre auch meine Empfehlung, wenn du möglichst unterschiedliche Regionen der Insel kennenlernen möchtest und nicht länger als etwa anderthalb Wochen Zeit hast.
Die Ringstraße ist rund 1.300 Kilometer lang. Durch zusätzliche Fahrten zu Sehenswürdigkeiten kommen während einer Rundreise allerdings schnell weitere Kilometer zusammen.
Deshalb würde ich bei zehn Tagen bewusst Prioritäten setzen.
Im Norden kannst du beispielsweise Zeit für die Highlights rund um den Mývatn einplanen. Wenn du Tiere beobachten möchtest, bietet sich außerdem eine Walbeobachtung in Húsavík an.
Was ich bei 10 Tagen nicht zusätzlich einplanen würde
Die Westfjorde würde ich bei einer zehntägigen Ringstraßen-Rundreise auslassen. Nicht, weil sie sich nicht lohnen – ganz im Gegenteil. Ich war selbst dort unterwegs und fand die Region fantastisch. Sie bedeutet aber einen zusätzlichen Umweg, für den ich mir bewusst Zeit nehmen würde.
Auch größere Hochland-Abstecher wie Askja oder Landmannalaugar würde ich nicht zusätzlich in eine zehntägige Ringstraßenroute packen.
Ich habe beide während meiner zweiwöchigen Reise besucht und gerade diese Abstecher gehörten für mich zu den besonderen Tagen in Island. Genau deshalb würde ich sie nicht irgendwo zwischen zwei lange Fahrtage quetschen.
Für solche Ziele brauchst du zusätzliche Zeit. Je nach Strecke und Reisezeit spielen außerdem Straßenverhältnisse, Wetter und das passende Fahrzeug eine Rolle.
Gerade bei Island finde ich es besser, etwas Luft im Reiseplan zu haben. Ein Wasserfall, ein Aussichtspunkt oder eine Landschaft, die du ursprünglich gar nicht eingeplant hattest, kann schließlich genauso viel Zeit beanspruchen wie der geplante Stopp. Und meistens ist genau das der Moment, in dem der sorgfältige Tagesplan plötzlich etwas weniger wichtig wird.
Mit zehn Tagen würde ich mich daher auf die Ringstraße und ausgewählte Sehenswürdigkeiten entlang der Route konzentrieren.
Du planst die Ringstraße mit dem Mietwagen? Dann lohnt es sich, die Preise frühzeitig zu vergleichen – besonders wenn du im Sommer nach Island reist.

14 Tage Island: Für mich die entspanntere Rundreise
Wenn du zwei Wochen Zeit hast, kannst du Island wesentlich abwechslungsreicher entdecken.
Ich selbst war zwei Wochen in Island unterwegs und würde diese Reisedauer wieder wählen. Dadurch konnte ich nicht nur die bekannten Regionen besuchen, sondern auch Abstecher einbauen, für die bei einer kürzeren Rundreise kaum genug Zeit geblieben wäre.
Besonders die Westfjorde, Askja und Landmannalaugar waren für mich fantastische Tage.
Die Westfjorde Islands unterscheiden sich schon durch ihre Lage von einer klassischen Rundreise ausschließlich entlang der Ringstraße. Dort habe ich unter anderem den Dynjandi Wasserfall und den roten Strand Rauðisandur besucht.
Auch meine Ausflüge nach Askja und Landmannalaugar haben die Reise für mich besonders abwechslungsreich gemacht.
Genau für solche Abstecher finde ich zwei Wochen deutlich angenehmer. Du musst nicht jeden Tag möglichst viel Strecke schaffen und hast mehr Möglichkeiten, unterschiedliche Regionen einzuplanen. Hast du sogar länger als zwei Wochen Zeit, kannst du deine Route noch entspannter gestalten und einzelnen Regionen mehr Zeit geben.
Meine komplette Planung findest du in meinem Beitrag zur 2 Wochen Island Rundreise.
Wenn du die Zeit hast, würde ich persönlich zwei Wochen oder länger einer sehr kompakten Rundreise immer vorziehen.
Wie viele Tage solltest du für die Ringstraße einplanen?
Für die komplette Ringstraße würde ich mindestens 10 Tage einplanen.
Noch angenehmer sind meiner Meinung nach 12 bis 14 Tage, vor allem wenn du unterwegs nicht ständig auf die Uhr schauen möchtest.
Natürlich kannst du die rund 1.300 Kilometer theoretisch schneller fahren. Das Ziel einer Islandreise sollte für mich aber nicht sein, die Ringstraße möglichst schnell abzuhaken.
Unterwegs gibt es schließlich genug Gründe anzuhalten. Genau diese Stopps und Abstecher machen einen Roadtrip für mich aus.
Als Orientierung würde ich so planen:
- 7 Tage: möglich, aber sehr straff
- 10 Tage: gute Basis für die Ringstraße
- 12 bis 14 Tage: deutlich entspannter und mehr Zeit für Stopps
- mehr als 14 Tage: sinnvoll, wenn du zusätzliche Regionen und größere Abstecher einbauen möchtest
Für eine Rundreise brauchst du außerdem mehrere Unterkünfte entlang deiner Route. In meinem Beitrag zum Übernachten in Island findest du passende Regionen und meine Hoteltipps.

Wie viele Tage solltest du für Reykjavik einplanen?
Für Reykjavik selbst reichen meiner Meinung nach ein bis zwei Tage.
Die Innenstadt ist kompakt und viele Sehenswürdigkeiten kannst du zu Fuß erreichen. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du die wichtigsten Orte sogar an einem Tag miteinander verbinden.
Hast du etwas mehr Zeit, kannst du zusätzlich beispielsweise das Perlan Museum in Reykjavik besuchen.
Wenn du Reykjavik jedoch als Basis für deine Islandreise nutzt, kannst du problemlos vier oder fünf Nächte hier verbringen. In diesem Fall bist du tagsüber häufig außerhalb der Stadt unterwegs und kehrst am Abend wieder zurück.
Gerade bei einer kurzen ersten Islandreise finde ich diese Variante praktisch.
Welche Reisedauer würde ich persönlich für Island empfehlen?
Wenn du mich fragst, wie viele Tage ich für eine erste Islandreise empfehlen würde, wären es mindestens 7 Tage – besser noch 10 Tage.
Mit einer Woche kannst du Reykjavik, den Golden Circle und einen Teil der Südküste kennenlernen.
Mit zehn Tagen hast du dagegen genug Zeit, um eine Rundreise über die Ringstraße zu planen und dadurch verschiedene Regionen Islands kennenzulernen.
Wenn du zwei Wochen zur Verfügung hast, würde ich diese Zeit nutzen. Ich war selbst zwei Wochen unterwegs und konnte dadurch zusätzlich die Westfjorde, Askja und Landmannalaugar einplanen. Diese Abstecher waren für mich fantastische Erlebnisse und genau die Art von Reisetagen, für die ich lieber etwas mehr Zeit einplane.
Island ist für mich definitiv ein Reiseziel, bei dem weniger Programm manchmal mehr Erlebnis bedeutet.

Was beeinflusst die ideale Reisedauer für Island?
Nicht nur deine Wunschroute entscheidet darüber, wie lange du in Island bleiben solltest. Auch die Jahreszeit, dein Reisetempo, dein Budget und die Art, wie du unterwegs sein möchtest, spielen eine Rolle.
Jahreszeit
Im Sommer sind die Tage sehr lang und du kannst deine Tagesplanung flexibler gestalten.
Im Winter sieht das anders aus. Kurze Tage sowie winterliche Wetter- und Straßenverhältnisse können deine Möglichkeiten einschränken.
Ich selbst war im Sommer unterwegs. In meinem Beitrag über Island im August findest du meine Erfahrungen und Tipps für diese Reisezeit.
Dein Reisetempo
Möchtest du morgens starten und bis zum Abend möglichst viele Sehenswürdigkeiten besuchen? Oder möchtest du zwischendurch wandern, fotografieren und auch einmal länger an einem Ort bleiben?
Ich persönlich würde Island nicht zu voll planen. Gerade spontane Stopps gehören für mich zu einem Roadtrip dazu.
Das solltest du bei der Anzahl deiner Tage unbedingt berücksichtigen. Eine Route, die auf dem Papier problemlos machbar aussieht, kann sich unterwegs ganz anders anfühlen.
Dein Budget
Auch dein Budget spielt bei der Reisedauer in Island eine wichtige Rolle. Je länger du unterwegs bist, desto mehr Übernachtungen, Mietwagentage und Verpflegung musst du natürlich einplanen.
Gerade bei einer zweiwöchigen Rundreise können sich die zusätzlichen Tage deutlich im Reisebudget bemerkbar machen. Deshalb würde ich nicht automatisch empfehlen, möglichst lange zu bleiben. Entscheidend ist, dass die Reisedauer auch finanziell zu dir passt.
Wenn dein Budget begrenzt ist, können 7 bis 10 gut geplante Tage die bessere Wahl sein als zwei Wochen, bei denen du unterwegs ständig auf die Kosten achten musst.
Für mich gehört das Budget deshalb genauso zur Reiseplanung wie die gewünschte Route und das eigene Reisetempo. Einen ausführlicheren Überblick zur Planung und zu den Kosten findest du in meinen Island Reisetipps.

Mietwagen oder organisierte Ausflüge
Auch die Art deiner Reise beeinflusst die benötigte Zeit.
Bei einer kurzen Reise kannst du Reykjavik hervorragend als Basis nutzen und organisierte Tagesausflüge über GetYourGuide* buchen. So musst du dich nicht selbst um die Fahrstrecken kümmern.
Bei einer längeren Rundreise würde ich dagegen einen Mietwagen wählen. Über DiscoverCars* kannst du Angebote verschiedener Anbieter vergleichen und nach einem passenden Fahrzeug für deine Route suchen.
Wir selbst waren während unserer zweiwöchigen Rundreise mit einem Mietwagen unterwegs. Für unsere Ausflüge nach Landmannalaugar und Askja haben wir allerdings organisierte Tagestouren gebucht. Für mich war diese Kombination ideal: Auf der Rundreise waren wir flexibel unterwegs, während wir uns bei den beiden Hochlandausflügen nicht selbst um die anspruchsvolleren Strecken kümmern mussten.
Du musst dich also nicht grundsätzlich zwischen Mietwagen und organisierten Touren entscheiden. Gerade bei einer längeren Islandreise kann eine Kombination aus beidem sinnvoll sein.
Wetter und Straßenverhältnisse
Das Wetter solltest du bei deiner Islandplanung nie komplett ausblenden.
Wind, Regen oder Schnee können dazu führen, dass du für eine Strecke länger brauchst als gedacht oder deine Tagesplanung ändern musst.
Genau deshalb finde ich etwas Puffer im Reiseplan so wichtig. Je weniger eng deine Route geplant ist, desto leichter kannst du reagieren, wenn ein Tag anders läuft als gedacht.

Häufige Fragen: Wie viele Tage Island?
Für einen ersten Eindruck reichen 4 bis 5 Tage. Möchtest du mehr von der Insel sehen, würde ich mindestens 7 bis 10 Tage einplanen. Für eine abwechslungsreiche Rundreise mit zusätzlichen Abstechern sind etwa zwei Wochen eine sehr gute Reisedauer.
Ja, fünf Tage können sich für Island durchaus lohnen. Ich würde Reykjavik als Basis nutzen und von dort mehrere Tagesausflüge unternehmen. Für die komplette Ringstraße sind fünf Tage meiner Meinung nach zu wenig.
Eine Woche ist eine gute Reisedauer, wenn du dich auf Reykjavik, den Golden Circle und die Südküste konzentrierst. Für die komplette Ringstraße würde ich mehr Zeit einplanen.
Ja, zehn Tage sind eine gute Grundlage für eine Rundreise über die Ringstraße. Ich würde dabei allerdings auf größere zusätzliche Abstecher wie die Westfjorde, Askja oder Landmannalaugar verzichten und diese lieber für eine längere Islandreise aufheben.
Für die Ringstraße solltest du mindestens 10 Tage einplanen. Mit 12 bis 14 Tagen wird die Rundreise entspannter und du hast mehr Zeit für Sehenswürdigkeiten und spontane Stopps.
Möchtest du zusätzlich Regionen wie die Westfjorde oder größere Abstecher ins Hochland einbauen, würde ich eher mit zwei Wochen oder mehr planen.
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Reykjaviks reichen ein bis zwei Tage. Bei einer kurzen Islandreise kannst du aber auch vier oder fünf Nächte in Reykjavik bleiben und die Stadt als Ausgangspunkt für Tagesausflüge nutzen.
Aus meiner Erfahrung ganz klar: nein. Ich selbst war zwei Wochen in Island unterwegs und konnte dadurch neben anderen Regionen auch die Westfjorde sowie Askja und Landmannalaugar besuchen. Gerade wenn du gerne Roadtrips machst und nicht jeden Tag möglichst viele Kilometer fahren möchtest, lassen sich zwei Wochen sehr gut füllen.
Fazit: Wie viele Tage lohnen sich für Island?
Wie viele Tage du für Island brauchst, hängt letztendlich von deiner geplanten Route ab. Für eine erste Reise finde ich 7 bis 10 Tage besonders sinnvoll.
Mit fünf Tagen würde ich Reykjavik als Basis wählen und Tagesausflüge unternehmen. Eine Woche eignet sich gut, um Reykjavik mit dem Golden Circle und der Südküste zu kombinieren.
Ab etwa zehn Tagen kannst du die Ringstraße ins Auge fassen. Dabei würde ich größere Umwege wie die Westfjorde oder zusätzliche Hochlandtouren bewusst auslassen.
Hast du zwei Wochen Zeit und passt diese Reisedauer auch zu deinem Budget, würde ich sie nutzen. Ich war selbst zwei Wochen in Island unterwegs und fand gerade die zusätzlichen Tage für die Westfjorde, Askja und Landmannalaugar besonders schön.
Für mich ist genau das bei Island wichtig: nicht möglichst viele Orte auf einer Liste abzuhaken, sondern genug Zeit einzuplanen, um unterwegs auch einmal länger zu bleiben oder einen zusätzlichen Abstecher zu machen.

Islandreise weiter planen
Du weißt jetzt ungefähr, wie viele Tage du für Island einplanen möchtest? Dann geht es an die konkrete Reiseplanung. Diese Beiträge helfen dir dabei:
- Island Reisetipps: Planung, Kosten & Tipps für deine Reise – meine wichtigsten Tipps für die Vorbereitung deiner Islandreise
- Island Rundreise in 2 Wochen – meine komplette Route für zwei Wochen mit den einzelnen Etappen
- Unterkünfte in Island – passende Orte zum Übernachten und meine Hoteltipps
- Tagestouren ab Reykjavik – 13 Ausflugsideen, wenn du Reykjavik als Ausgangspunkt nutzen möchtest
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