Das berühmte Flugzeugwrack am schwarzen Strand von Sólheimasandur gehört zu den ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Islands.
Mitten in einer kargen, fast surrealen Landschaft liegt das Wrack einer alten Militärmaschine – und wirkt, als wäre es nicht von dieser Welt.
Ich habe das DC3 Wrack selbst besucht und zeige dir in diesem Guide:
- wie du hinkommst
- ob sich der lange Weg wirklich lohnt
- und worauf du beim Besuch achten solltest

Inhaltsübersicht
Für Eilige: DC3 Flugzeugwrack Island
- Lage: Südküste Islands, nahe der Ringstraße
- Fußweg: ca. 45–60 Minuten (einfach)
- Alternative: Shuttlebus verfügbar
- Highlight: Fotospot in einzigartiger Landschaft
- Schwierigkeit: leicht, aber monoton
- Tour zur Südküste inkl. Flugzeugwrack ansehen*
Perfekt, wenn du einen besonderen Fotospot abseits der klassischen Highlights suchst.
Was ist das DC3 Flugzeugwrack in Island?
Beim bekannten „DC3 Wrack“ handelt es sich eigentlich um eine Douglas C-117, ein Militärflugzeug der US-Armee.
Der Name „DC3“ hat sich einfach durchgesetzt – ist technisch aber nicht ganz korrekt.

Die Geschichte hinter dem Absturz
Am 21. November 1973 geriet das Flugzeug auf dem Rückflug in ein schweres Unwetter.
- starke Vereisung
- Ausfall beider Motoren
- schlechte Sicht
Die Crew entschied sich für eine Notlandung – und setzte die Maschine auf dem schwarzen Sandstrand auf.
Das Überraschende: Alle Insassen überlebten.
Das Flugzeug wurde danach einfach zurückgelassen – und genau das macht den Ort heute so besonders.

Wo liegt das Flugzeugwrack in Island?
Das Wrack liegt an der Südküste Islands, nahe Sólheimasandur, direkt an der Ringstraße zwischen:
- Reykjavik
- und der Gletscherlagune Jökulsárlón
Koordinaten: 63.4591, -19.3647
Wichtig: Du kannst nicht direkt hinfahren – der Strand ist für Fahrzeuge gesperrt.

Anreise: So kommst du zum Flugzeugwrack
Option 1: Zu Fuß
- Strecke: ca. 3,5 km einfach
- Dauer: 45–60 Minuten
- Untergrund: flach, Schotter / Sand
Mein Eindruck: Der Weg ist einfach – aber eintönig. Die Landschaft wirkt fast wie eine Mondlandschaft.
Option 2: Shuttlebus
- fährt regelmäßig vom Parkplatz
- spart Zeit und Energie
Empfehlung: Wenn du wenig Zeit hast oder das Wetter schlecht ist
Option 3: Geführte Tour
Besonders sinnvoll, wenn du:
- mehrere Spots kombinieren willst
- kein Auto hast

Tipps für deinen Besuch
- früh morgens oder spät abends kommen → weniger Menschen
- warme Kleidung mitnehmen (Wind!)
- genug Zeit einplanen
- Snacks & Wasser mitnehmen
- nicht vom Weg abweichen
Wichtig: Das Wrack ist vom Parkplatz nicht sichtbar – bleib auf der Strecke
Buchtipp: Island Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps*

Lohnt sich das Flugzeugwrack?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an.
Es lohnt sich, wenn du:
- besondere Fotospots suchst
- die Landschaft bewusst erleben willst
- genug Zeit hast
Weniger geeignet, wenn du:
- wenig Zeit hast
- viele Highlights an einem Tag sehen willst
- keine Lust auf den langen Fußweg hast
Mein Fazit: Das Wrack ist kein klassisches Highlight – sondern eher ein Erlebnis für die Atmosphäre.
Wenn du nur 1–2 Tage an der Südküste hast, solltest du den Stopp gut abwägen – es ist eher ein Zusatz-Highlight als ein Must-see.
Typische Fehler beim Besuch
- Strecke unterschätzen
- ohne Vorbereitung loslaufen
- bei schlechtem Wetter starten
- zu spät am Tag kommen
- Erwartungen zu hoch setzen
Mein Tipp: Sieh den Weg als Teil des Erlebnisses – nicht nur das Ziel
Beste Reisezeit
- Sommer: einfach erreichbar
- Winter: schwierig, teilweise gefährlich
Im Winter solltest du das Wrack nur mit einer geführten Tour besuchen.
Übernachten nahe vom Flugzeugwrack Sólheimasandur
Wenn du in der Region übernachtest, kannst du den Besuch entspannter planen.
- Sólheimahjáleiga Guesthouse* → einfache Unterkunft in der Nähe
- Hotel Skógafoss* → gute Lage nahe Wasserfall
Alternativ: Mein Guide → Wo übernachten in Island
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Perfekt kombinierbar mit:
- Skógafoss
- Dyrhólaey
- Reynisfjara Strand
oder als Teil deiner Route entlang der Südküste.

Fazit
Das Flugzeugwrack ist kein Ort, der jeden sofort begeistert. Aber wenn du dich darauf einlässt, entsteht genau hier ein ganz besonderes Gefühl.
Die Weite, die Stille und diese fast unwirkliche Landschaft machen den Ort einzigartig.
Für mich war es weniger das Wrack selbst – sondern das Gefühl, dort draußen zu stehen.

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